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Wichtiger Schritt zur Minderung der Verkehrsproblematik in Wolfurt

Ein gemeinsam von Land, den Zollverwaltungen und der WKV ausgearbeitetes Pilotprojekt lässt auf Besserung in Sachen Verkehrsproblematik hoffen.

Wichtiger Schritt zur Minderung der Verkehrsproblematik in Wolfurt.
© iStock
„Das ist ein wichtiger Schritt zur Lösung der untragbaren Verkehrssituation rund um den Zollamtsplatz Wolfurt.“
Michael Zimmermann, Spartenobmann Transport und Verkehr

Mit Wirkung von Montag, 6. Juli, sollen die Schalteranlagen am Amtsplatz Wolfurt wieder regulär geöffnet werden. Die behelfsmäßige und langwierige Abfertigung per E-Mail ist somit nicht mehr nötig. Selbstverständlich wird der Betrieb nur unter strenger Einhaltung der COVID-19-Schutz-maßnahmen wieder aufgenommen: Im Schalterraum sollen sich maximal acht amtsfremde Personen gleichzeitig aufhalten, wobei eine Ampelregelung dabei für einen kontrollierten Ablauf sorgen wird. Das Pilotprojekt sieht zudem eine Anpassung der Öffnungszeiten auf 06:00 bis 16:00 Uhr vor. Ab 16:00 Uhr besteht die Möglichkeit der Vordeklaration in Wolfurt mit direkter Einfahrt in Au (CH), wobei die Ausfuhrformalitäten am Amtsplatz Lustenau erledigt werden.

Rasch und konsensorientiert

„Es ist zu erwarten, dass dieses Pilotprojekt – insbesondere die Verlängerung der Öffnungszeiten von derzeit 07:15 auf 06:00 Uhr – eine deutliche Verbesserung der Situation rund um das Zollamt Wolfurt mit sich bringt. Damit meine ich vor allem die täglichen Staus und den stockenden Verkehr im direkten Umfeld“, sagt Spartenobmann Michael Zimmermann. Es ist wirklich erfreulich, wie rasch hier durch eine konsensorientierte und intensive Zusammenarbeit der Problematik entgegnet wurde: Die Einrichtung einer Taskforce bestehend aus Vertretern der Zollbehörden, den Spediteuren, der Bundespolizei sowie VNL (Verein Netzwerk Logistik) und der Wirtschaftskammer Vorarlberg hat sich dabei besonders positiv ausgewirkt.

Michael Zimmermann
© Frederick Sams
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