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"Vorarlberger Digitalisierungs-Zug muss Fahrt aufnehmen"

Präsentation der Digitalen Agenda im Designforum Vorarlberg. WKV-Präsident Hans Peter Metzler: „Jetzt gilt es, die Agenda ernsthaft umzusetzen und mit Leben zu erfüllen.“

Vorarl<bytes>: Digitale Agenda für Vorarlberg wurde präsentiert
© iStock/Michael Türtscher Der Digitalsierungs-Zug ist angerollt und muss jetzt beschleunigen.

„Wir haben den Anschluss zwar  noch nicht verpasst, sitzen aber auf unserer gemeinsamen Reise ganz hinten im Digitalisierungs-Zug“. Wirtschaftskammer-Präsident Hans Peter Metzler fand klare Worte  bei der Auftaktveranstaltung vergangenen Dienstag. Mut und Ressourcen brauche es, um die Digitale Agenda Vorarlberg auch wirklich auf Schiene zu bringen. Die jüngst erhobene Forderung der Wirtschaftskammer nach einem Kompetenzzentrum für Digitalisierung und damit einer Ebene für Koordination wurde   jedenfalls schnell aufgegriffen. „Jetzt geht es um die Ausgestaltung dieses Zentrums, das die Digitalisierung als breite Querschnittmaterie versteht und mit klaren Aufgaben, Verantwortlichkeiten und entsprechenden Ressourcen und Budgets ausgestattet ist“, betonte Metzler. Bei der Präsentation wurde deutlich, dass Land, Wirtschaftskammer, Arbeiterkammer und IV beim Thema Digitalisierung an einem Strang ziehen. Wer, wenn nicht das „kleine“ Vorarlberg ist prädestiniert dafür, alle wichtigen Player des Landes bei einer solch‘ enormen Herausforderung zusammenzuschweißen. Der strategische Ansatz des Landes ist es, den neuen Realitäten in unserer Wirtschaft und Gesellschaft mit Kreativität und Innovationskraft zu begegnen und zu einem aktiven Treiber des digitalen Zeitalters zu werden. Gleichfalls spielt die breite Vernetzung und Zusammenarbeit eine ganz wesentliche Rolle, da es letzten Endes um eine koordinierte und zielgerichtete Gestaltung des digitalen Strukturwandels im Land geht. „Um als Region wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen wir diesen Veränderungen offensiv Rechnung tragen. Dafür ist es notwendig,  die Rahmenbedingungen möglichst rasch an die Erfordernisse der digitalen Wende anzupassen“, betonten LH Markus Wallner und Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser.

2017 fiel auf Initiative der Wirtschaftskammer Vorarlberg der Startschuss zur Ausarbeitung einer Digitalen Agenda. Nach 16 Monaten intensiver Zusammenarbeit verschiedener Partner  konnte  nun das Ergebnis präsentiert werden. Im Fokus der Agenda stehen die konsequente Unterstützung bestehender und neuer Unternehmen und die Förderung der innovativen Leis-tungsfähigkeit. Ein entscheidender Schlüsselfaktor sind die Menschen und die Förderung digitaler und persönlicher Kompetenzen; zentral sind auch die digitale Infrastruktur und die Forcierung moderner Technologien. Hier gibt es in Vorarlberg bereits beachtliche Anstrengungen auf vielen verschiedenen Ebenen. Die Digitale Agenda bündelt die Vielzahl laufender Maßnahmen und stellt neue, agile Ansätze bereit. Es geht darum, den Zukunftsherausforderungen mit innovativen, mutigen Ideen und Strategien zu begegnen.

Acht Handlungsfelder, drei zentrale Bereiche

Abgeleitet aus den spezifischen Herausforderungen und den zentralen Zielsetzungen für die Vorarlberger Wirtschaft gliedert sich das erarbeitete Maßnahmenpaket in acht Arbeitsbereiche, die sich den drei Säulen wie folgt zuordnen lassen: Die Digitale Agenda setzt auf ein Modell, in dem die Faktoren Mensch und Qualifikation, Kooperation und Unternehmen sowie Infrastruktur und Verwaltung gleichermaßen und im Verbund für die digitale Entwicklung des Standorts Vorarlberg verantwortlich sind.  Die Erwerbsbevölkerung Vorarlbergs nimmt eine zentrale Rolle ein, denn ihre exzellente Ausbildung, Leistungsfähigkeit und ihr Wissen um Produktionsabläufe sind essentiell für die Entwicklung und Umsetzung von neuen Technologien in Unternehmen. 

Wegbereiter für technologischen Fortschritt und dessen wirtschaftliche Anwendung ist ein dynamisches, heimisches Innovations- und Start-up-Milieu und die Anbindung desselben an überregionale Wissenszentren und Initiativen. 

Dem Ausbau der Infrastruktur kommt ebenfalls eine zentrale Funktion für viele entscheidende Entwicklungen zu, da eine Skalierung und breitenwirksame Umsetzung datengetriebener Innovationen nur mittels eines leistungsfähigen Netzes möglich ist. Einfache und effiziente Verwaltungslösungen bieten Vorteile und Chancen für die Bevölkerung und Unternehmen. Letztlich ist es der Wirtschaftsstandort als Ganzes, der von der Weiterentwicklung dieser Faktoren profitiert und in der digitalen Transformation unterstützt werden soll.       

Nähere Informationen zur  Digitalen Agenda Vorarlberg:

www.vorarlbytes.at



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