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Gewerbe und Handwerk mit erfreulichen Konjunkturzahlen

Spartenobmann Bernhard Feigl: „Die Umfrage bestätigt die positive Stimmung."

Das Voarlberger Gewerbe und Handwerk liegt in der aktuellen Konjunkturumfrage der KMU Forschung Austria in allen Bereichen über dem österreichweiten Durchschnitt.
© zerocreatives/Westend61/picturedesk.com Das Voarlberger Gewerbe und Handwerk liegt in der aktuellen Konjunkturumfrage der KMU Forschung Austria in allen Bereichen über dem österreichweiten Durchschnitt.

„Die Umfrage bestätigt die positive Stimmung“, freut sich Bernhard Feigl, Spartenobmann Gewerbe und Handwerk in der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Schon ein Jahr zuvor seien die Zahlen hervorragend gewesen. Nun habe sich die Situation zwar leicht abgekühlt. Was die Umsätze, die Umsatzerwartung und die Personalplanung betrifft, liegt man in Vorarlberg freilich überall über dem österreichischen Durchschnitt und im positiven Bereich. 

Ein paar konkrete Zahlen unterstreichen dies: Im Durchschnitt sind die Auftragseingänge bzw. Umsätze zwischen dem ersten und dem dritten Quartal 2016 gegenüber dem Vergleichszeitraum 2015 wertmäßig um 1,6 Prozent gestiegen.  Der Zeitraum Jänner bis September verlief für das Vorarlberger Gewerbe somit besser als im österreichischen Durchschnitt (minus 1,1 Prozent). 34 Prozent der Betriebe beurteilten die Geschäftslage in Quartal vier mit „gut“. Ein Jahr zuvor waren dies lediglich 26 Prozent. 16 Prozent rechnen mit steigenden Auftragseingängen bzw. Umsätzen im ersten Quartal 2017 (im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahrs).

Die Vorarlberger freuen sich über den hohen Lebensstandard, den sie sich erarbeitet haben und somit mit gutem Gewissen genießen können. Davon profitieren natürlich auch und ganz besonders die Betriebe im Gewerbe und Handwerk – speziell im Dienstleistungsbereich. Der erlebt eine besonders große Nachfrage, wenn der Lebensstandard hoch ist.

Gewerbebetriebe tragen Baukonjunktur

In der Bauwirtschaft rechnet man im ersten Halbjahr 2017 mit einem Anhalten der guten Konjunktur und einem Auftragsplus im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahrs. Unterschiedlich fällt die Einschätzung der Entwicklung 2017 in den einzelnen Bereichen aus. Optimismus bestimmt den Wohnbau und den Sanierungsbereich.  Wie 2016 wird die Konjunktur stark getragen auch von den Gewerbebetrieben. Stabil sind die Erwartungen an den öffentlichen Hochbau, der Tiefbau bleibt mit einem prognostizierten Rückgang von fünf Prozent im ersten Halbjahr 2017 das Sorgenkind der heimischen Bauwirtschaft. Hier sieht die Bauwirtschaft Handlungsbedarf der öffentlichen Hand, damit die künftige Infrastruktur im Land der eines modernen Wirtschaftsstandorts entspricht.

Facharbeiterausbildung: Qualität, Qualifikation

Um die Bedürfnisse der Kunden erfüllen zu können, benötigt das Gewerbe und Handwerk erstklassige Facharbeiter. „Bei deren Ausbildung setzen wir auf Qualität und Qualifikation“, sagt Spartenobman Bernhard Feigl. Die Branche investiert auch 2017 wieder große Summen in die Rekrutierung und Ausbildung angehender Handwerker, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Feigl: „Junge Menschen, die sich für eine solche Ausbildung entscheiden, haben tolle Berufsaussichten.“ Der Freigabe von Gewerben will er einen Riegel vorschieben. „Wenn Befähigungsnachweise für Facharbeiter fallen, stehen uns innerhalb weniger Jahre deutlich weniger Facharbeiter zur Verfügung, als wir benötigen.“

Das Thema „Digitalisierung“ wird für die Betriebe im Gewerbe und Handwerk zunehmend wichtiger – beispielsweise im Zusammenhang mit Onlinemarketing und Verkauf. Das Vorarlberger Gewerbe und Handwerk wird sich deshalb in naher Zukunft intensiv damit auseinandersetzen. In den Bereich der Digitalisierung fällt außerdem das sogenannte Building Information Modeling (BIM) – die digitale Aufbereitung von Bauprojekten durch die Baumeister.

„Was die Rahmenbedingungen betrifft, werden wir uns 2017 weiterhin und konsequent für Deregulierung und Verwaltungsvereinfachungen einsetzen“, kündigt Spartenobmann Feigl an.  „Unsere eigentliche Aufgabe ist es, innovative Handwerkslösungen zu entwickeln. Die unzähligen Verordnungen und Normen hindern uns freilich an dieser Aufgabe.“ Die Politik ist gefordert, jede neue Verordnung bzw. jedes neue Gesetz vor Beschluss auf Sinnhaftigkeit, Auswirkungen auf die Kosten und auf den Verwaltungsaufwand zu prüfen, fordert er. „Verwaltungsvereinfachungen sind Vo-raussetzung, um im Gewerbe und Handwerk auch 2017 erfolgreich sein zu können.“    

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