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Wirtschaftskammer und IV unterstützen Stoßrichtung bei Raumplanung

WKV-Präsident Hans Peter Metzler spricht sich gegen neue Abgaben aus und fordert ein ganzheitliches Konzept.

Wirtschaftskammer unterstützt Stoßrichtung des Landes in Sachen Raumplanung
© Thinkstock Blick übers Rheintal zum Bodensee

„Auch wenn noch viele Details in der Raumplanung zu diskutieren sind, damit ein für den Wirtschafts- und Lebensstandort Vorarlberg positives Gesamtpaket herauskommt, unterstützen wir die geplante Stoßrichtung zur Überarbeitung des Raumplanungsgesetzes“, so Hans Peter Metzler und Martin Ohneberg, die Präsidenten von Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung, in einer gemeinsamen Stellungnahme.

Metzler gegen neue Abgaben, für ganzheitliches Konzept

Zusätzlichen Abgaben, wie von einzelnen Parteien und Organisationen gefordert, kann Präsident Metzler nichts abgewinnen: „Zusätzliche Belastungen für Unternehmen wie Private lehnen wir definitiv ab, sie führen in der Folge nur zu einer weiteren Verteuerung von Grund und Boden und bewirken den gegenteiligen Effekt.“ Vielmehr sei es notwendig bei diesem für den Standort so wichtigen Zukunftsthema ganzheitlich zu denken und gemeinsam an einer Lösung für das Land zu arbeiten: „Wir werden uns dazu auch gemeinsam mit der Industriellenvereinigung konstruktiv in den politischen Prozess einbringen und unsere konkreten Überlegungen präsentieren“.

Die Industriellenvereinigung fordert seit längerem eine offensive Diskussion zur Raumplanung und hat mit ihrem Konzept zu „Vorarlbergs urbaner Weg“ Lösungsansätze vorgestellt, wie das Zusammenspiel zwischen dynamischen Wirtschaftsraum und attraktiven Lebensraum künftig noch besser gestaltet werden kann. Martin Ohneberg: „Wir brauchen einerseits eine Diskussion über die künftige Ausrichtung der Landesgrünzone und andererseits auch Initiativen bei neuen Widmungen, dass innerhalb gewisser Fristen Arbeitsplätze, Wohnraum und Wertschöpfung auf Grund und Boden entstehen. Über mehr Verdichtung besteht ohnedies Konsens. Jetzt geht es ans Eingemachte, die Politik sollte im Interesse des Gesamtstandorts, weg vom Kirchturmdenken, agieren.“

Als wesentlich im Zusammenhang mit der Raumplanungsdiskussion sehen Metzler und Ohneberg die Erarbeitung des Raumbilds 2030, das die Landesregierung ebenfalls für 2018 angekündigt hat: „Wir sollten dieses größere Bild von Vorarlberg ohne ideologische Scheuklappen diskutieren, festlegen und dann gemeinsam an einer erfolgreichen und lebenswerten Zukunft unseres Standorts arbeiten“, so beide Präsidenten unisono.

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