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Vorarlberger Seilbahnen verzeichnen Umsatzplus

Mit einem Plus von 4,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr kann die Fachgruppe der Seilbahnen eine erste positive Zwischenbilanz der Saison ziehen.

Mit einem Plus von 4,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr kann die Fachgruppe der Seilbahnen eine erste positive Zwischenbilanz der Saison ziehen.
© Dietmar Mathis Besonders positiv ist, dass aufgrund des starken Schneefalls auch die kleineren und niedriger gelegenen Skigebiete einen guten Winter hatten.

Während in einigen Skigebieten nach wie vor noch immer gute Bedingungen herrschen, zieht die Fachgruppe der Seilbahnen bereits eine erste Bilanz über die Wintersaison 2018/19. Zwei Wochen vor dem offiziellen Ende der Saison verzeichnen die Bergbahnen Vorarlberg ein Umsatzplus von 4,5 Prozent im Vergleich zu 2018. Die Ersteintritte sind mit minus 3,1 Prozent indes leicht zurückgegangen. Grund dafür ist der schneereiche Jänner, wie Hannes Jochum, Obmann der Fachgruppe Seilbahnen, erklärt: „Die Sicherheit geht immer vor, weswegen es aufgrund der Schneemengen auch zu Einschränkungen in einigen Skigebieten kam.“ Vom starken Schneefall profitiert haben vor allem die kleineren und tiefer gelegenen Skigebiete. Sie konnten ihre Anlagen wesentlich öfter als in den Vorjahren in Betrieb nehmen und dadurch ein deutliches Plus erwirtschaften.

„Obwohl die Wetterbedingungen nicht immer einfach waren und die Bergbahnen in Summe weniger Betriebstage als im Vorjahr hatten, war die Saison ein Erfolg. Besonders positiv ist, dass aufgrund des starken Schneefalls auch die kleineren und niedriger gelegenen Skigebiete einen guten Winter hatten“, sagt Jochum. Deutlich mehr Ersteintritte gab es im Februar – hier konnten die Seilbahnen ein Plus von 5,8 Prozent verzeichnen. Auch der Umsatz stieg im Gegensatz zum Februar 2018 um 4,2 Prozent. „Sehr zufrieden sind wir dieses Jahr mit den Monaten Februar und März. Naturschnee bis in die tiefen Lagen und Sonnenschein waren der Erfolgsgarant am Anfang des Jahres“, schließt Jochum.

Absolute Zahlen Dezember 2018 bis März 2019:

5,6 Mio. Ersteintritte (minus 3,1 Prozent im Vergleich zu 2018

149 Mio. € Kassenumsatz (plus 4,5 Prozent im Vergleich zu 2018)

Seilbahnen Vorarlberg:

Vorstand: Obmann Hannes Jochum MSc (Bergbahnen Brandnertal GmbH), Obmann-Stv. Mag. Christoph Pfefferkorn (Skilifte Lech Ing. Bildstein GmbH), Obmann-Stv. Dr. Andreas Gapp (Kleinwalsertaler Bergbahn AG) und Geschäftsführer Mag. Michael Tagwerker

Mitglieder: 70 Betriebe, 32 Skigebiete
Liftanzahl: 307 Seilbahnen, Sessellifte, Schlepplifte


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