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„Ich dachte mir oh mein Gott, Hauptsaison, was mache ich?”

Die Betriebshilfe der WK Wien unterstützt Unternehmen bei längeren Ausfällen. Jungmutter Martina Pfluger hat das Angebot während ihres Mutterschutzes genutzt.

Unterstützung gefunden. V.l.: Betriebshelferin Simge Yildiz, Vizepräsidentin und Obfrau der WK Wien Betriebshilfe Kasia Greco, Martina Pfluger mit ihrem Baby und Mitarbeiterin Angela Cizek.
© Florian Wieser Unterstützung gefunden. V.l.: Betriebshelferin Simge Yildiz, Vizepräsidentin und Obfrau der WK Wien Betriebshilfe Kasia Greco, Martina Pfluger mit ihrem Baby und Mitarbeiterin Angela Cizek.

Bei Jungmama Martina Pfluger kam alles anders als geplant: „Ich habe mir immer vorgenommen, wenn ich mal ein Baby bekomme, dann in der Nebensaison - da kann ich das Geschäft für ein, zwei Monate zusperren oder nur halbtags offen halten - alles easy cheesy”, schildert die Inhaberin des Tanzschuhgeschäfts ,House of Dancing’ im 17. Bezirk. Ihr Sohn kam allerdings nicht in der Nebensaison, sondern ausgerechnet mitten in der Hauptsaison, Anfang Februar, zur Welt - eine große Herausforderung für das Ein-Personen-Unternehmen von Pfluger.

Betriebshilfe bietet Unterstützung

Genau in solchen Fällen springt die Betriebshilfe der WK Wien ein. „Eine Babypause, ein Spitalsaufenthalt oder eine Reha bei kleinen Unternehmen können regelrecht zu einer wirtschaftlichen Notlage führen. Damit der Betrieb nicht stillsteht, gibt es die kostenlose Betriebshilfe. So können sich zum Beispiel Mütter in den ersten Wochen sorgenfrei um ihr Baby kümmern. Gerade in dieser intensiven Zeit ist es gut, den Betrieb am Laufen und in guten Händen zu wissen”, erklärt Kasia Greco, WK Wien- Vizepräsidentin und Obfrau der Betriebshilfe. Konkret wird gemeinsam mit dem Unternehmen eine Person gesucht, die für den Zeitraum des Ausfalls einspringt. Die gesamte Abwicklung übernimmt dabei die WK Wien, die Kosten für den Einsatz der Betriebshelfer trägt die SVS. „Ich kannte dieses Unterstützungsangebot aus Artikeln in der „Wiener Wirtschaft“ und als ich erfahren habe, dass der Geburtstermin genau auf diese Zeit fällt, habe ich mich sofort gemeldet”, erzählt die stolze Jungmama.

Gleich zwei Helferinnen gefunden

Bis eine geeignete Person gefunden wird, kann es allerdings einige Zeit dauern. Umso wichtiger ist es deshalb, sich - wie Pfluger - früh genug bei der Betriebshilfe zu melden. „Ich bin dann schon ziemlich nervös geworden, mein Bauch wurde immer größer und ich dachte mir oh mein Gott, es ist bald Hauptsaison, was mache ich?”, schildert Pfluger, die letzten Endes aber sogar zwei Betriebshelferinnen gefunden hat. „Weil es so gut gepasst hat, habe ich mich dazu entschieden, die zweite Mitarbeiterin, deren Kosten nicht durch die Betriebshilfe übernommen werden, selbst anzustellen”, erzählt Pfluger sichtlich froh über die tolle Unterstützung der beiden Mitarbeiterinnen Angela Cizek und Simge Yildiz, die in der Zwischenzeit das Geschäft für Pfluger „schupften”.

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