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met-Lehrlinge bauen für Olympia

Acht Lehrlinge des Metall Elektro Technik Gewerbe (met), ein Lehrlingsausbildner und Martin Dünser bauen das Austria House in Pyeongchang mit.

Vorarlberg macht sich auf den Weg zu den Olympischen Winterspielen in Südkorea! Acht Lehrlinge des Metall Elektro Technik Gewerbe (met), ein Lehrlingsausbildner und Martin Dünser bauen das Austria House in Pyeongchang mit.
© get up Vorarlberg macht sich auf den Weg zu den Olympischen Winterspielen in Südkorea!

„Ohne Unterstützung des Österreichischen Olympischen Comités, aller Sponsoren und Betriebe, die geholfen haben, aus der Vision ein konkretes Projekt zu machen, wäre ein solches Vorhaben nicht realisierbar“, erklärt Martin Dünser, der Geschäftsführer von get up!, einem Unternehmen in Götzis, das auf Prozessbegleitung und -entwicklung sowie Coaching von Lehrlingen, Unternehmen und Schulen spezialisiert ist.

ÖOC-Generalsekretär Peter Mennel und ÖOC-Marketingleiter Florian Gosch waren von Anfang an begeistert von der Lehrlings-Idee: „Das Austria House hat Tradition als ein Stück Heimat bei Olympischen Spielen. Dass österreichische Lehrlinge erstmals auch beim Aufbau dieses besonderen Gebäudes mitwirken, ist einerseits eine Riesenerfahrung für die jungen Menschen und passt andererseits genau zur Philosophie des Hauses.“ Auch für die met war sofort klar, dass sie „Lehrlinge go Olympia“ unterstützen werden. „Das Besondere an dem Projekt ist es, Lehrlingen die Chance zu geben, aktiv einen Teilbeitrag zu Olympia zu leisten. Dass die jungen Männer die Möglichkeit haben, zu sagen, ‚ich war dabei!’ ist Motivation genug für die met, hier Unterstützung zu leisten“, so Christian Thaler, einer der Innungsmeister der met.

Großer Support

Am 30. November startete die Lehrlings-Delegation aus Vorarlberg in das Olympia-Abenteuer. Mit im Team sind Lucas Bolter (Lehrlingsausbildner), Pasquale Nave, Luca Köppl, Philipp Klien und Danny Würder (alle von Wilhelm & Mayer Bau GmbH), Alexander Kathan (Mayer Glastechnik GmbH), Patrick Kathan (Salzmann Formblechtechnik GmbH), Theodor Fohn und Martin Ilg (Fahrzeugbau Wohlgenannt GmbH). Die Betriebe haben sich bereit erklärt, ihre Lehrlinge während des Auslandaufenthalts weiter zu bezahlen. Dank großzügiger Sponsoren konnten sonstige Kosten gedeckt werden. Die met leistet neben get up!  einen großen Beitrag zur Finanzierung der Flugkosten, das ÖOC übernimmt Kost und Logis, die Auslandsversicherung kommt von der VLV, Arbeitsbekleidung stellt die Firma Aichner GmbH bereit. Ein besonderes Zuckerl gibt’s  von Edi Meyer, Besitzer des Aktivresorts Valavier in Brand: Die Lehrlinge werden nach ihrer Rückkehr vom Arbeitseinsatz zu einem Wochenende ins Valavier eingeladen. „Dieses Projekt gibt unseren Lehrlingen die Möglichkeit, sich zu beweisen, Erfahrungen zu sammeln und sich neuen Herausforderungen zu stellen“, so Gert Mayer, Geschäftsführer ARGE met.  

„Ich habe nie an den Jungs gezweifelt, aber hier vor Ort übertreffen sie alle meine Erwartungen“, so Martin Dünser bei Halbzeit der Arbeiten. Trotz Temperaturen weit unter null Grad, eisigem Wind und Schneegestöber läuft alles nach Plan – und die Lehrlinge sind motiviert. „Die Teamfähigkeit ist sensationell, obwohl sich die Lehrlinge vor dem Projekt nicht gekannt haben, arbeiten sie wie ein eingespieltes Team“, berichtet Lehrlingsausbildner Lucas Bolter begeistert.

Das Projekt hat mittlerweile die Aufmerksamkeit der lokalen Bevölkerung geweckt. Dutzende Schaulustige statten der Baustelle täglich einen Besuch ab. „Wir stehen hier schon ein bisschen im Rampenlicht“, freut sich der Lehrling Alexander Kathan.

„Das Austria House ist ein Stück Österreich – es vereint Funktionalität mit Gemütlichkeit und der sprichwörtlichen heimischen Gastfreundschaft. Oberstes Ziel ist es, unser Land und Produkte ,Made in Austria‘ von der besten Seite zu präsentieren“, sagte ÖOC-Generalsekretär Peter Mennel. „Nicht weniger als 66 Olympiasieger, mehr als 6.300 Ehren- und knapp 20.000 Gäste im öffentlichen Bereich waren es zuletzt bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi. Diesen Anspruch haben wir natürlich auch fürs Austria House 2018.“

Austria House 2018

Auf zwei Stockwerken und einer Fläche von 1.200 Quadratmetern wird eine umfangreiche Infrastruktur zur Verfügung stehen – vom Veranstaltungsambiente für Abendempfänge, Gala- und Tourismus-Abende, Backstube, Großküche und Bar über Welcome Area, Kamin-Lounge, TV-Studio, PK-Raum bis hin zu Medienarbeitsplätzen. Darüber hinaus wird es einen öffentlich zugänglichen Außenbereich geben. Ziel ist es, für Österreich als Tourismus- und Wirtschaftsstandort zu werben. Drei Wochen haben die Lehrlinge Zeit,  alles auf die Beine zu stellen. Schaffen sie es vorher, winkt ihnen zum Abschluss des Südkorea-Aufenthalts noch ein Kurztrip nach Seoul.      

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