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i+R erhält Zuschlag für öffentliche Bauten am deutschen Bodenseeufer

Die i+RB Industrie- und Gewerbebau konnte sich bei zwei europaweit ausgeschriebenen Bauprojekten am deutschen Bodenseeufer durchsetzen.

Die i+RB Industrie- und Gewerbebau konnte sich bei zwei europaweit ausgeschriebenen Bauprojekten am deutschen Bodenseeufer durchsetzen.
© Baumschlager Hutter Partners Das RITZ wird nach Plänen des Vorarl- berger Architekturbüros Baumschla- ger Hutter Partners errichtet.


Am Campus in Friedrichshafen-Fallenbrunnen errichtet die deutsche Tochtergesellschaft der i+RB Industrie- & Gewerbebau (Lindau) als Totalunternehmer das Regionale Innovations- und Technologietransferzentrum „RITZ“ um 10 Millionen Euro. In unmittelbarer Nachbarschaft befinden sich die Zeppelin-Universität, die Swiss International School und der Campus der Dualen Hochschule Baden-Württemberg. Der offene und flexible Entwurf stammt vom renommierten Vorarlberger Architekturbüro Baumschlager Hutter Partners: „Da die großzügigen und hellen Räume im RITZ technisch leicht variierbar sind, dienen sie verschiedensten Zwecken. Ihre Ästhetik soll künftige Nutzer bei ihrer Ideenentwicklung und interdisziplinären Zusammenarbeit inspirieren“, betont Carlo Baumschlager.

Vielfältige Nutzung

Das zweigeschossige Gebäude mit 4.500 Quadratmetern Nutzfläche wird Büros, IT-Labore und Coworking Spaces beherbergen. Mobile Trennwände ermöglichen verschiedene Funktionen, etwa als Tagungsort, für Investoren-Pitches oder für Netzwerkveranstaltungen. Das Gebäude soll seinen Mietern einfachen Zugang zu technischen Einrichtungen und Geräten ermöglichen.  Die Gesamtinvestition beläuft sich auf 15,5 Millionen Euro, wovon 10,1 Millionen auf den Part von i+R entfallen. Das Projekt wird mit sieben Millionen Euro vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und mit zwei Millionen vom Land Baden-Württemberg gefördert. Die Fertigstellung ist für November 2020 geplant. Im Sommer 2019 wird mit dem Bau gestartet, die Fertigstellung ist für November 2020 geplant.

Energieeffiziente Sporthalle im Holzbau

 Den zweiten Zuschlag aus öffentlicher Hand bekam i+R für die Zweifeld-Sporthalle in Moos bei Radolfzell. Die Nachbargemeinde von Radolfzell entschied sich für das nachhaltige Konzept, das i+R in Kooperation mit den Konstanzer Architekten Fredy D‘Aloisio und Helmut Dury abgegeben hatte. Der moderne Holzbau bezieht Energie aus einer Luftwärmepumpe sowie einer Photovoltaikanlage. Zudem konnte i+R die ursprünglichen Planungskosten um eine halbe Million Euro unterschreiten. Der Baustart der Sporthalle mit 1800 Quadratmeter Nutzfläche erfolgt im April 2019, Anfang 2020 soll sie fertiggestellt sein. „Wir konnten uns bei beiden Projekten für öffentliche Auftraggeber in aufwendigen und europaweit durchgeführten Verfahren gegen zahlreiche Mitbewerber durchsetzen“, freut sich Eckehard Schöch, Geschäftsführer von i+RB Industrie- & Gewerbebau. „Ein gelungener Beweis für unsere Konkurrenzfähigkeit und zwei Vorzeigeprojekte in unserem Kerngebiet, auf deren Umsetzung wir uns sehr freuen.“

 


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