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"Für Wien"- das Forderungsprogramm der Wirtschaftskammer Wien

Alle Infos zum Forderungsprogramm der Wirtschaftskammer Wien für einen nachhaltigen Aufschwung.

© WKW

Die nächsten fünf Jahre werden maßgeblich darüber entscheiden, wohin sich unsere Stadt entwickelt und ob die Wirtschaft wieder an Fahrt gewinnt, die Betriebe entlastet werden und neue Impulse für die Unternehmer gesetzt werden. Deshalb braucht es Vision, Programm und Maßnahmen für Wien. Dieses Programm haben Experten der Wirtschaftskammer Wien gemeinsam mit Unternehmern erarbeitet. Übergeordnetes Ziel ist, ein wirtschaftsfreundliches Umfeld und Rahmenbedingungen am Standort zu etablieren, damit erfolgreiches und effizientes Unternehmertum in Wien möglich ist. Ziel: Aufschwung für Standort, Arbeitsmarkt und Investitionen.

 

Nachfolgend einige Maßnahmen aus dem Programm „Für Wien“: 

Anreize für Investitionen setzen

Unternehmer schieben Investitionen seit 2008 auf, weil die Konjunktur nicht anspringt und die gesamtwirtschaftliche Situation unsicher ist. Die Stadtregierung kann mit einer Investitionszuwachsprämie die Investitionsfreude der Wiener Unternehmer deutlich heben. Die Eckpunkte: Gefördert wird der Teil der Investitionssumme, der über dem Durchschnitt der letzten drei Jahre liegt. Die max. förderbare Summe beträgt 400.000 Euro; der Fördersatz liegt bei 10 Prozent. Zielgruppe sind vor allem KMU.

Verwaltung modernisieren, effizienter und wirtschaftsfreundlicher machen

Wien ist Bürokratiehochburg – wo Unternehmer immer weniger das Gefühl haben, willkommen zu sein. Häufige Grundeinstellung der Behörden: Verbieten und Bestrafen. Deshalb fordert die Wirtschaft:

  • wirtschaftsfreundliche Verwaltung (Beratungs- und Servicegedanken leben, Ermessenspielräume zulassen, Verhältnismäßigkeiten im Auge behalten)
  • transparente Kostenrechnung bei Gebühren
  • verpflichtende Umsetzung von Empfehlungen des Bundes- und Stadtrechnungshofes
  • Wirtschaftsrelevante Bürokratiehürden wie Betriebsanlagenverfahren oder Bauverfahren sollen durch einen echten „one stop shop“ effizienter gestaltet und einem laufenden Prozessmonitoring unterzogen werden: Ziele: Verkürzung der Verfahren; Kosteneinsparung für Verwaltung und Wirtschaftstreibende

Ausbau der Ganztagesschulen

Das ganztägige Schulangebot für die 10-14 Jährigen muss in Wien ausgebaut werden. Ziele: Niveau der Pflichtschulabsolventen deutlich steigern, ganztägige Betreuungsquote von 41 auf 45 Prozent bis zum Jahr 2020 heben.

Neue moderne Veranstaltungshalle bauen

Die viel zitierte Sport- und Eventstadt Wien hat ein massives Location-Problem. Defacto gibt es kein Sportzentrum oder keine Sporthalle von internationalem Format. Als Ausrichter von internationalen Großevents kommt Wien derzeit nicht in Frage. Das muss sich ändern: In Wien sollen künftig viele Großevents und Weltmeisterschaften stattfinden – zB auch Berufsweltmeisterschaften.

Bezirksfinanzausgleich umsetzen

Jeder Bürgermeister einer Landgemeinde weiß, wieviel die Unternehmen über Steuern und Abgaben zum Gemeindebudget beitragen. Den Wiener Bezirksvorstehern fehlt hier jeder Bezug. Das soll über einen Bezirksfinanzausgleich anhand des Kommunalsteueraufkommens gelingen So werden die Arbeitsplätze im Bezirk zur entscheidenden Messgröße für die Bemessung des Bezirksbudgets. Ziele: Größere Wertschätzung für die Betriebe im Bezirk, stärkeres politisches Engagement, Betriebe im Bezirk zu halten, und mehr politisches Engagement, neue Unternehmer anzusiedeln

Lobautunnel bauen

Letztes Teilstück des Umfahrungsrings von A4-Knoten Schwechat bis S2-Knoten Süßenbrunn mit 19 km Länge endlich starten! Die positive Umweltverträglichkeitsprüfung liegt seit März vor und die Asfinag hat die Kosten von 1,8 Mrd. Euro bereits budgetiert.

3. Piste am Flughafen Wien

Die Weltstadt Wien braucht eine 3. Piste am Flughafen, um steigende Passagier- und Frachtvolumina zu stemmen. Ohne 3. Piste wird Wien über kurz oder lang seine hochrangige Bedeutung als Drehscheibe verlieren und dem Wirtschaftsstandort droht ein Rückschritt hinsichtlich Internationalisierung (Headquarteransiedlung).

Anrainerparken – Ladezonen für Unternehmer erweitern

Sehr viele der 3.700 Anwohnerparkplätze stehen tagsüber leer (zB Schillerplatz, Rathaus) während Unternehmer im Kreis fahren. Stark betroffen sind Handwerker wie Installateure, Anlieferungen von größeren Ersatzteilen und Geräten wie Thermen sind teilweise unmöglich. Ziel: Öffnen der Anrainerparkplätze für Wirtschaftsverkehr zum Laden und während der Geschäftstätigkeit.

Für Wien - das Forderungsprogramm der Wirtschaftskammer Wien

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