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Weltfondstag 2019: Trend zu nachhaltigen Fonds

„Investmentfonds stellen weiterhin eine gute und flexible Alternative zum klassischen Sparbuch dar – für jede Art von Anleger, von konservativ bis risikofreudig, gibt es gute Ertragschancen“, erklärt Markus Salzgeber, Fachgruppenobmann der Vorarlberger Finanzdienstleister, anlässlich des morgigen Weltfondstags. Der Trend zeigt: Anleger investieren häufiger in nachhaltige Fonds. 

„Investmentfonds stellen weiterhin eine gute und flexible Alternative zum klassischen Sparbuch dar – für jede Art von Anleger, von konservativ bis risikofreudig, gibt es gute Ertragschancen“, erklärt Markus Salzgeber, Obmann der Finanzdienstleister.
© istock Der Trend zeigt: Anleger investieren häufiger in nachhaltige Fonds.

Der Weltfondstag am 19. April gibt Anlass, das Thema Fonds in den Mittelpunkt zu rücken. Fonds sind in der Spar-Welt gut etabliert. Markus Salzgeber, Fachgruppenobmann der Vorarlberger Finanzdienstleister, nennt klare Gründe dafür: „Anlegen mit Fonds kann jeder. Auch deshalb sind sie so attraktiv. Fonds sind als Ergänzung zum Sparbuch oder Bausparvertrag besonders gut geeignet. Sie nehmen auf die persönliche Risikoneigung und Lebenssituation Rücksicht.“ In Zukunft sollten Fonds verstärkt auch als Altersvorsorge in der Finanzplanung berücksichtigt werden, rät der Finanzexperte. 

Fonds erweisen sich als krisensicher 
Trotz eines leichten Börseneinbruchs Ende 2018 konnten die Fondsvolumina seit 2008 bis Ende 2018 weltweit verdreifacht werden. Auch in Österreich hat sich die Fondsbranche positiv entwickelt. Das Fondsvolumen stieg von 2008 bis Ende 2018von 126 Milliarden auf 164,6 Milliarden Euro. Das entspricht einem jährlichen Anstieg von rund drei Prozent. 

Nachhaltig investieren

In Österreich kann ein Trend hin zu nachhaltigen Fonds beobachtet werden. Bei dieser Art des Investmentfonds wird nur in Unternehmen oder Staaten investiert, die einem vorgegebenen Kriterienkatalog entsprechen. Dabei müssen ethische, ökologische und soziale Aspekte - die sogenannten ESG-Kriterien - erfüllt werden. Außerdem erfreuen sich Immobilienfonds nach wie vor größter Beliebtheit. „Was die Trends auch zeigen: Fonds bieten unglaublich individuelle Möglichkeiten“, ergänzt Salzgeber. 

Regelmäßig und über längeren Zeitraum

Die Experten empfehlen beim Ansparen mit Fonds dies regelmäßig und über einen längeren Zeitraum, Mindestlaufzeit von sechs Jahren, zu tun. Der Cost-Average-Effect (Durchschnittskosteneffekt) führt hier meist zu besseren Ergebnissen, dafür ist aber eine ausreichend lange Anlagedauer nötig. 

Tipp!
Fondssparen seit 1774
Der Amsterdamer Kaufmann Abraham van Ketwich brachte 1774 den ersten Fonds „Eendragt Maakt Magt“ (Eintracht macht stark) auf den Markt. Dieser Fond investierte in Anleihen verschiedener Regierungen, in Banken sowie in Kredite in Westindien. Ketwich gilt als Vater des Investmentfondsgedankens. Deshalb wird an seinem Geburtstag – 19. April – auch der Weltfondstag gefeiert.
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