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Was wir jetzt brauchen, ist ein Mehr an Gemeinsamkeit!

Wir müssen uns jetzt fragen, wie gut wir als Ganzes aufgestellt sind: als Gesellschaft, als Wirtschaft, aber auch als Politik und Verwaltung!

WKV-Präsident Hans Peter Metzler
© Frederick Sams
Es war ein überaus herausforderndes Jahr, das sich dem Ende zuneigt; ein Jahr, das alle Bereiche des Lebens erfasst und Land und Leuten kollektiv vieles abverlangt hat. Es war ein Jahr, in dem die Erkenntnis gewachsen ist, dass nichts selbstverständlich ist; was zuvor als gegeben erachtet worden war, wird heute mit einer neuen Nachdenklichkeit gesehen.
Und dieses Jahr hat uns gelehrt, dass wir lernen müssen, mit dem Virus zu leben. Von einer Normalität kann also noch länger keine Rede sein.

An der Prämisse hat sich nichts geändert: Gesundheitliches Wohl und wirtschaftliche Vernunft müssen im Rahmen einer neuen Kultur des Ermöglichens in Einklang gebracht werden. Eine Kultur, die klare Spielregeln und damit Planbarkeit vorgibt. Das ist nämlich eine der Grundvoraussetzungen für einen erfolgreichen Restart der Wirtschaft. Darüber hinaus müssen wir uns jetzt fragen, wie gut wir als Ganzes aufgestellt sind: als Gesellschaft, als Wirtschaft, aber auch als Politik und Verwaltung.


Wir leben in einem Land, das sich wie kaum ein anderes auf eine starke Gesellschaft und auf eine starke Wirtschaft stützen kann – und nur deshalb überhaupt dazu imstande ist, sich dem Kommenden in einer Position der Stärke zu stellen. Vorarlberg hat eine resiliente Basis, Vorarlberg hat innovative Unternehmen und hervorragende Arbeitnehmer, tolle Regionen und starke Gemeinden. Aufbauend auf diesem starken Fundament werden wir diese Krise meistern. Was wir jetzt brauchen ist ein Mehr an Gemeinsamkeit, um den Herausforderungen konsequent begegnen zu können. Unter allen Umständen gilt es, einen erneuten Lockdown zu verhindern. Nur mit gemeinsamer Disziplin beim Einhalten der Schutzmaßnahmen können wir das meistern
Die Corona-Krise führt uns unmissverständlich vor Augen, dass der Mensch nicht als Einzelkämpfer gegen das Virus und seine Folgen ankommt, sondern nur als Teil einer Gruppe, als Teil der Gesellschaft.

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