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Zukunft Grüner Wasserstoff

Die Vorarlberger Industrie setzt in der Beschäftigung mit der  Zukunftstechnologie Wasserstoff ein klares Zeichen.

Batterie aus Blättern
© iStock Um praktische Anwendungen mit Wasserstoff zu ermöglichen, wird bis Herbst 2021 an der HTL Dornbirn die erste Wasserstoff-Trainings- und Demonstrationsanlage zur Produktion von Grünem Wasserstoff und grünem Strom aus Wasserstoff errichtet werden.

Die Vorarlberger Industrie hat sich auf den Weg gemacht, den Energieträger Wasserstoff für sich zu entdecken. Energieexperte Christof Drexel untersucht dabei die Anwendungsmöglichkeiten des Energieträgers Wasserstoff für die Vorarlberger Industrie. Drexel hat sich dabei zuerst mit den Möglichkeiten im Wohnbau auseinandergesetzt. Aus energiepolitischer Sicht stellt sich die Frage, wie die (klimaneutrale) Energieversorgung unserer Gebäude in Zukunft grundsätzlich erfolgen soll. Die Rede ist dabei immer vom grünen Wasserstoff. „Ohne erneuerbare Energieformen bekommen wir auch keinen grünen Wasserstoff. Wenn wir den Wasserstoff tatsächlich als Teil der Lösung sehen, mit dem wir die globale Erwärmung stoppen wollen, muss das Ganze im Zusammenhang mit dem Ausschöpfen von Effizienzpotenzialen, gerade in der Industrie, aber auch in anderen Bereichen, wie etwa Gebäude etc. gesehen werden. In diesem Kontext hat Wasserstoff in der Meinung der allermeisten Wissenschafter einmal die Bedeutung als saisonaler Speicher“, erklärt Christof Drexel.

Vorarlberg kann durch Einsatz von Wasserstoff-Lösungen die CO2-Emissionen reduzieren, z.B. durch saisonale Speicherung von Photovoltaik-Strom oder Einsatz von Wasserstoff-Bussen. Ziel müsse es sein, Vorarlberger Unternehmen für die global stark wachsende Wasserstoffwirtschaft zu qualifizieren und als Zulieferer zu positionieren.

Aufbau von Know-how

Um praktische Anwendungen mit Wasserstoff zu ermöglichen, wird bis Herbst 2021 an der HTL Dornbirn die erste Wasserstoff-Trainings- und Demonstrationsanlage zur Produktion von Grünem Wasserstoff und grünem Strom aus Wasserstoff errichtet werden. Bei Schüler:innen und Studierenden wird dadurch Grundlagenwissen geschaffen, Interesse geweckt und für sie die Möglichkeit der Simulation, des Sammelns von Erfahrungen und der Forschung in den HTL eigenen Labors geschaffen. Der komplette Energiekreislauf (Erneuerbare Energien über PV, Erzeugung und Speicherung von Wasserstoff, Rückverstromung) kann getestet und über ein EMS (Energy Management System) abgebildet, gesteuert und optimiert werden. Für die Vorarlberger Wirtschaft entsteht dadurch erstmals in kurzer Zeit ein Know-how-Pool sowie eine Demonstrations- und Simulationsumgebung zum Thema „Grüner Wasserstoff“.


3 Fragen | 3 Antworten: Fit für die Technologie der Zukunft 

Industrie-Bildungssprecher Udo  Filzmaier zur grünen Wasserstoff-Technologie.

Udo Filzmaier
© Studio Fasching

  1. Die Vorarlberger Industrie setzt aktuell auch auf einen bildungspolitischen Schwerpunkt in Sachen Wasserstoff. Warum?
    Unser Ziel ist es, jungen Menschen auf die Technologien der Zukunft vorzubereiten. Bei den Projektbestrebungen geht es konkret um die Erzeugung des ersten grünen Wasserstoffs in Vorarlberg und damit sauberer Wasserstoffenergie. Ziel ist ein nachhaltiger Aufbau von top-aktuellem Know-how für Schüler/-innen und Student/-innen. Wir wollen Know-how über diese zentrale Zukunftstechnologie bündeln und dem Wirtschaftsstandort Vorarlberg zur Verfügung stellen.

  2. Welcher Ansatz wird dabei verfolgt?
    Wir planen, eine Wasserstoff-Trainings- und Demonstrationsanlage an der HTL Dornbirn zu installieren. Es geht um Kooperationen und didaktischen Nutzen zwischen der HTL sowie der FH Vorarlberg. Das ist ein enorm wichtiges Zukunftsprojekt, da wir auch selbst Wissen zu diesem Thema vertmitteln wollen.

  3. Wie stehen Sie persönlich zum Thema Wasserstoff?
    Er ist mitentscheidend auf dem Weg zur Klimaneutraliät, da sollten wir als Standort unbedingt dabei sein. Ich habe dazu die Vision eines autarken Firmengebäudes im mittleren Rheintal.
von

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