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Vorarlberger Jungschweißer beeindrucken mit Top-Leistungen

Bei den Jugend-Schweiß-Masters 2018 im WIFI Dornbirn stellten kürzlich 18 talentierte Jungschweißer aus ganz Österreich ihr Können eindrucksvoll unter Beweis.

Die Vorarlberger Teilnehmer konnten nicht nur mit drei Podiumsplätzen beeindrucken, sondern entschieden zum bereits vierten Mal die Bundesländerwertung für sich.
© WIFI/Dietmar Stiplovsek Günter Spiegel (Haberkorn), Lukas Baldauf (3. Platz Spezialistenbewerb), Florian Lerch (2. Platz Spezialistenbewerb), Peter Pryjmak (Geschäftsbereichsleiter, WIFI), David Blank (1. Platz Kombinationsbewerb), Dr. Thomas Wachter (Institutsleiter, WIFI).

Die Vorarlberger Teilnehmer konnten nicht nur mit drei Podiumsplätzen beeindrucken, sondern entschieden zum bereits vierten Mal die Bundesländerwertung für sich. David Blank holte sich den ersten Platz im Kombinationswettbewerb und gewann als Punktebester auch den begehrten Wanderpokal.

Das Jugend Schweiß-Masters, eine Initiative der Wirtschaftsförderungsinstitute der Wirtschaftskammern (WIFI) zur Förderung junger Talente, wurde heuer nach 20 Jahren bereits zum 11. Mal mit Unterstützung österreichischer Firmen und Institutionen durchgeführt. Zugelassen waren Schweißer-Fachkräfte bis 23 Jahre. Bei den Vorausscheidungen in den Bundesländern haben sich in den Kategorien „Spezialisten“ und „Kombinierer“ aus 67 Kandidaten, darunter vier Frauen, insgesamt 18 Teilnehmer für den Finalwettbewerb in Dornbirn qualifiziert. Die Finalisten hatten die Aufgabe, zwei Prüfstücke anzufertigen, die von einer aus Fachexperten bestehenden Jury bewertet wurden.

Die Platzierungen des Kombinationsbewerbs:

  • Platz 1: David Blank, Ludwig Steurer Maschinen und Seilbahnen GmbH & Co KG, Vorarlberg
  • Platz 2: Michael Deinhofer, GIS Aqua Austria Gmbh, Niederösterreich
  • Platz 3: Lukas Deutsch, Wopfinger Stein- u. Kalkwerke Schmid & Co KG, Niederösterreich

Die Platzierungen des Spezialistenbewerbs:

  • Platz 1: Thomas Neid, Empl Fahrzeugwerk GesmbH, Tirol
  • Platz 2: Florian Lerch, Liebherrwerk Nenzing GmbH, Vorarlberg
  • Platz 3: Lukas Baldauf, Bechter Metalltechnik, Vorarlberg 

Bundes- und Punktesieger

Der Vorarlberger David Blank gewann mit 91,33861 Punkten auch den begehrten Wanderpokal für den Punktebesten. Die Bundesländerwertung entschied bereits zum vierten Mal das WIFI Vorarlberg für sich. Die Teilnehmer wurden bei allen bewerben mit Schweiß-Overalls der AUVA ausgestattet und von der Firma Rensing co-gesponsert. Großer Dank gilt auch den Firmen Fronius, voestalpine-Böhler Welding Austria GmbH, Metabo Austria GmbH, 3M Austria, Air Liquide Austria GmbH, ABB AG, Haberkorn und der Österreichischen Gesellschaft für Schweißtechnik, die wertvolle Sachpreise für die Teilnehmer sponserten. 

Förderung junger Fachkräfte

Ziel des Wettbewerbs ist die Förderung junger Fachkräfte sowie die Dokumentation des hohen Niveaus der heimischen Jung-Schweißer. Die österreichische Schweißtechnik genießt international einen hervorragenden Ruf, die Top-Fachkräfte sind am Arbeitsmarkt sehr gefragt. Österreichweit werden im WIFI jährlich rund 7.500 Fachkräfte von ca. 80 Schweißlehrern aus- und weitergebildet. Die Zertifizierungsstelle des WIFI der Wirtschaftskammer Österreich hat allein im Vorjahr über 4.600 Schweißerzertifikate ausgestellt. Die zertifizierten Schweißer arbeiten in Gewerbe- und Industriebetrieben im Heizungs- und Lüftungsbau, im Behälter- und Apparatebau, Kessel- und Kraftwerksbau, Kran-, Metall-, Stahl- oder Brückenbau. Sie sind für die technologische und fachgerechte Herstellung von Schweißkonstruktionen verantwortlich.

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