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Vorarlberger Holzbau als Inspiration für Korea

Vorarlberg ist und bleibt ein Holzbauland. Mit Unterstützung der Abteilung Außenwirtschaft in der WKV hat nun sogar ein Team aus Südkorea eine TV-Reportage über den Holzbau in Vorarlberg gedreht – und will damit die Koreaner für den modernen Holzbau inspirieren. 

Vorarlberg ist und bleibt ein Holzbauland. Mit Unterstützung der Abteilung Außenwirtschaft in der WKV hat nun sogar ein Team aus Südkorea eine TV-Reportage über den Holzbau in Vorarlberg gedreht – und will damit die Koreaner für den Holzbau inspirieren.
© WKV/Marent Hermann Kaufmann stand für die koreanische TV-Reportage Rede und Antwort zur Vorarlberger Holzbauarchitektur.

Der Vorarlberger Holzbau hat sich national und international großes Ansehen erarbeitet. Besonders beeindruckend ist dabei das Engagement öffentlicher und privater Bauherren, die Sorgfalt der Planung sowie das enorme Know-how und die Innovationskraft der heimischen Holzbaubetriebe. Auch hinsichtlich dem Faktor „ökologisches Bauen“ und CO2-Reduktion ist der moderne Holzbau, wie er hier in Vorarlberg gelebt wird, ein absolutes Zukunftskonzept.

Vorarlberger Holzbau soll inspirieren

Die vielfältige Holzbaukultur begeistert also im In- und Ausland und hat jüngst zu einer TV-Produktion für den sükoreanischen TV-Sender JTB geführt, der von der Abteilung Außenwirtschaft in der WKV koordiniert wurde. Weil Chef-Regisseur Jung Cheol Ho aufgrund der aktuellen Covid-19-Situation nicht nach Vorarlberg kommen konnte, hat Miwon Yun den Videodreh in Vorarlberg übernommen. Sie erklärt die Motivation zur Reportage: „In Korea wurden traditionellerweise sehr viele Holzhäuser gebaut, durch die Industrialisierung sind diese allerdings verschwunden und die neuen Hochhäuser wurden aus Beton und Stahl gebaut.“ 

Mit der Zeit hätten die Südkoreaner nun aber wieder eine andere Einstellung zum Thema Baustoffe entwickelt, weiß Miwon Yun: „Sie gehen bewusster mit den Themen Umwelt und Nachhaltigkeit um; deshalb wächst auch das Interesse an Holzhäusern. Durch die Reportage möchten wir nun zeigen, dass moderne Häuser und eine innovative Architektur auch in Holzbauweise enstehen können.“ Dazu hat das koreanische Team ein 20-Stockwerke umfassenden Hochhaus in Wien Aspern besucht, wie auch den LIFECYCLE TOWER ONE in Dornbirn. „Solche Projekte sind beeindruckend, weil u.a. das große Holzbau-Know-how über das man hier zum Thema Holzbau verfügt, sichtbar wird“, ergänzt Miwon Yun.

Durch die Interviews die sie in Vorarlberg mit Univ.-Prof. Arch. DI Hermann Kaufmann, Rainer Strauch, Managing Director cree, und Holzbau-Innungsmeister Herbert Brunner geführt hat, sollen die Zuseher in Korea  eine Vorstellung davon bekommen, dass man mit dem Rohstoff Holz sehr viele innovative Gebäude bauen kann. Abschließend führte Alexander Maurer, Geschäftsführer Montforthaus Feldkirch, durch das architektonisch interessante Gebäude.

Tolles Erlebnis

Regisseurin Yun selbst, hat die kurze Bauzeit von Holzbauten beeindruckt, „aber auch der sehr gute Brandschutz und natürlich die sehr warme Atmosphäre  und der unverkennbare Duft in den Holzhäusern waren ein tolles Erlebnis.“ Ausgestrahlt wird die Reportage im koreanischen Fernsehen Anfang 2021. 

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