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„Für die Branche wurde viel erreicht”

Seit 2015 sind die Persönlichen Dienstleister eine eigene Fachgruppe. Die Interessenvertretung hat in dieser Zeit wichtige Basisarbeit geleistet, sagt Fachgruppenobmann Charly Lechner.Imagearbeit und Qualitätssicherung spielen dabei eine große Rolle.

persönliche Dienstleister
© © Foto Weinwurm/www.fotoweinwurm.at

Vom Astrologen über Partnervermittler mit persönlichem Kundenkontakt und Tierbetreuer bis zu den Humanenergetikern - Charly Lechner betreut als Fachgruppenobmann der Persönlichen Dienstleister eine große und recht bunte Gruppe an Selbstständigen. Was sie alle verbindet: „Wir sind am Puls der Kunden und bieten individuelle Beratung mit Herz”, sagt Lechner. Der Faktor Zeit spiele dabei eine große Rolle. „In allen Bereichen geht es um tiefliegende Botschaften, und die müssen in intensiver Auseinandersetzung mit dem Kunden erst aufgespürt werden.”

„Energetikerinnen und Energetiker finden alternative Wege zum persönlichen Wohlgefühl.”
Charly Lechner, Fachgruppenobmann

Erst seit vier Jahren sind die persönlichen Dienstleister eine eigene Fachgruppe, und in dieser Zeit sei vieles weitergegangen. Das betreffe besonders die größte Berufsgruppe - jene der Humanenergetiker, auf die mehr als die Hälfte aller Fachgruppenmitglieder entfällt. Sie arbeiten mit verschiedenen erprobten Techniken am persönlichen Wohlbefinden ihrer Kunden. Die Interessenvertretung hat in den letzten vier Jahren ein Berufsbild und eigene Standesregeln erstellt und ein Qualitätssicherungsprogramm installiert, das qualifizierte Energetiker mit einem dreistufigen Gütesiegel kennzeichnet. Man wolle damit höhere Mindeststandards erreichen und eine Orientierung für die Konsumenten schaffen, so Lechner. Rund ein Fünftel der aktiven Mitglieder - vorwiegend Ein-Frau-Betriebe, viele davon laut Lechner im Nebenerwerb - ist bereits zertifiziert.

Negativberichte für Aufklärung genutzt

Zudem wurde viel Energie darauf verwendet, das öffentliche Bild der Berufsgruppe zurecht zu rücken und sie klar von anderen Gruppen wie der Esoterik abzugrenzen. An kritischen Medienberichten - etwa im Zusammenhang mit einem angeblichen Energiering beim Krankenhaus Nord - sieht Lechner auch Positives, immerhin habe man die dadurch erhöhte Aufmerksamkeit auch für Aufklärung und Sensibilisierung der Öffentlichkeit nutzen können. Eine österreichweite Werbekampagne für die Humanenergetiker im Vorjahr trug ebenfalls dazu bei.  Ein wichtiger Erfolg gelang der Interessenvertretung bei der Novellierung des Ärztegesetzes: Die drohende Einschränkung des Tätigkeitsfelds der Energetiker konnte abgewendet werden. „Das hätte das Aus für viele unserer Unternehmer bedeutet”, ist Lechner sicher. Als nächstes will die Interessenvertretung erreichen, dass Honorarnoten von zertifizierten Humanenergetikern auch bei privaten Krankenkassen eingereicht werden können. Mittelfristig peilt Lechner zudem gemeinsame Qualitätsstandards für jene Ausbildungsinstitute an, die Ausbildungen für Humanenergetiker anbieten. „Da sollten auch Inhalte wie Grundwissen über die menschliche Anatomie und kaufmännisches Denken dabei sein”, sagt er.  In der Betreuung von und der Arbeit mit Tieren war die Wiener Fachgruppe an der Ausarbeitung fünf klar definierter Berufsbilder beteiligt. Sie sollen das berufliche Selbstverständnis fördern und die Grenzen der gewerblichen Arbeit festlegen. Dazu gibt es Fortbildungsmaßnahmen, etwa zur tierschutzkonformen Hundehaltung. Ziel sei, so Lechner, auch hier hohe Qualitätsstandards zu garantieren.

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