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Vorarlberger Bergbahnen mit Rekordumsatz in der Sommersaison 2019

Umsatzsteigerung von 1,25 Prozent: Die Seilbahnen können das herausragende Vorjahresniveau leicht übertreffen.

Die Vorarlberger Bergbahnen konnten in der Sommersaison 2019 eine Umsatzsteigerung von 1,25 Prozent verzeichnen. Damit können die Seilbahnen das herausragende Vorjahresniveau leicht übertreffen.
© Oberstdorf Kleinwalsertal Bergbahnen Egal ob Waldrutschenpark, Bike Parks oder Stand-Up-Paddling am Bergsee: Die Angebote sind vielfältig und locken die Besucher auch in der heißen Jahreszeit verlässlich auf den Berg.

In Anbetracht der Tatsache, dass der außergewöhnlich gute Sommer 2018 zu einer Rekord-Umsatzsteigerung von über 10 Prozent führte, zeigen sich die Vorarlberger Seilbahnen auch dieses Jahr äußerst zufrieden. Denn mit einer Umsatzsteigerung von 1,25 Prozent konnte das hohe Vorjahresniveau sogar übertroffen werden. Insgesamt erwirtschafteten die Bergbahnen im vergangenen Sommer einen Netto-Umsatz aus Personenbeförderung von rund 19,6 Millionen Euro. „Trotz diverser Schlechtwettertage haben wir mit dem diesjährigen Ergebnis an den Jahrhundertsommer von 2018 angeknüpft. Im Rahmen unserer Sommer-Umfrage bei den Seilbahnbetreibern hat sich ein durchwegs positives und zufriedenes Stimmungsbild abgezeichnet. Zwei Drittel der Befragten bewerten den Sommer als ‚gut‘, der Rest sogar als ‚hervorragend‘“, freut sich Hannes Jochum, Obmann der Fachgruppe der Seilbahnen Vorarlberg. 

Investitionen in Erlebnisangebote zeigen Wirkung

Rund zwei Millionen Euro haben die Vorarlberger Bergbahnen in die Sommersaison 2019 investiert. Wie bereits in den vergangenen Jahren floss auch heuer wieder der Löwenanteil davon in den Ausbau der Erlebnisangebote am Berg. Egal ob Waldrutschenpark, Bike Parks oder Stand-Up-Paddling am Bergsee, die Angebote sind vielfältig und locken die Besucher auch in der heißen Jahreszeit verlässlich auf den Berg. „Mit der kontinuierlichen Erweiterung des Erlebnisportfolios wollen wir den Gesamtjahrestourismus in Vorarlberg nachhaltig festigen. Dabei wird viel Wert darauf gelegt, dass für alle Besuchergruppen etwas dabei ist. Familien kommen ebenso auf ihre Kosten wie Sportler oder Individualtouristen. Die Besucherzahlen zeigen, dass dieses Konzept aufgeht“, sagt Jochum. Dass sich die Sommer-Bergbahnen nicht nur in Vorarlberg großer Beliebtheit erfreuen, belegen auch die Zahlen: Rund 40 Prozent der Gäste stammen aus Deutschland, neun Prozent aus den Benelux-Staaten und zehn Prozent aus der Schweiz. Die Vorarlberger selbst machen 35 Prozent und Besucher aus Restösterreich sechs Prozent aus.   

Fachgruppe der Seilbahnen Vorarlberg

Die Fachgruppe der Seilbahnen Vorarlberg vertritt die Interessen von 71 Mitgliedern und 32 Skigebieten. Vorarlbergweit sind 306 Bahnen und Lifte in Betrieb, die insgesamt rund 1.000 Pistenkilometer bedienen. Durchschnittlich sind über 1.000 Mitarbeiter und 20 Lehrlinge bei den Vorarlberger Seilbahnbetrieben beschäftigt. Jährlich erwirtschaften die Vorarlberger Seilbahnen einen Nettoumsatz aus Personenbeförderung von rund 150 Millionen Euro und reinvestieren im Schnitt 50 Millionen Euro.

Factbox Seilbahnen Vorarlberg:

Vorstand: Obmann Hannes Jochum MSc (Bergbahnen Brandnertal GmbH); Obmann-Stv. Mag. Christoph Pfefferkorn (Skilifte Lech Ing. Bildstein GmbH); Obmann-Stv. Dr. Andreas Gapp (Kleinwalsertaler Bergbahn AG); Geschäftsführer Mag. Michael Tagwerker

Mitglieder: 71 Betriebe, 32 Skigebiete

Liftanzahl: 306 Seilbahnen, Sessellifte, Schlepplifte


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