th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Vorarlbergs Bergbahnen mit Sommer-Rekordumsatz 2017

Zwischenbilanz der Sommersaison 2017: Seilbahnen steigerten ihre Umsätze um 7 Prozent.

Zwischenbilanz der Sommersaison 2017: Seilbahnen steigerten ihre Umsätze um 7 Prozent.
© Philipp Schilcher/Montafon TV Der Waldrutschenpark ist eine neue Attraktion am Golm.

Der warme Sommer erfreut auch die Vorarlberger Seilbahnen: Wie die Zwischenbilanz der Sommersaison 2017 ergibt, konnten die Seilbahnen ihre Umsätze um 7 Prozent steigern. Besonders bei Gästen aus Deutschland und der Schweiz ist Vorarlberg als Urlaubsdestination beliebt. Die strategische Ausrichtung auf den Ganzjahrestourismus sowie die gute Zusammenarbeit mit den Destinationen sind wesentliche Erfolgsfaktoren.

Die Vorarlberger Bergbahnen ziehen eine Zwischenbilanz für die Sommersaison 2017 und haben Grund zur Freude. Insgesamt werden die Sommer-Bergbahnen einen geschätzten Netto-Umsatz von rund 17,4 Millionen Euro aus der Personenbeförderung erwirtschaften – das sind rund 11,5 Prozent des Gesamtjahresumsatzes. Im Vergleich zum Sommer im Vorjahr ist das eine Steigerung von etwa sieben Prozent. „Die Gründe für diesen Erfolgssommer sind vielfältig“, erklärt Markus Comploj, Fachgruppenobmann der Seilbahnen Vorarlberg, und führt weiter aus: „Zum einen war das Wetter diesen Sommer bis Ende August auf unserer Seite. Zum anderen erkennen immer mehr Seilbahnunternehmer das Potenzial des Sommer- bzw. Ganzjahrestourismus und erweitern ständig ihr Angebot.“ Mit Erfolg, wie die Zahlen zeigen. Mit 41 Prozent machen die Sommer-Gäste aus Deutschland die größte Gruppe der Touristen in Vorarlberg aus. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das eine Steigerung von rund sechs Prozent. Auch immer mehr Schweizer haben Urlaub im Nachbarland für sich entdeckt – vier Prozent mehr als im Vorjahr haben ihren Sommerurlaub in diesem Jahr in Vorarlberg verbracht. Weniger Vorarlberger haben sich in diesem Jahr für Urlaub in den Bergen entschieden. 29 Prozent der Gäste kamen in diesem Sommer aus Vorarlberg; 2016 waren es noch 33 Prozent.

Die Zukunft liegt im Ganzjahrestourismus

„Ein zusätzlicher Besuchermagnet sind auch die Bergerlebnis-Angebote, die die Seilbahnunternehmen immer mehr anbieten“, verweist Markus Comploj beispielsweise auf den neuen Klettersteig Hochjoch in der Silvretta Montafon, auf den Tierweltenweg im Brandnertal und den Waldrutschenpark am Golm, der gerade gebaut wird, und führt weiter aus: „Immer mehr Menschen schätzen den Individualtourismus und vor allem auch die Sicherheit, die ein Urlaub in den Bergen bietet. Auch bei jungen Leuten kommt Bergurlaub im Sommer immer besser an. Dieses Potenzial erkennen mehr und mehr Seilbahnbetriebe und richten ihr Angebot am Berg darauf aus.“

Erfolgsfaktor Zusammenarbeit

Das Umsatzplus führt Markus Comploj auch auf die gute Zusammenarbeit mit den Destinationen zurück, die ebenfalls auf einen erfolgreichen Sommer zurückblicken können. 904.000 Nächtigungen wurden diesen Sommer in Vorarlberg gebucht – das sind 37.000 mehr als im Vorjahr. „Der Ausbau der Sommerangebote belebt die gesamte Tourismusregion. Wenn wir gemeinsam an einem Strang ziehen, profitieren davon alle Beteiligten. Der Erfolg dieser Saison zeigt ganz klar, dass wir hier auf dem richtigen Weg sind“, sagt Comploj.

Fachgruppe der Seilbahnen Vorarlberg

Die Fachgruppe der Seilbahnen Vorarlberg vertritt die Interessen von 71 Mitgliedern und 45 Skigebieten. Vorarlbergweit sind 319 Bahnen und Lifte in Betrieb, die insgesamt 1.000 Pistenkilometer bedienen. Durchschnittlich sind rund 1.000 Mitarbeiter und 15 Lehrlinge bei den Vorarlberger Seilbahnbetrieben beschäftigt. In der Wintersaison 2015/16 erwirtschafteten die Vorarlberger Seilbahnen einen Nettoumsatz von rund 137 Millionen Euro aus Personenbeförderung. In den nächsten fünf Jahren werden die Betriebe 320 Millionen Euro für bereits geplante Projekte investieren.

Sommerbilanz 2017 der Seilbahnen Vorarlberg:

Netto-Umsatz 2017: ca. 17,4 Millionen Euro aus Personenbeförderung, das sind 11,5 Prozent des Gesamtjahresumsatzes
Steigerung zum Vorjahr: rund 7 Prozent

Steigerung der Gästezahlen: + 7,8 Prozent
Gäste aus Deutschland: 41,4 Prozent (+ 5,85 Prozent zum Vorjahressommer)
Gäste aus der Schweiz: 15,4 Prozent (+ 3,71 Prozent zum Vorjahressommer)
Gäste aus Vorarlberg: 29 Prozent (- 4,6 Prozent zum Vorjahressommer)
Vorstand Vorarlberger Seilbahnen

Vorstand Vorarlberger Seilbahnen

Vorstand: Fachgruppenobmann Ing. Markus Comploj (Bergbahnen Brandnertal GmbH)
FGO-Stv. Ing. Augustin Kröll (Kleinwalsertaler Bergbahn AG)
FGO-Stv. Mag. Christoph Pfefferkorn (Skilifte Lech Ing. Bildstein GmbH) Geschäftsführer Mag. Michael Tagwerker
Mitglieder: 71 Mitglieder, 45 Skigebiete
Liftanzahl: 319 Seilbahnen, Sesselbahnen und -lifte, Schlepplifte

von

Das könnte Sie auch interessieren

  • Gewerbe und Handwerk
Newsportal Bundesnachwuchswettbewerb der Berufsfotografen: Sieg für Vorarlberger

Bundesnachwuchswettbewerb der Berufsfotografen: Sieg für Vorarlberger

Der 21-jährige Michael Kreyer aus Nenzing setzte Vorarlberger Erfolgsserie fort. mehr

  • Tourismus und Freizeitwirtschaft
Newsportal Saisonkontingente im Tourismus: Frühzeitig den Winter mit Fachkräften absichern

Saisonkontingente im Tourismus: Frühzeitig den Winter mit Fachkräften absichern

Um die zu erwartende angespannte Mitarbeitersituation mit praxisgerechten Saisonkontingenten zu entschärfen, stellt Spartenobmann Herburger vier Forderungen an Minister Stöger. mehr

  • Handel
Newsportal Junior Sales Champion 2017 gekürt

Junior Sales Champion 2017 gekürt

Jana Samantha Kresser (XXXLutz KG, Feldkirch) gewinnt den diesjährigen Verkaufstechnik-Wettbewerb „Junior Sales Champion“ der Vorarlberger Handelslehrlinge. mehr