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Vorsichtiger Optimismus bei Gastronomie und Hotellerie

Ankündigung der Bundesregierung zum Wiederhochfahren der Betriebe wird begrüßt. Heimischer Markt wird aber nicht ausreichen, um die Tourismusbranche in Schwung zu bringen.

Gastronomie-Obmann Andrew Nussbaumer: Wir können mit den jetzigen Vorgaben gut leben; die ursprünglichen Ideen hätten die Gastronomieatmosphäre völlig zerstört.
© Unsplash Gastronomie-Obmann Andrew Nussbaumer: "Wir können mit den jetzigen Vorgaben gut leben; die ursprünglichen Ideen hätten die Gastronomieatmosphäre völlig zerstört."

„Die fixen Öffnungstermine für Gastronomie und Hotellerie bringen den Betrieben eine wichtige Klarheit und Orientierung“, begrüßt Vorarlbergs Tourismus-Spartenobmann Elmar Herburger die heutigen Aussagen der Bundesregierung. Für eine optimale Vorbereitung hofft Herburger rasch auf die Details zu den einzuhaltenden Schutzmaßnahmen in der Beherbergung und Servicierung der Gäste.

In der Gastronomie sind die Regeln mit dem Tragen von Schutzmasken des Personals, der Einhaltung des Mindestabstandes, den Öffnungszeiten bis 23 Uhr, dem Verbot eines Schankbetriebes oder der maximal zulässigen Personenanzahl an Tischen, klar dargelegt. „Das hätte weitaus schlimmer kommen können. Die ursprünglichen Ideen hätten die Gastronomieatmosphäre völlig zerstört. Wir können mit den jetzigen Vorgaben gut leben“, betont Gastronomie-Obmann Andrew Nussbaumer.

Dringenden Handlungsbedarf sieht Nussbaumer aber bei bestimmten, immer noch ausgeklammerten Zweigen der Gastronomie wie Caterer oder Diskotheken. „Hier fehlen weiterhin konkrete Lösungsvorschläge, die wir jetzt unverzüglich einfordern“, sagt der Fachgruppen-Obmann.

Fehlender Gästemarkt

Bedenken äußern Herburger und Nussbaumer auch hinsichtlich des fehlenden Gästemarktes gerade in einer Grenzregion wie Vorarlberg. „Die heimischen Gäste werden nicht ausreichen, um unsere Betriebe auszulasten. Solange die Grenzen dicht sind, wird das Hochfahren der Infrastruktur zu einem Wagnis. Ein reduzierter Markt bedeutet auch einen reduzierten Umsatz bei vollen Kosten“, zeigen sich die Branchenvertreter nur gedämpft optimistisch. Daher müssten die Hilfsmaßnahmen der öffentlichen Hand unbedingt fortgesetzt werden.

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