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Vorarlbergs Arbeitgeber finanzieren die soziale Sicherheit im Land

Tag der Arbeitgeber am 30. April: 2018 wurden in Vorarlberg 2,3 Milliarden Euro an Sozialbeiträgen aufgebracht. Seit 2011 (1,4 Milliarden Euro) hat sich der Wert um fast eine Milliarde gesteigert.

„Die Hauptlast für den Sozialstaat tragen die Unternehmer, erklärt WKV-Präsident Metzler anlässlich des Tages der Arbeitgeber am 30. April.
© istock „Die Hauptlast für den Sozialstaat tragen die Unternehmer", erklärt WKV-Präsident Metzler anlässlich des Tages der Arbeitgeber am 30. April.

„Zum Tag der Arbeitgeber wollen wir die Leistungen der Betriebe vor den Vorhang holen und aufzeigen, dass ein Großteil der sozialen Sicherheit unseres Landes auf das Konto unserer Arbeitgeberbetriebe geht“, betont Hans Peter Metzler, Präsident der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Auch im vergangenen Jahr wuchs der absolute Wert an Sozialbeiträgen, die Arbeitgeber und Arbeitnehmer für die Sozialleistungen aufbringen: Hohe Beschäftigung, relativ niedrige Arbeitslosigkeit, mehr Wachstum, das alles ließ auch die Summen anwachsen, die für die Aufrechterhaltung von Krankenversicherung, Pensionsversicherung, Familienförderungen, Unfallversicherung und etc. zur Verfügung stehen. 

2,3 Milliarden Euro an Sozialbeiträgen

Laut Erhebung der Wirtschaftskammer Vorarlberg sind 2018 2,3 Milliarden Euro an diversen Sozialbeiträgen (Pensionsversicherung, Arbeitslosenversicherung, Krankenversicherung und Unfallversicherung aber auch Wohnbauförderung, Insolvenz-Entgeltsicherungsfonds oder Familienlastenausgleichfonds) in das soziale Netz geflossen. 2015 waren es noch 2,1 Milliarden Euro, 2011 1,4 Milliarden Euro. 

Vor allem die Beträge für die Pensionsversicherung, aber auch jene für die Familienlastenausgleichsfonds (FLAF) sowie für die Kranken- und Arbeitslosenversicherung schlugen kräftig zu Buche.

Wirtschaft trägt das soziale Netz 

Bei der Verteilung, wie viel Arbeitgeber und Arbeitnehmer jeweils an Sozialbeiträgen bezahlen, wird deutlich, wie sehr das soziale Netz an der Leistung der Arbeitgeber hängt. Der größere Teil der zu bezahlenden Beiträge entfällt auf die Arbeitgeberbetriebe. So leisteten die Arbeitgeber 2018

61,4 Prozent aller Sozialabgaben (1,4 Milliarden Euro), die Arbeitnehmer trugen 38,6 Prozent (906 Millionen Euro) bei. „Die Hauptlast für den Sozialstaat tragen die Unternehmer. Sie müssen ja auch die Gesamtsumme aller Beiträge – d. h. die Bruttogehälter und die Lohnnebenkosten der Arbeitnehmer – erwirtschaften und abführen, ungeachtet der Ertragssituation. Daher kann es in Bezug auf die Lohnnebenkosten nur heißen: Genug ist genug“, betont Hans Peter Metzler. „Unseren leistungsfähigen Unternehmen ist es zu verdanken, dass wir mit einer sehr hohen Beschäftigungsrate aufwarten können, was auch das Sozialbudget entlastet hat. Jegliche zusätzliche Verteuerung von Arbeit wirkt sich wirtschafts- und standortschädigend aus.“ 

Entlastung jetzt! 

„Die Zahlen beweisen nicht nur die hohe Leistungsfähigkeit der Wirtschaft und eine hervorragende Beschäftigungsbilanz, sondern auch die Progression bei den Sozialbeiträgen, da mit steigenden Gehältern auch mehr Beschäftigte in die Höchstbemessungsgrundlage rutschen“, sagt der Präsident der Wirtschaftskammer Vorarlberg. „Diese Beiträge sind wichtig. Wir wollen, dass für Notfälle wie Krankheit oder Arbeitslosigkeit sowie zur Förderung von Familien ausreichend Mittel vorhanden sind“, betont Metzler. Daher sei, wenn die Betriebe weiterhin für die soziale Sicherheit im Land sorgen sollen, eine Erleichterung der Arbeitgeber und auch der Arbeitnehmer nötig. 

Metzler fordert: „Die Unternehmen brauchen jetzt eine spürbare Entlastung im Zuge der Steuerreform und in Form der Senkung der Lohnnebenkosten. Die aktuell verhandelte Steuerreform muss bei den Betrieben und ihren Mitarbeitern ankommen.“

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