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Vorarlbergs Gastronomie schenkt wieder Lebensfreude

Seit drei Wochen kann die Gastronomie nun offenhalten. Aktuell ein Novum in ganz Europa. Für Spartenobmann Markus Kegele spielen  mehrere Faktoren ineinander, die die Modellregion zu einem unvergleichlich positiven Projekt machen.

Maske tragende Frau serviert Sushi für drei Personen am Tisch.
© iStock Etwa 75 Prozent der Vorarlberger Gastronomiebetriebe haben inzwischen aufgesperrt. Einige sind zu Ostern dazugekommen.

„Die Öffnung der Vorarlberger Gastronomie ist ein regionales Erfolgsprojekt. Die Zahlen belegen es. Damit ist auch nochmals klargestellt, dass diese Öffnung nichts mit dem Infektionsgeschehen im Land zu tun habe. Die Sicherheitskonzepte in den Betrieben greifen, die Testbereitschaft ist weiterhin enorm hoch und die Eigenverantwortung im Land vorbildlich“, findet Tourismus-Spartenobmann Markus Kegele positive Worte für die Modellregion Vorarlberg. Er appelliert wie schon Wirtschaftskammer-Präsident Hans Peter Metzler an diesem regionalen Erfolgsmodell festzuhalten. Ein überzogener „Gerechtigkeitszentralismus“ sei fehl am Platz. 

Etwa 75 Prozent der Vorarlberger Gastronomiebetriebe haben inzwischen aufgesperrt. Einige sind zu Ostern dazugekommen. „Dafür gebührt den Gastronomen, ihren Mitarbeitenden und auch den Gästen dickes Lob. Sie alle beweisen große Eigenverantwortung und Durchhaltevermögen. Vorarlberg hat dadurch wieder enorm an Lebensqualität gewonnen“, sagt Markus Kegele.  Schließlich könne man dieses Wiedererlangen der Lebensfreude derzeit als einzige Region in Europa bieten. Dazu noch kontrolliert und sicher. 

Auch sei die Gastronomie bereit gewesen, einige Hürden auf sich zu nehmen, um dies zu ermöglichen. „Wir wollen eben Gastgeber sein, das ist unsere Leidenschaft“, bestätigt Mike Pansi, Obmann der Fachgruppe Gastronomie. „Da das Virus uns noch länger begleiten wird, müssen wir also einen praktikablen Weg finden, damit zu leben. Wir haben einen gangbaren Weg schon mal vorgezeigt.“ Man sei eben Teil der Lösung und nicht des Problems und könne daher als Partner in dieser Krise agieren. 

Gegenseitiges Vertrauen

Großen Dank spricht Spartenobmann Markus Kegele auch den Entscheidungsträgern im Land aus, die großes Vertrauen in Branche gesetzt haben. „Dieses Vertrauen war genau richtig, denn die Branche weiß mit der großen Verantwortung umzugehen“, sagt Kegele. Man sei daher auch jedem einzelnen Fall nachgegangen und konnte auch Verbesserungen erreichen, wenn es nicht gleich reibungslos funktioniert habe. Man mache auch auf diesem Wege nochmals klar, dass nur das Test-SMS allein nicht für den Gastronomiebesuch gültig sei. Es brauche die personifizierte Testbestätigung mit QR-Code.   

„In vielen Gesprächen wurde das respektvolle Miteinander zwischen Politik und Branche aufgebaut. Sowohl das Land als auch die Betriebe haben sich extrem gut auf diese Situation vorbereitet. Das Zusammenspiel funktioniert“, dankt Kegele. 

Enorm gestiegen sei auch die Testbereitschaft in der Bevölkerung. Betriebsöffnungen leisten daher einen Beitrag, die Testungen der Bevölkerung konstant hoch zu halten, um damit Infizierte schneller zu identifizieren und so Ansteckungsketten zu unterbrechen. „Die aktuellen Zahlen zu den Testkapazitäten sind beeindruckend und zeigen, wie groß die Akzeptanz in der Bevölkerung für die aktuelle Situation ist“, sagt der Spartenobmann. Auch was das Land an Testmöglichkeiten auf die Beine gestellt habe, sei einzigartig und könne nicht oft genug betont werden. 

Mit Blick auf einen sicheren Sommer und als Vorstufe für die Beherbergungsbetriebe zeige Vorarlberg vor, wie es funktionieren kann. „Daran sollten wir uns orientieren, damit wir noch mehr Lebensfreude in den kommenden Monaten schenken können“, betont Tourismus-Spartenobmann Markus Kegele.

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