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Zeichen für 2020 stehen sehr gut

Für 2020 rechnet das Vorarlberger Gewerbe und Handwerk weiterhin mit einer guten Auftragslage und Auslastung. Das heißt aber nicht, dass es keine Herausforderungen anzupacken gilt.

Es könnten weit mehr Aufträge angenommen werden, wenn ausreichend Fachkräfte zur Verfügung stehen würden.
© iStock Es könnten weit mehr Aufträge angenommen werden, wenn ausreichend Fachkräfte zur Verfügung stehen würden.

Gute Auslastung, höhere Auftragslage in der heimischen Bauwirtschaft: Zu diesem Ergebnis kommt die traditionelle Blitzumfrage zum Jahresende. Die bereits spürbare Abflachung der Konjunktur in einigen Bereichen dämpft jedoch die Erwartungen der Bauwirtschaft im gewerblichen Bereich, berichtet der Innungsmeister der heimischen Bauwirtschaft, Peter Keckeis. Aufgefangen wird dies vor allem durch eine gute Auslastung im Wohnbau, bei öffentlichen Bauprojekten und Sanierungen. Insbesondere die Bereiche Wohnbau und Sanierung erweisen sich als wichtige Pfeiler der heimischen Bauwirtschaft.

Handwerker gehen aus

Aber nicht nur in der Bauwirtschaft, sondern quer durch das komplette Gewerbe und Handwerk herrscht gute Stimmung, was vor allem an der Personalplanung deutlich wird: Die zahlreichen Betriebe rechnen nicht nur mit einer guten Auslastung, sondern planen auch mehr Personal ein: „Es müsste nur zur Verfügung stehen“, betont Spartenobmann Bernhard Feigl. Trotz Fachkräftemangel sind bei etwas Geduld durchaus günstige Preise für beste Vorarlberger Handwerksqualität zu bekommen. Der Bedarf an Fachkräften bleibt eine der großen Herausforderungen der Branche, obwohl der größte Arbeitgeber in Vorarlberg – mit mehr als 11.000 Betrieben und rund 33.500 Beschäftigten – langfristig einen sicheren Lebensunterhalt garantiert. „Es gehen uns die Hände aus, nicht die Köpfe! Den Termin beim Rechtsanwalt bekommt man rasch, aber auf den Installateur muss man schon länger warten – und das wird sich in Zukunft verschärfen“, sagt Feigl.

Ausbildung auf  Top-Niveau halten

Bei der dualen Ausbildung wird weiterhin auf Qualität und Qualifikation gesetzt: In 1.057 Lehrbetrieben werden derzeit mehr als 3.200 Lehrlinge ausgebildet. Die Lehre ist an den Bedürfnissen der Arbeitswelt orientiert und bietet eine optimale Verzahnung aus Praxis, fachtheoretischem Wissen und wichtigen Schlüsselqualifikationen. „Junge Menschen, die sich für eine solide Ausbildung entscheiden, haben tolle Berufsaussichten“, betont der Spartenobmann. Nicht nur in puncto Ausbildung werden die Zukunftsthemen Digitalisierung und Modernisierung wörtlich genommen. Das Thema ist wichtiger denn je, vor allem im Zusammenhang mit Onlinemarketing und Verkauf. „Was heute passiert, ist nicht mehr nur ein digitaler Wandel, sondern eine Transformation mit vielen Chancen. Diese müssen wir nützen und entsprechend auch bei der Servicierung ansetzen“, sagt Feigl: Etwa durch das KMU-Digital-Förderprogramm oder über die digitalen Werkstattgespräche, in denen relevante Entwicklungen und Möglichkeiten erörtert werden.

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