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Vorarlberger Bergbahnen mit Sommer-Umsatz zufrieden

Die Umstände der diesjährigen Sommersaison waren einzigartig und herausfordernd. In Anbetracht dieser Rahmenbedingungen zeigen sich die Vorarlberger Bergbahnen mit dem Ergebnis der Sommersaison 2020 – einem leichten Umsatz-Minus von rund 2,3 Prozent – zufrieden.

Vorarlberger Bergbahnen mit Sommer-Umsatz zufrieden
© KLeinwalsertal Tourismus eGen Walmendingerhornbahn im Kleinwalsertal

Am 29. Mai 2020 starteten die Bergbahnen verspätet in die Sommersaison – bis zuletzt waren die gesetzlichen Rahmenbedingungen unklar. Nichtsdestotrotz sind die Seilbahnbetreiber optimistisch geblieben und haben es innerhalb kürzester Zeit geschafft, die geforderten Hygiene- und Sicherheitskonzepte umzusetzen, Mitarbeiter zu schulen und für die neue Situation zu sensibilisieren. Angesichtes dieser Herausforderungen und der fehlenden Betriebstage ist das Ergebnis der Sommersaison 2020 erfreulich: Mit einem leichten Umsatz-Minus von 2,3 Prozent ist dieses dann doch besser ausgefallen als im Frühjahr nach dem abrupten Ende der Wintersaison zu befürchten war. „Trotz des leichten Minus von 2,3 Prozent sind wir mit dem Ergebnis zufrieden. Im Rahmen der Sommer-Umfrage unter den Seilbahnbetreibern bewertet die Mehrzahl der Unternehmen die Sommersaison unter den gegebenen Umständen als deutlich positiv. Allerdings ist uns allen bewusst, dass wir uns auf dünnem Eis bewegen und sich die Situation jederzeit ändern kann“, zeigt sich Hannes Jochum, Obmann der Fachgruppe der Seilbahnen Vorarlberg, realistisch.

Gutes Wetter und attraktives Angebot zahlen sich aus

Ausschlaggebend für das zufriedenstellende Gesamtergebnis waren neben dem guten Wetter das breite Erlebnisangebot der heimischen Seilbahnen. „Wir haben in den vergangenen Jahren sukzessive in den Gesamtjahrestourismus investiert – das hat sich in diesem Sommer besonders ausgezahlt. Da unser Angebot im Freien stattfindet und damit bestmögliche Sicherheit bietet, konnten wir heuer zusätzliche Anreize schaffen, um den Urlaub bzw. die Freizeit in den Bergen zu verbringen“, erklärt Jochum. Spannend ist in diesem Zusammenhang auch die Zusammensetzung der Gäste. Die größte Besuchergruppe bilden die deutschen Urlauber – bei ihnen stieg dieses Jahr die Nachfrage wesentlich. Knapp ein Drittel aller Gäste kam heuer aus Vorarlberg, weniger als im Vorjahr. Dafür hat sich die Zahl der Gäste aus den anderen Bundesländern beinahe verdoppelt. Der Anteil der Schweizer hat sich im Vorjahresvergleich kaum verändert. „Wir sind für das Vertrauen der Gäste in unser Angebot sehr dankbar. Dass der Betrieb unter den gegebenen Hygienevorschriften so gut funktioniert, ist zu einem großen Teil auf das Verständnis und die Disziplin der allermeisten Gäste zurückzuführen. Entscheidend für das Gesamtergebnis 2020 wird aber für viele Bahnen der Verlauf der kommenden Wintersaison sein – schließlich ist der Winter nach wie vor unser Kerngeschäft“, resümiert Jochum.

Fachgruppe der Seilbahnen Vorarlberg

Die Fachgruppe der Seilbahnen Vorarlberg vertritt die Interessen von 71 Mitgliedern und 32 Skigebieten. Vorarlbergweit sind 306 Bahnen und Lifte in Betrieb, die insgesamt rund 1.000 Pistenkilometer bedienen. Durchschnittlich sind über 1.000 Mitarbeiter und 20 Lehrlinge bei den Vorarlberger Seilbahnbetrieben beschäftigt. Jährlich erwirtschaften die Vorarlberger Seilbahnen einen Nettoumsatz aus Personenbeförderung von rund 150 Millionen Euro und reinvestieren im Schnitt 50 Millionen Euro

Vorstand: Obmann Hannes Jochum MSc (Bergbahnen Brandnertal GmbH); Obmann-Stv. Mag. Christoph Pfefferkorn (Skilifte Lech Ing. Bildstein GmbH); Obmann-Stv. Dr. Andreas Gapp (Kleinwalsertaler Bergbahn AG); Geschäftsführer Mag. Michael Tagwerker
Mitglieder: 71 Betriebe, 32 Skigebiete
Liftanzahl: 306 Seilbahnen, Sessellifte, Schlepplifte
 
Weitere Informationen: Fachgruppe der Seilbahnen, Mag. Michael Tagwerker,
T: 05522 305-340, E: tagwerker.michael@wkv.at

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