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Vorarlbergs Touristiker fordern praxisnähere Arbeits- und Ruhezeiten

Tourismus fordert besondere Rücksichtnahme auf Saisonbetriebe.

In den kommenden Verhandlungsrunden für den neuen Gastgewerbekollektivvertrag wird von der Sparte Tourismus in der WKV Zustimmung zu einer entsprechenden Lohn- und Gehaltserhöhung in Aussicht gestellt.
© zerocreatives/Westend61/picturedesk.com Gerade die Saisonbetriebe sind auf eine Flexibilisierung angewiesen.

Die Sparte Tourismus in der Wirtschaftskammer Vorarlberg verlangt gleichzeitig bei der aktuellen Überarbeitung des Kollektivvertrags für das Gastgewerbe eine Flexibilisierung der Arbeits- und Ruhezeiten.

Auf Bedürfnisse der Saisonbetriebe anpassen

„Der Durchrechnungszeitraum für die Arbeitszeiten und die Nachtruhezeiten muss auf die besonderen Bedürfnisse vor allem der Saisonbetriebe angepasst werden, damit die sich auf Saison- und Tagesspitzen bei den Gästen einstellen können“, betont Elmar Herburger, designierter Spartenobmann Tourismus in der WKV. Die Branchenvertreter fordern praxisgerechte Ausgleichsregelungen, die unter anderem die Durchrechnung von Überstunden und Ruhezeiten betreffen – samt einer flexiblen Handhabung.

Die Touristiker wollen sich ein Entgegenkommen auch etwas kosten lassen.  „Wir wären im Gegenzug zu einem adäquaten Ausgleich und zu einer angemessenen Lohn- bzw. Gehaltserhöhung bereit“, sagt Andrew Nussbaumer, Fachgruppenobmann Gastronomie in der WKV. Voraussetzung dafür sei freilich die Zustimmung der Gewerkschaft zu einer deutlichen Flexibilisierung in den angeführten Bereichen.

Rute wird ins Fenster gestellt

Das Problem der fehlenden Flexibilisierung müsse jedenfalls im Zuge der Kollektivvertragsverhandlungen unbedingt gelöst werden, so die Branchenvertreter. Im Fall einer Ablehnung der Forderungen stellen sie sogar die Rute ins Fenster. „Ohne eine Lösung behalten wir es uns jedenfalls vor, den Fachverbänden Gastronomie und Hotellerie auf Bundesebene das erteilte Verhandlungspouvoir wieder zu entziehen“, kündigen Elmar Herburger und Andrew Nussbaumer ebenso unisono wie entschlossen an.         

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