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salvus für 40 Betriebe

40 Vorarlberger Betriebe wurden mit dem Gesundheitsgütesiegel salvus zertifiziert. 

40 Vorarlberger Betriebe wurden mit dem Gesundheitsgütesiegel salvus zertifiziert.
© Udo Mittelberger WKV-Vizepräsidentin Petra Kreuzer (r.) freut sich mit Vertretern einiger ausgezeichneter Unternehmen.

Das Vorarlberger Gesundheitsgütesiegel salvus zeichnet alle zwei Jahre Betriebe aus, die sich aktiv um die Gesundheit ihrer Mitarbeiter besonders verdient machen. Der salvus wird getragen von den Partnern Vorarlberger Landesregierung, Wirtschaftskammer Vorarlberg, Arbeiterkammer und Vorarlberger Gebietskrankenkasse. Bei der salvus-Gala in Götzis gratulierten Gesundheitslandesrat Christian Bernhard, WKV-Vizepräsidentin Petra Keuzer,  GKK-Obmann Manfred Brunner und Arbeiterkammer-Präsident Hubert Hämmerle.

Der salvus eint vier starke Partner für ein zentrales Anliegen, die Förderung der Gesundheit am Arbeitsplatz, betonte Landesrat Bernhard: „Die meiste Tageszeit verbringen wir im Büro, im Geschäft, in der Werkstatt. Mit dem salvus zeigen wir, dass dieses Thema sowohl von der Wirtschaft als auch von der Arbeitnehmervertretung ernst genommen wird. Das ist erfreulich und wichtig. Ein gesundes Arbeitsumfeld ist auch ein wichtiger Indikator für die Lebenszufriedenheit und das Wohlbefinden der Menschen.“

 Die Rekrutierung von qualifizierten Mitarbeitern wird angesichts des Fachkräftemangels zu einer immer größeren Herausforderung. Dazu kommt, dass sich die Menschen bei der Wahl ihres Arbeitsplatzes auch an der Ausgestaltung ihres künftigen Arbeitsumfeldes orientieren.  Die Qualität des Arbeitsplatzes ist ein „Baustein“ für die Motivation und das Engagement einer Belegschaft. „Betriebe, die das begreifen, sind im herausfordernden Wettbewerb immer eine Nasenlänge voraus“, so Bernhard.

Nur gesunde Mitarbeiter sind leistungsfähig

„Investitionen in die Gesundheit der Mitarbeiter, in gesundheitsunterstützende und gesundheitsfördernde Maßnahmen, sowie in die Ausstattung der Arbeitsplätze sind keine verlorenen Kosten“, hob WKV-Vizepräsidentin Petra Kreuzer hervor. „Nur gesunde Mitarbeiter sind leistungsfähig und haben Spaß an der Arbeit. Mittels Präventivmaßnahmen und durch den Erhalt der Gesundheit werden die Krankenstände verringert - bestenfalls sogar verhindert - und unser Sozialsystem wird somit nicht mit zusätzlichen Kosten belastet.“

Auch die Mitglieder des Fachbeirates – Univ.Prof. Primar Reinhard Haller, der stellvertretende WKV-Direktor Christoph Jenny, die Hobbyköchin und Buchautorin Ulrike Hagen sowie Marketingfachmann Martin Hefel – zeigten sich beeindruckt von der hohen Qualität der zur Zertifizierung eingereichten Projekte. Von den 40 ausgezeichneten Unternehmen erhielten 29 den salvus in Gold, elf in Silber. Sechs Unternehmen bekamen das Gütesiegel zum ersten Mal verliehen, für elf war es die erste, für 23 bereits die zweite Wiederverleihung.

„Die Kooperation der einzelnen Interessenvertreter ist hier selbstverständlich“, betonte WKV-Vizepräsidentin Kreuzer. „Das gemeinsame Ziel von gesunden Arbeitsplätzen und gesunden, leistungsfähigen Mitarbeitern lässt sich nur mit einer vorbildlich gelebten Sozialpartnerschaft realisieren. Schlussendlich profitiert daraus auch die Wirtschaft, da der Erfolg der einzelnen Unternehmen leichter realisierbar und umsetzbar wird.“  

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