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Vorarlbergs Exportwirtschaft im Höhenflug

1. Halbjahr 2016: Das Exportvolumen Vorarlbergs beträgt 4,76 Milliarden Euro, der Handelsbilanzüberschuss 1,3 Milliarden Euro.

Im ersten Halbjahr 2016 liegt Vorarlberg mit einem Zuwachs von  +2,7 Prozent wieder über dem Österreich-Durchschnitt, das Exportvolumen beträgt 4,76 Milliarden Euro. Der Handelsbi-lanzüberschuss von 1,3 Milliarden Euro ist um 10,4 Prozent höher als im ers
© Ken Welsh/Corbis Im ersten Halbjahr 2016 liegt Vorarlberg mit einem Zuwachs von +2,7 Prozent wieder über dem Österreich-Durchschnitt, das Exportvolumen beträgt 4,76 Milliarden Euro.

Nachdem 2015 erstmals die Schallmauer von 9,5 Milliarden Euro beim Exportvolumen gebrochen wurde, setzte sich dieser positive Trend für Vorarlbergs Exportwirtschaft im ersten Halbjahr 2016 weiter fort: Mit einem Plus von 2,7 Prozent liegt Vorarlberg wieder deutlich über dem  österreichweiten Durchschnittszuwachs von +1,8 Prozent. „Mit diesem erfreulichen Ergebnis stellen unsere exportorientierten Unternehmen einmal mehr ihren hohen Stellenwert für den gesamten Standort Vorarlberg unter Beweis“, betont Helmut Steurer, WKV-Direktor, und führt aus: „Den Vorarlberger Unternehmen gelingt es trotz der komplexen und herausfordernden Rahmenbedingungen, sich auf den internationalen Märkten durchzusetzen und mit Innovationskraft und Mut immer weiter zu kommen.“ 

Wichtige Märkte

Der größte Teil der Vorarlberger Außenhandelsgeschäfte wird innerhalb der EU abgewickelt. Von Jänner bis Juni 2016 wurden Waren im Wert von 2,8 Milliarden Euro (+3 Prozent) in EU-Mitgliedsstaaten verkauft, das sind knapp 60 Prozent des Exportvolumens.  Bei den Einfuhren beträgt der EU-Anteil sogar 65 Prozent. 

Die Top 10 Exportmärkte der Vorarlberger Unternehmen im ersten Halbjahr 2016 werden von Deutschland mit einem erfreulichen Plus von 6 Prozent und einem Exportvolumen von 1,38 Milliarden Euro angeführt. Italien ist mit einem Exportvolumen von 267 Millionen Euro bei den Ausfuhren und 189 Millionen Euro bei den Einfuhren der zweitgrößte Handelspartner im EU-Raum und nach der Schweiz drittwichtigster Handelspartner. 

Die weiteren Plätze gehen an Frankreich (191 Millionen Euro bei den Ausfuhren und 97 Millionen Euro bei den Einfuhren) und Polen: Hier wurden Waren und Güter im Werte von 91 Millionen Euro bzw. +25 Prozent eingeführt, bei den Ausfuhren sank der Wert der Waren und Güter von 158 Millionen Euro auf 142 Millionen Euro um 9,9 Prozent. 

Seit Jahresanfang am stärksten zugenommen haben die Exporte in die USA: „Mit einem Plus von 14,2 Prozent (256 Millionen Euro) bleiben die Vereinigten Staaten unser wichtigster Exportpartner außerhalb Europas“, informiert Christina Marent, Leiterin der Außenwirtschaft in der WKV.

Der Ausbruch der Ukraine-Krise und die EU Sanktionen wirkten sich deutlich auf die Handelsbeziehungen mit den GUS-Staaten aus. Die Exporte sanken im
1. Halbjahr 2015 um 36 Prozent auf 63 Millionen Euro. Im ersten Halbjahr 2016 war ein Anstieg um 14,7 Prozent auf 72 Millionen Euro zu beobachten. Der Handelsbilanzüberschuss  mit der Russischen Föderation ist von 49 Millionen Euro im 1. Halbjahr 2015 auf 52 Millionen Euro angestiegen.

Schweiz und Liechtenstein

Mit 584 Millionen Euro bei den Ausfuhren und 466 Millionen Euro bei den Einfuhren ist die Schweiz der zweitwichtigste Handelspartner der Vorarlberger Export- und Importwirtschaft. Die Ausfuhr ist im 1. Halbjahr um 3,3 Prozent zurückgegangen und die Einfuhren sind im selben Zeitraum um 4,6 Prozent gestiegen. Dies drückte den Handelsbilanzüberschuss von 156 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2015 um 25 Prozent auf 117 Millionen Euro. Der Außenhandel mit Liechtenstein legte sowohl bei den  Ausfuhren (173 Millionen Euro bzw. +4,6 Prozent) als auch  bei den Einfuhren (89 Millionen Euro bzw. 20 Prozent) zu.

Positive Handelsbilanz

Die Importe nach Vorarlberg beliefen sich im ersten Halbjahr 2016 auf einen Warenwert von 3,47 Milliarden Euro (+12,6 Prozent gegenüber 2015). Die Handelsbilanz ist damit weiter positiv und ergibt in absoluten Beträgen einen Handelsbilanzüberschuss von 1,3 Milliarden Euro - um 10,4 Prozent höher als im ersten Halbjahr 2015.   


Quelle: STATISTIK AUSTRIA, Stichtag 30.11.2016. Finanzierung durch Landesregierungen und Wirtschaftskammerorganisation

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