th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery Flickr Youtube Instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

v-digital: Neue Impulse für die Digitale Agenda Vorarlberg

Neue WISTO- Koordinationsstelle für die Umsetzung der Digitalen Agenda Vorarlberg eingerichtet.

Mit der Digitalen Agenda Vorarlberg wurde ein strategisches Arbeitsprogramm erstellt, um den digitalen Strukturwandel in Vorarlberg nicht nur zu begleiten, sondern aktiv mitzugestalten
© Eva Sutter v-digita: Drehscheibe und Impulsgeber für die Digitalisierung

Für die stark international orientierte, dynamische Wirtschaftsregion Vorarlberg ist eine hohe Innovationskraft entscheidend für Wettbewerbsfähigkeit, Beschäftigung und Wohlstand. Motor für Fortschritt und Wachstum ist heute in praktisch allen Bereichen die Digitalisierung. Dieser Prozess schreitet mit enormem Tempo voran, umso wichtiger ist es, dass Vorarlberg daran mitwirkt und seine Chancen nützt. Mit der Digitalen Agenda Vorarlberg wurde ein strategisches Arbeitsprogramm erstellt, um den digitalen Strukturwandel in Vorarlberg nicht nur zu begleiten, sondern aktiv mitzugestalten. Bei der Umsetzung übernimmt die Wirtschafts- Standort Vorarlberg GmbH (WISTO) im Auftrag des Landes eine federführende Rolle. Zu diesem Zweck wurde die Koordinationsstelle Digitalisierung bei der WISTO angesiedelt und deren Leitung in der Person von Andreas Salcher mit einem ausgewiesenen Fachmann besetzt. 

Kümmerer und Brückenbauer

„Mit ihren vielfältigen Aufgaben übernimmt die Koordinationsstelle Digitalisierung eine „Kümmerer“-Funktion, erklärt Andreas Salcher: „Im Rahmen der Digitalen Agenda ist bereits vieles in Bewegung gekommen. Nun geht es darum, den Schwung beizubehalten und wo nötig noch zu verstärken, Leitprojekte zu fördern und neue Leitprojekte zu entwickeln.“

Zugleich versteht sich die Koordinationsstelle als Brückenbauer zwischen etablierten Klein- und Mittelunternehmen und der digitalen Szene. „Ich möchte Unternehmern Mut und Lust machen, in die Digitalisierung zu investieren“, sagt Salcher. Um den Gesamtprozess der Digitalisierung überschaubarer und verständlicher zu machen, gelte es die Herausforderungen Stück für Stück – im doppelten Sinne „bit by bit“ – anzugehen. Wichtig ist für Salcher, dass sich Politik, Wirtschaft und Gesellschaft dieser Aufgabe gemeinsam stellen.

Leitinitiative v-digital

Die WISTO hat unter Einbeziehung institutioneller Partner wie z.B. Land, Wirtschaftskammer, Arbeiterkammer, Industriellenvereinigung und FH Vorarlberg die Leitinitiative Digitalisierung v- digital konzipiert. In deren Umsetzung und Weiterentwicklung sind auch Akteure aus der Digitalszene eingebunden, um die hohe Dynamik dieses Transformationsprozesses entsprechend abbilden zu können, Synergien zu nutzen und die gesteckten Ziele für die regionale Wirtschaft zu erreichen. Die Leitinitiative Digitalisierung als Prozess zur Umsetzung und kontinuierlichen Weiterentwicklung der Digitalen Agenda konzentriert sich auf die Arbeitsschwerpunkte Mensch, Wirtschaft, Ökosystem, Infrastruktur: und Verwaltung. 

Digitalisierung erfordert gemeinsames Aktivwerden

Wie kaum eine andere Entwicklung unterstreicht die Digitalisierung die Notwendigkeit eines gemeinsamen Aktivwerdens, betont der Präsident der Wirtschaftskammer Vorarlberg, Hans Peter Metzler: „Die Koordinationsstelle kann allerdings nur ein erster Schritt sein und wurde von uns immer wieder eingefordert. „Sie muss aber nun mit den notwendigen Ressourcen ausgestattet und ausgebaut werden, um vielen umfangreichen Aufgaben gerecht zu werden. Im Rahmen unseres Strategieprozesses Dis.Kurs Zukunft werden wir dieses Thema weiter begleiten und regen generell ein strategisches Projektcontrolling der Digitalen Agenda an“, fügt Metzler hinzu und ergänzt: „Wir erwarten uns von der Koordinationsstelle auch inhaltliche Impulse und in weiterer Folge die Umsetzung für Vorarlberg maßgeblicher Projekte.“

Die rasche Umsetzung der in der Digitalen Agenda angeführten Maßnahmen müsse zudem nun oberste Prioriät haben.  Auch dem Breitbandausbau komme zukünftig eine besondere Rolle zu. Klare Aufgabenfelder und Verantwortlichkeiten gelte es zu definieren, denn an einer flächendeckenden Versorgung mit gigabitfähigen Glasfasernetzwerken führe kein Weg vorbei. „Ultraschnelles Internet ist die Schlüsselinfrastruktur unserer Informationsgesellschaft und mitentscheidend für die künftige Attraktivität des Wirtschaftsstandorts und Lebensraums Vorarlberg“, sagt Metzler. Dazu brauche es  eine vorausschauende Planung für notwendige Lückenschlüsse und eine rechtzeitige Umrüstung auf Glasfasernetze. Metzler: „Nicht im nachträglichen Aufrüsten von Breitbandnetzen und im Flicken von Engpässen liegt der Erfolg, sondern in einer vorausschauenden Planung.“ Ein Kompetenzzentrum für die digitale Infrastruktur als Anlaufstelle für alle relevanten Fragen sein, technischer, rechtlicher, wirtschaftlicher oder regulatorischer Natur, mache daher unbedingt Sinn. Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser zeigte anhand von Zahlen die Dimensionen auf, in denen sich die mit der Digitalisierung verbundenen Wachstumschancen bewegen. So geht beispielsweise eine Schätzung der Europäischen Kommission davon aus, dass mit jeder zehnprozentigen Erhöhung der Breitbanddurchdringung ein Wirtschaftswachstum von 1,0 bis 1,5 Prozent ausgelöst werden kann. Laut einer Studie des WIFO schafft die Investition von einer Milliarde Euro in den Breitbandausbau 40.000 Arbeitsplätze und der Einsatz von Web-Technologien für Klein- und Mittelbetriebe ermöglicht eine um zehn Prozent höhere Produktivität. „Durch die Digitalisierung ergeben sich neue Chancen und Potenziale. Es ist wichtig, hier entsprechende Rahmenbedingungen, von Bildung über Infrastruktur bis Ökosystem zu schaffen, um als Standort weiterhin erfolgreich zu sei“, erklärt der Wirtschaftslandesrat.

Aktuell arbeitet die Wirtschaftskammer im Rahmen des Strategieprozesses Dis.Kurs Zukunft an einer Machbarkeitsstudie Digital Hub Vorarlberg. „Die Studie liefert wichtige Erkenntnisse und Entscheidungsgrundlagen über Umfang und Ausgestaltung einer Innovationsökologie Vorarlberg. Dabei soll die Frage geklärt werden, wie in Vorarlberg ganz bewusst ein Umfeld geschaffen wird, das digitale Innovationen nicht nur zulässt, sondern sie zukünftig darüber hinaus auch gezielt fördert“, erklärt der Wirtschaftskammer-Präsident.

von

Das könnte Sie auch interessieren

Markus Wallner holt Marco Tittler in sein Team für die kommende Legislaturperiode.

Engagiert, kompetent, sachorientiert

Die Nominierung des stellvertretenden Direktors der Wirtschaftskammer Vorarlberg, Marco Tittler, zum künftigen Wirtschaftslandesrat findet breite Zustimmung in der Wirtschaft. mehr

Die Junge Wirtschaft Vorarlberg (JWV) macht anlässlich des heutigen Tax Freedom Day neuerlich auf die Notwendigkeit von weiteren Steuerentlastungen aufmerksam.

Tax Freedom Day zeigt die Notwendigkeit weiterer Steuerentlastungen

Die Junge Wirtschaft Vorarlberg (JWV) macht anlässlich des heutigen Tax Freedom Day neuerlich auf die Notwendigkeit von weiteren Steuerentlastungen aufmerksam. mehr