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Zusagetermin für Lehre: Bewerber entscheidet!

Alle Industrie-Unternehmen haben sich auch heuer darauf geeinigt, die definitive Zusage für die Lehrstellen auf einen Tag festzulegen.

Alle Industrie-Unternehmen haben sich auch in diesem Jahr darauf geeinigt, die definitive Zusage für die Lehrstellen auf den 7. April 2018 festzulegen.
© WKV Alle Industrie-Unternehmen haben sich auch in diesem Jahr darauf geeinigt, die definitive Zusage für die Lehrstellen auf den 7. April 2018 festzulegen.

Die Zeit, in der man sich für ein Unternehmen entscheiden muss und dann voller Hoffnung auf die Zusage wartet, ist sehr aufregend. Damit diese Phase für alle Beteiligten, sowohl Ausbildungsunternehmen als auch Jugendliche und deren Eltern, möglichst reibungslos abläuft, wurde in der Vorarlberger Industrie ein einheitlicher Zusagetermin eingeführt. Diese Maßnahme schafft Sicherheit sowie Planbarkeit und soll taktische Vorgehensweisen beider Seiten verhindern. Dadurch wird ein für alle faires, ehrliches und transparentes Zusageverfahren gewährleistet. In einen Zeitruam von zwei Stunden werden 600 Lehrlinge in den Vorarlberger Industrieunternehmen eingestellt.

Dieter Hämmerle, Ausbildungsleiter der Julius Blum GmbH: „Für mich ist dieser einheitliche Termin eine Stärke unseres Systems. Der Lehrstellenwerber entscheidet selbst, welchen Beruf und welche Firma er wählt. Dabei darf er nicht unter Druck gesetzt werden. Würde diese gemeinsame Verpflichtung fallen, wäre dies ein großer Rückschritt in der Lehrlingsrekrutierung. Zudem erhöht der gemeinsame Termin die Bedeutung von Schnuppertagen und Auswahlverfahren.“

Wenn sich alle Beteiligten – Ausbildungsbetriebe sowie Lehrstellenwerber – an diesen Richtlinien orientieren, bringt dies eine deutliche Qualitätsverbesserung des Bewerbungsverfahrens. Für die Lehrstellenwerber bedeutet es weniger Verunsicherung und es ermöglicht ihnen, die für ihr Leben und ihre berufliche Laufbahn so entscheidende Wahl in einer wesentlich entspannteren Atmosphäre zu treffen. Den Ausbildungsunternehmen bringt es eine Verringerung des Aufwandes und eine bessere Planbarkeit des Bewerbungsablaufes.  

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