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(Fort)Schritt in die Zukunft

Mit mehr als 7000 Mitarbeitern in mehr als 50 Ländern weltweit ist Ottobock Weltmarktführer in der Prothetik und gibt mobilitätseingeschränkten Menschen wieder Bewegungsfreiheit. Prothesen, Orthesen, Rollstühle und Exoskelette sind einige der vielen innovativen Produkte, die das Medizintechnik-Unternehmen produziert und ständig weiterentwickelt.

Die Wiege der Hightech-Prothesen: Am Wiener Standort im 11. Bezirk werden die neuesten Technologien für Prothesen entwickelt.
© wkw/Eder Die Wiege der Hightech-Prothesen: Am Wiener Standort im 11. Bezirk werden die neuesten Technologien für Prothesen entwickelt.

Eine wesentliche Rolle spielt dabei der Wiener Standort in Simmering: „Wien ist unser Forschungszentrum für mechatronische Hightech Prothesen. Fast alles, was in diesen Bereichen an Innovationen von Ottobock entwickelt wird, kommt aus Wien”, erklärt Andreas Goppelt, Geschäftsführer in Österreich und CTO, bei einer Betriebsführung. Eine der neuesten Innovationen aus Wien ist zum Beispiel die „Myo Plus” Prothesensteuerung mit Mustererkennung. „Die Prothese wird über hochsensible Sensoren, die auf der Haut befestigt werden, gesteuert. 

„Wir bilden derzeit zehn Lehrlinge hier in Wien aus. Wichtig ist uns dabei der Erhalt eines hohen Standards. Deshalb haben wir auch einen hohen Anspruch an unsere künftigen Mechatroniker und Fertigungstechniker”
Andreas Goppelt,

Die Sensoren nehmen jede noch so kleinste Bewegung des Muskels wahr und geben den Befehl dann an die Prothese weiter. Künstliche Intelligenz made in Austria also”, erklärt Matthias Buhl, Head of Production Planning am Standort Wien. Dieses technische Novum macht intuitive und natürliche Bewegungsabläufe möglich. Eine weitere Innovation von Ottobock ist das Genium X3. „Die Genium Beinprothese ist wasserfest und sehr widerstandsfähig. Vor allem sportliche Aktivitäten gewinnen dadurch an Qualität”, erklärt Buhl. „Auch Rückwärtsgehen und Treppen steigen ist mit der neuen Technologie möglich”, gibt der Experte zu wissen. Wesentlich für die mehr als 50-jährige Erfolgsgeschichte des Wiener Standorts ist auch die stete Ausbildung von Nachwuchsexperten. 

Der Mensch im Mittelpunkt

Dass bei Ottobock die Verbesserung der Lebensqualität, Selbstständigkeit und Bewegungsfreiheit der Anwender im Fokus stehen, zeigt auch das Engagement des Unternehmens, das von den Paralympics über regionale Projekte bis hin zur Förderung von Orthopädietechnik reicht. Beispielgebend dafür steht Mitarbeiter und Nachwuchssportler Alexander Pototschnig. Ohne rechten Unterarm geboren, nutzt der Leichtathlet und Servicetechniker die Prothesen von Ottobock auch selbst und vollbringt damit Höchstleistungen: „Ich bin Sprinter und trainiere derzeit für die Paralympischen Spiele in Tokyo 2020”, erklärt Pototschnig, der im Alltag die Armprothese „Michelangelo” verwendet. Diese ähnelt optisch zwar stark einer natürlichen Hand, überbietet diese an Kraft aber um ein Vielfaches.




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