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austriaguides: 29. Bundeskongress in Vorarlberg

Die österreichischen Fremdenführer stellen von 7. bis 10. November 2017 Ausbildungsfragen in den Mittelpunkt ihrer Zusammenkunft. 
Die österreichischen Fremdenführer stellen von 7. bis 10. November Ausbildungsfragen in den Mittelpunkt ihrer Zusammenkunft in Vorarlberg..
© Caro/picturedesk.com Die österreichischen Fremdenführer stellen von 7. bis 10. November Ausbildungsfragen in den Mittelpunkt ihrer Zusammenkunft.

Mehr als 150 Teilnehmer aus ganz Österreich werden in Bregenz  beim 29. Bundeskongress der austriaguides erwartet, der von 7. bis 10. November stattfindet. Dabei stehen Themen wie „Ausbildung“, aber auch andere brennende Fragen, wie z.B. der Umgang mit touristisch übernutzten Innenstädten im Fokus.

Zwar unternehmen die austriaguides – so lautet die offizielle Markenbezeichnung für die heimischen Fremdenführer - Ausflüge und Besichtigungen, hauptsächlich dreht sich die Veranstaltung aber um gegenseitigen Austausch und aktuelle Themen. „Fremdenführer stellt ein gebundenes Gewerbe dar, das eine umfassende und vielschichtige Ausbildung voraussetzt“, betont Mag. Christoph Jungblut, Sprecher der austriaguides in der Wirtschaftskammer Vorarlberg. 720 Stunden in unterschiedlichen Fächern – von kaufmännischen Fächern über Biologie, Geographie und Geschichte bis zu Kunstgeschichte - müssen im Rahmen einer Kursreihe am WIFI absolviert werden, ehe die Aspiranten nach rund 1 ½ Jahren zur Gewerbeprüfung antreten können.

Diese fundierte Ausbildung ist die Basis, dass Führungen heute weit mehr bedeuten, als Touristen bloß auf interessante Gebäude hinzuweisen. „Wir arbeiten themenübergreifend, versuchen einen Bogen zwischen Natur, Kultur und Kunst zu spannen“, sagt Jungblut. Nicht zuletzt aus diesen Gründen verwehrt er sich gegen „Schmalspurschulungen“ zum Fremdenführer, wie sie beispielsweise manche Museen oder auch Behörden anbieten. 54 aktive austriaguides gibt es derzeit in Vorarlberg, 14 neue, die sich gerade auf die Prüfung vorbereiten, kommen demnächst hinzu.

Das Besprechen konkreter Probleme, mit denen die austriaguides bei Führungen konfrontiert sind, befindet sich ebenfalls auf der Tagesordnung des Bundeskongresses. So will man sich beispielsweise mit der Herausforderung von überfüllten Innenstädten auseinandersetzen und Lösungen für alternative Angebote erarbeiten.

Der Bundeskongress, der zuletzt 2008 in Vorarlberg über die Bühne ging, endet schließlich mit einem Brunch im Casino Bregenz.

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