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Vorarlberger MINT-Strategie trägt erste Früchte

Junge Menschen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) begeistern – dafür setzt das Land Vorarlberg seit einem Jahr auf eine gemeinsam mit Wirtschaftskammer, Bildungsdirektion und BIFO entwickelte Förderstrategie, die nun erste Früchte trägt.

MINT-Strategie trägt erste Früchte
© iStock MINT-Strategie trägt erste Früchte

Der 1. MINT-Förderwettbewerb für Projekte in den Regionen Vorarlbergs ist abgeschlossen und das Ergebnis ist für Bildungsreferentin Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink und Wirtschaftslandesrat Marco Tittler höchst erfreulich. Aufgrund der hohen Qualität der Einreichungen hat die Jury bei diesem ersten Call eine Ausnahme bei der Zuerkennung der Förderungen gemacht. Weil alle eingereichten Projekte förderwürdig sind, werden alle zehn – statt wie ursprünglich vorgesehen acht – mit jeweils 4.000 Euro unterstützt. 

Die Umsetzung der MINT-Strategie wird trotz Corona-Krise intensiv vorangetrieben. „MINT-Bildung ist Bildung für die Zukunft und eine Grundlage für bessere Job- und Karrierechancen. Umso wichtiger ist es, dass sich junge Menschen für diese Fächer interessieren. Die Begeisterung jener, die an den geförderten Projekten teilnehmen, ist spürbar und zieht weitere Kinder an“, sagt Landesstatthalterin Schöbi-Fink.

Begleitet wurden die Projektanträge von der MINT-Koordinationsstelle im BIFO. Die Projekte zeigen ein breites Angebot für Schülerinnen und Schüler verschiedenster Altersstufen, interessante Aktivitäten in schulischen oder auch öffentlichen Lernorten und spannende Industrie-und Wirtschaftskooperationen. Die Themenpalette ist breit gefächert: Programmieren, textiles und technisches Werken, Drohnenfliegen, Seifenkistenbau, Energie, Wasserkraft, Handwerk, Animationsfilme, Werkstätten, Boden, Nachhaltigkeit, Mathematik usw. „Es ist sehr erfreulich, dass die Umsetzung der Themen in allen Landesteilen so gut angekommen ist“, so Andreas Pichler, Geschäftsführer des BIFO.

Auch Landesrat Tittler sieht in den Angeboten der MINT-Projekte großes Potential, um jene Fachkräfte zu gewinnen, die von der Wirtschaft besonders gesucht sind – etwa in technischen Berufen. „Es geht darum, Zukunftskompetenzen zu stärken, Kinder und Jugendliche gezielt für die Anforderungen der modernen Arbeitswelt zu rüsten und dadurch die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Vorarlbergs zu festigen“, betont Tittler.

WKV-Präsident Hans Peter Metzler hebt das koordinierte Vorgehen im Land hervor und betont: „Die MINT-Förderstrategie ist dabei neben Initiativen wie zum Beispiel der ,First Lego League‘ oder ,Code4Talents‘ ein wichtiger Baustein zur Begeisterung junger Menschen für Technik und Naturwissenschaften. In einer altersgerechten und didaktisch-modernen schulischen Technikbildung liegt ein wesentlicher Schlüssel zum Erfolg unseres Wirtschaftsstandortes.“

Die Begeisterung für MINT verbindet Regionen, Talschaften, Gemeinden, Wirtschaftsverbände, private Initiativen und Bildungseinrichtungen. In allen Projekten sind Schulen eingebunden oder sogar federführende Betreiber und setzen dadurch starke Impulse. Die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Trägern außerschulischer Lernorte strahlt auch weit in die Bevölkerung. „Die entstandenen Kooperationen aus der ersten MINT-Förderung sind ein Signal für die gute Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Bildung in Vorarlberg“, so Landesstatthalterin Schöbi-Fink und Landesrat Tittler.

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