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Vorarlberg soll 2035 der chancenreichste Lebensraum für Kinder sein

Prozess zur Entwicklung einer Marke Vorarlberg präsentiert erste Zwischenergebnisse. Die Bevölkerung wird im Herbst eingebunden. 

Vorarlberg soll 2035 der chancenreichste Lebensraum für Kinder sein“ - Prozess zur Entwicklung einer Marke Vorarlberg präsentiert erste Zwischenergebnisse; Einbindung der Bevölkerung im Herbst.
© Alexandra Serra V.l. Hans Peter Metzler, Klaus-Dieter Koch, Martin Ohneberg, Claudia Vögel und Markus Wallner.

Vorarlberg ist ein innovatives, agiles und stabiles Bundesland voller Spitzenleistungen. Trotz - oder gerade wegen - der zahlreichen Errungenschaften und der guten Ausgangsposition muss Vorarlberg am Ball bleiben. „Wir wollen das regionale Wertegerüst, die Vorarlberger Art sowie die Besonderheiten und Spitzenleistungen zu einer ‚Marke Vorarlberg‘ verdichten.“ Die Marke Vorarlberg soll ein Wertedach darstellen, um Identität zu stiften, das Gemeinschaftsgefühl zu stärken, die hohe Leistungsbereitschaft zu erhalten und Orientierung in unsicheren Zeiten geben. „Sich klar zu positionieren bedeutet, an der eigenen Zukunft zu arbeiten und ist zugleich auch Leitlinie für eine aktive und positive Gestaltung der Lebensbedingungen“, erklärt Landeshauptmann Markus Wallner. Die Initiative Marke Vorarlberg ist damit weit mehr als ein Kommunikationsprojekt - sie ist als Zukunftsprogramm zu verstehen, das uns dabei hilft bestehende und zukünftige Herausforderungen zu meistern. 

Markenstrategie

Der Markenkern, die Nr.1-Position, der Ein-Wort-Wert, und die Markenstrategischen Prinzipien bilden die zentralen Elemente der Markenstrategie. Um die Frage zu beantworten, was uns ausmacht, bringt der Markenkern die einzigartige DNA Vorarlbergs oder auch die „Vorarlberger Art“ auf den Punkt. ehrgeizig - körig - anpackend - menschlich - eigenständig - kritisch - zusammenschaffend.

Bei der Markenpositionierung gilt es festzulegen, wofür Vorarlberg unter Berücksichtigung der bisherigen Leistungen in Zukunft stehen will: 2035 ist Vorarlberg der chancenreichste Lebensraum für Kinder. Mit dieser Nr.1-Position ist Vorarlberg optimal für die Zukunft ausgerichtet. Dabei ist zu beachten, dass das Wort „Kinder“ auch als Symbol für kindliche Eigenschaften wie Lebenslust, Neugier, Mut, und Unvoreingenommenheit verstanden werden kann und somit alle Vorarlbergerinnen und Vorarlberger mit einbezieht. 

Der „Ein-Wort-Wert“ stellt den höchsten Grad der Verdichtung einer Marke dar und drückt aus. Wenn Menschen in Zukunft an Vorarlberg denken, soll ihnen zuerst in den Sinn kommen: Vorarlberg ist: chancenreich.“

WKV-Präsident Metzler: "Prozess kann wertvolle Impulse bringen"

„Eine Marke ist dafür geschaffen, Orientierung zu geben, insbesondere dann, wenn wir uns an immer radikalere, immer komplexere und immer schnellere Veränderungen gewöhnen müssen. Für die Vorarlberger Wirtschaft, die ständig mit Neuerungen und den Auswirkungen von Wandel konfrontiert ist, kann dieser Prozess wertvolle Impulse für die zukünftigen Aufgaben bringen. Eine starke Identität nach außen und eine durchdachte Identifikation nach innen, die das Gemeinsame vor das Trennende stellt, sind gerade jetzt essentiell für unser Land. Das sichert langfristig unseren Wohlstand und den sozialen Zusammenhalt weiterer Generationen“, beurteilt Hans Peter Metzler, Präsident der Wirtschaftskammer Vorarlberg und einer der Initiatoren für die Marke Vorarlberg den Prozess.

Martin Ohneberg, Präsident der Industriellenvereinigung Vorarlberg, zum Markenbildungsprozess: „Die vorläufigen Ergebnisse und bisherige Positionierung finde ich sehr klug, wenn nicht sogar genial. Kinder und kindliche Eigenschaften sind unsere Lebensversicherung – für uns als Gesellschaft und natürlich auch für uns in den Unternehmen. Deshalb ist alles was wir in unseren Nachwuchs investieren, richtig – und wenn wir es strategischer wie bisher machen, dann ist das noch mehr unterstützungswürdig."

Einbindung der Bevölkerung

Landeshauptmann Wallner bedankt sich für die bisher geleistete Arbeit. „Das Team hat seit in sechs Workshops einige wichtige Eckpfeiler für die Zukunft dieses Landes erarbeitet. Nun möchten wir in einer zweiten Phase die Ergebnisse der Bevölkerung präsentieren und deren Gedanken dazu einfangen.“ In diesem Teil des Prozesses werden also die Ergebnisse vorgestellt und weiter verdichtet.

Vier Zukunftswerkstätten und Online Befragung 

Vom 7. bis 15. November ist die gesamte Bevölkerung eingeladen, sich über den Prozess und die Ergebnisse zu informieren und eigene Ideen dazu einzubringen. Insgesamt vier „Zukunftswerkstätten“ finden in verschiedenen Regionen des Landes statt. Am 21. November wird schließlich ein Konvent mit geladenen Vertretern von Institutionen und Organisationen die Ergebnisse des Kernteams sowie jene der vier Zukunftswerkstätten zusammenfassen. Auch eine Online-Konsultation wird mit Anfang November starten. „Wir wollen die Bevölkerung einladen, mit uns gemeinsam diese Marke weiter zu entwickeln“, erklärt Landeshauptmann Markus Wallner. Neben der Teilnahme an den Zukunftswerkstätten ist die Bevölkerung auch aufgerufen an einer Online Befragung teilzunehmen. Bei dieser Befragung geht es um eine finale Resonanz zu der erarbeiteten Markenstrategie.

Nächste Schritte

Über den Jahreswechsel hinweg sollen dann alle Ergebnisse weiter verdichtet werden, um 2019 in die Umsetzung zu gehen. Dazu gehören ein einheitliches Erscheinungsbild sowie die Erarbeitung einiger Leitprojekte.

Nach dem Abschluss dieser breit angelegten Diskussion folgt mit dem nächsten Prozessschritt eine weitere Verdichtung. In den ersten Wochen und Monaten des Jahres 2019 soll die „Marke Vorarlberg“ auch inhaltlich aufgeladen werden, in dem Leitprojekte definiert werden, die mit den erarbeiteten Ergebnissen in engem Zusammenhang stehen.

Für Hans Peter Metzer, Präsident der Wirtschaftskammer Vorarlberg wurden die Bausteine für eine Marke Vorarlberg nun mit großem Engagement erarbeitetet, „jetzt gilt es, wie in so vielen Prozessen, den Fokus auf die Umsetzung zu legen. Dieser Prozess wird auch den einen oder anderen Kurzwechsel bedeuten müssen. Klare Strukturen und klare Kompetenzen werden notwendig sein, damit die Marke auch über das ganze Land eine verbindende Wirkung erzeugen kann. Ansonsten besteht die Gefahr über die Analyse nicht hinauszukommen.“          

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