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Winter: Tipps der Augenoptiker/Optometristen

Die Vorarlberger Landesinnung der Augenoptiker/Optometristen verrät, wie man auch im Winter sein wichtigstes Sinnesorgan schützen kann.

Zu keiner anderen Jahreszeit wird das Auge bei der Arbeit im Büro so belastet wie in dieser: Die Vorarlberger Landesinnung der Augenoptiker/Optometristen verrät, wie man auch im Winter sein wichtigstes Sinnesorgan schützen kann.
© pexels.com Trockene Luft im Winter belastet bei der Bildschirmarbeit die Augen.

Gegen Ende des Jahres arbeiten nicht nur wir selbst in Rekordzeit die Stapel am Schreibtisch ab, auch unser wichtigstes Sinnesorgan betreibt Höchstleistungen: Das Auge, über das wir 80 Prozent aller Informationen erhalten. „Die trockene Luft im Büro setzt unseren Augen zu. Aber auch Bakterien auf unseren Computertastaturen, die auf unsere Hände geraten, mit denen wir uns dann in die Augen greifen, sind eine Belastung. Gerade jetzt im Winter sollten wir auf mehreren Ebenen für Schutz sorgen“, betont Rudi Präg, Vorarlberger Landesinnungsmeister der Augenoptiker/Optometristen. 

Diese fünf Tipps für die Büroarbeit entlasten in der kalten Jahreszeit Ihre Augen:

Tipp 1: Erhöhen Sie die Luftfeuchtigkeit

„Das ständige Heizen im Büro führt zu trockener Luft und das schadet wiederum den Augen“, erklärt der Landesinnungsmeister. Um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen und idealerweise einen Wert zwischen 40 und 45 Prozent zu erreichen, können z.B. große Pflanzen aufgestellt werden. Diese geben 95 Prozent des Wassers, mit dem sie gegossen werden, wieder an den Raum ab. Alternativ kann man Schalen mit Wasser aufstellen. Ist die Luft draußen feuchter als im Inneren, nutzt auch regelmäßiges Stoßlüften – einmal pro Stunde, mehrere Minuten lang. Um die Luftfeuchtigkeit zu messen, können Hygrometer erworben werden.

Tipp 2: Kampf gegen das Büroaugen-Syndrom

Auch das sogenannte Büroaugen-Syndrom, das sich unter anderem durch Kopfschmerzen manifestiert, verschlechtert sich im Winter. Hervorgerufen wird es durch das lange Starren auf den Bildschirm. „Bei der Bildschirmarbeit wird der Lidschlag langsamer. Durchschnittlich wird ca. zwölf Mal pro Minute geblinzelt. Beim Starren auf das Display reduziert sich diese Anzahl auf ca. fünf Mal pro Minute, was zur Folge hat, dass der Tränenfilm nicht in den richtigen Abständen erneuert werden kann und das Auge trocken wird“, erklärt Rudi Präg. Gönnen Sie Ihren Augen regelmäßige Pausen von allen Bildschirmen (auch von Handys).

Tipp 3: Gesundes Essen in der Mittagspause

Zur Sicherstellung der Gesundheit des Auges und der Vorbeugung von Augenkrankheiten gehört auch eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Auch im Winter gibt es viele Gemüse- und Obstsorten, in denen wichtige Vitamine stecken. Brokkoli hat zum Beispiel viel Vitamin C, das für eine bessere Sehkraft sorgt. Paprika und Spinat liefern ebenfalls gesunde Nährstoffe. Auch Hülsenfrüchte wie Bohnen oder Linsen, Zitrusfrüchte und Süßkartoffeln halten das Auge fit.

Tipp 4: Desinfizieren

Winterzeit ist Erkältungszeit. Bakterien und Viren werden in öffentlichen Räumen blitzschnell verbreitet. Hotspot der Bakterien am Arbeitsplatz ist die eigene Computertastatur. „Wer bereits angeschlagen ist, sollte auf jeden Fall vermeiden, sich selbst in die Augen zu greifen“, rät Innungsmeister Präg. Denn brennen und jucken die Augen erst einmal, ist eine Bindehautentzündung schnell ausgelöst. Um dem vorzubeugen, sollte der Arbeitsplatz regelmäßig von Staub befreit und die Tastatur und die Maus desinfiziert werden. Selbiges gilt auch für das Telefon. Regelmäßiges Händewaschen kann ebenfalls verhindern, dass Sie Bakterien direkt in Ihre Augen reiben.

Tipp 5: Eine Erleuchtung!

Beim Arbeiten bei Tageslicht sind die Augen am dankbarsten. Da der Winter damit nur beschränkt dienen kann, sollten Sie zumindest in den paar hellen Stunden gesund arbeiten. „Der Monitor sollte immer um 90 Grad angewinkelt zum Fenster stehen, um Spiegelungen zu vermeiden. Grelles Licht am Bildschirm sollte vermieden werden und der Kontrast möglichst hochgestellt sein“, verrät der Landesinnungsmeister. Natürliches Licht, das dem Tageslicht am nächsten kommt, geben warme Deckenlampen in einer Kombination mit einer Schreibtischlampe. Welche Leuchtmittel verwendet werden, ist abhängig vom Beruf.  

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