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„Hotels sollten sich künftig als Teil des Grätzels betrachten, in dem sie angesiedelt sind.”

Florian Aubke, Leiter der Tourismus-Studienprogramme an der FHWien der WKW im Interview

Florian Aubke
© FHWien der WKW

Wird Corona den Städtetourismus dauerhaft verändern?

Aubke: Davon ist nicht auszugehen. Veränderungen wird es aber auf Destinationsebene und im Produktangebot geben. Destinationen werden viel daransetzen, krisenfester zu werden. Dazu braucht es ein diversifiziertes Produktportfolio, aber auch Angebote, die für Bewohner und Besucher gleichermaßen attraktiv sind. Besonders Destinationen, die vor Corona unter Overtourism gelitten haben, haben die Pandemie genutzt, um Veränderungsprozesse in Gang zu setzen und alternative Kundensegmente anzusprechen.

Was sucht der Gast künftig?

Aubke: Es wird auch in Zukunft Nachfrage nach geführten Städtereisen geben, vor allem aus weiter entfernten Märkten. Bei Individualreisenden erwarte ich eine Veränderung hin zu selektiverem Reisen. Besondere Erlebnisse und persönliche Entdeckungen abseits ausgetretener Pfade gewinnen an Bedeutung. Städtedestinationen können hier ansetzen, indem sie das über die Top Ten-Sehenswürdigkeiten

Worauf setzt Wien?

Aubke: Wien hat sich schon vor der Pandemie einem Richtungswechsel im Destinationsmanagement verschrieben. Hierbei wird einerseits der Fokus auf einen qualitätsvollen Tourismus gelegt, andererseits werden im Rahmen der ‚Visitor Economy‘ die Bedürfnisse der Bewohner und der Besucher gleichermaßen berücksichtigt.

Wie können sich Wiener Hotels für die Zukunft rüsten?

Aubke: Die Herausforderung für viele Hotels wird darin liegen, auch für die Bewohner der Stadt attraktiv zu sein. Sie sollten sich als Teil der Gemeinschaft des Grätzels betrachten, in dem sie angesiedelt sind. Wenn sie dies schaffen, steigern sie nicht nur die Akzeptanz für den Tourismus in der Bevölkerung, sondern bieten den Besuchern auch die gewünschte Authentizität.

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