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Vorarlberger Holzindustrie: Aktuelle Situation am heimischen Holzmarkt

„Wir begrüßen die gesteigerte Nachfrage nach heimischen Holzprodukten. Darauf haben wir die vergangenen Jahre in der Wertschöpfungskette Holz hingearbeitet“, sagt Christoph Bawart, Obmann der Fachgruppe Holzindustrie in der WKV.

Vorarlberger Holzindustrie: Aktuelle Situation am heimischen Holzmarkt
© iStock

Durch die höheren Preise am Schnittholzmarkt ist die Branche auch in der Lage, für das heimische Rundholz gute und faire Preise zu bezahlen. Eine kürzlich durchgeführte Umfrage unter den heimischen Sägebetrieben zeigt, dass die Preise für heimisches Rundholz bereits im Dezember 2020 deutlich angehoben wurden – im Schnitt um 30-40 Prozent. „Was uns Sorgen macht ist die aktuelle Situation mit der massiv gestiegenen Nachfrage aus den USA und China und den damit zusammenhängenden Preissteigerungen und Versorgungsengpässen für heimische Zimmereien“, sagt Obmann Christoph Bawart.

Auf Sortiment spezialisiert

Die Vorarlberger Sägeindustrie hat die Preise für ihre Holzprodukte bisher nur moderat angehoben, am wenigsten bei langjährigen Kunden aus Vorarlberg. „Sie wird ihre Vorarlberger Kunden auch weiterhin verlässlich in bisherigem Umfang beliefern“, stellt Bawart klar. Die Vorarlberger Sägeindustrie sei aber aufgrund ihrer Produktionsweise auf ein gewisses Sortiment spezialisiert. Einige heimische Zimmereibetriebe haben ihre Produktion auf die weiterverarbeiteten Holzprodukte der Großsägewerke und Holzindustrien außerhalb Vorarlbergs umgestellt. Diese Produkte wie OSB-Platten, Brettschichtholz, Leimbinder, etc. sind momentan die Preistreiber bei Holzprodukten, werden aber von heimischen Sägebetrieben kaum oder gar nicht produziert. „Wir werden alles unternehmen, um die zusätzliche Nachfrage aus Vorarlberg zu bedienen. Dazu ist es wichtig, auch genügend frisches Rundholz aus den heimischen Wäldern zu bekommen. Deshalb richten wir einen Appell und eine Bitte an die heimischen Waldbesitzer, jetzt ausreichend Rundholz zur Verfügung zu stellen“, sagt der Obmann und betont: „Wir gehen davon aus, dass der klimaneutrale Baustoff Holz in der aktuell turbulenten Zeit nach einer kurzen Preisfindungsphase seinen wahren Wert finden wird, der wohl deutlich über den bislang gewohnten Billigpreisen liegt. Dies wird aber für die gesamte Wertschöpfungskette Holz von Vorteil sein.“ 


Daten zur Vorarlberger Sägeindustrie: 

  • Jährlicher Rundholzeinschnitt: rd. 242.000 Festmeter 
  • Anzahl der Betriebe und Mitarbeiter: Insgesamt 48 aktive Sägereibetriebe, 30 Betriebe als Arbeitgeber mit ca. 120 Mitarbeitenden. 
  • Größenstruktur der Betriebe nach Rundholzeinschnitt:
    Über 10.000 FM: 5 Betriebe mit insgesamt 181.000 FM
    Zwischen 5.000 und 10.000 FM: 6 Betriebe mit 37.000 FM
    Zwischen 1.000 und 5.000 FM: 8 Betriebe mit 18.600 FM
    Unter 1.000 FM: 16 Betriebe mit 5.800 FM
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