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Fünf Gründe für eine Brille beim Outdoor-Sport

Die Vorarlberger Landesinnung der Augenoptiker/Optometristen erklärt, warum eine Sportbrille auf jeden Fall zur Standardausrüstung gehören sollte.

Die Vorarlberger Landesinnung der Augenoptiker/Optometristen erklärt, warum eine Sportbrille auf jeden Fall zur Standardausrüstung gehören sollte.
© SalzburgerLand Die Vorarlberger Landesinnung der Augenoptiker/Optometristen erklärt, warum eine Sportbrille auf jeden Fall zur Standardausrüstung gehören sollte.

Schnelle Bewegungen, Kraft, Dynamik sowie Geschwindigkeit – das sind die großen Herausforderungen beim Sport. Um Erfolg zu haben, sind das blitzschnelle Erkennen einer Situation sowie ein möglichst verzögerungsfreies Reagieren Grundvoraussetzung. Die Basis dafür sind unsere Augen – rund 95 Prozent unserer Bewegungskoordination werden über das Sehen kontrolliert. Eine uneingeschränkte Sicht ist deshalb unerlässlich. „Gerade beim Sport im Freien gilt es daher, die Augen zu schützen, nicht nur um eine etwaige Fehlsichtigkeit auszugleichen“, erklärt Rudi Präg, Vorarlberger Landesinnungsmeister der Augenoptiker/Optometristen. „Noch immer unterschätzen allerdings viele Sportler die Gefahr.“ Aus diesen fünf Gründen sollte eine geeignete Brille für jeden beim Sport zur Selbstverständlichkeit werden:

1. Die unsichtbare Bedrohung 

Diese Gefahr ist unsichtbar und deshalb besonders tückisch: UV-Licht schädigt nicht nur die Haut, sondern auch die Augen – und das nicht nur bei strahlendem Sonnenschein. Die Folgen werden zu oft unterschätzt und machen sich manchmal erst Jahre später bemerkbar. UV-Licht kann Linse und Netzhaut dauerhaft schädigen. „Ein guter Schutz vor dem ultravioletten Licht ist die Grundvoraussetzung jeder Sportbrille. Dabei ist es wichtig, darauf zu achten, in welchem Umfeld man die Gläser hauptsächlich verwendet. Für Wandertouren in die Berge ist, zum Beispiel, ein stärkerer UV-Schutz notwendig als beim Radfahren im flachen Gelände“, rät Präg.

2. Schutz vor Umwelteinflüssen 

Neben der unsichtbaren Bedrohung durch die UV-Strahlen gibt es beim Sport im Freien aber auch noch andere (sichtbare) Umwelteinflüsse, die eine Gefahr für die Augen darstellen. Ob das nun Schmutz und Staub sind, aber auch Insekten, Fahrtwind, Nebel oder Regen – ohne Brille ist das Sehen jedes Sportlers schnell eingeschränkt. Kommt es zum Sturz, können Steine oder Splitter ins Auge gelangen. Der Schutz der Augen sollte daher zur Selbstverständlichkeit werden.

3. Verletzungsrisiko minimieren 

Das gute Sehen ist wichtig für die Orientierung, Gefahrenerkennung und Verletzungsvorbeugung. Mehr als die Hälfte der Vorarlberger ist fehlsichtig, doch noch immer verwendet ein Gutteil davon keine Brille beim Sport. Das erschwert, unter anderem, das Tiefen- und Bewegungssehen, die wichtige Voraussetzungen sind, etwa um Gegner und Spielball besser beobachten zu können, Unfälle zu vermeiden oder Gefahren einschätzen zu können. „Wenn die Korrektion nicht stimmt, werden Objekte, die in der Ferne auftauchen, sehr spät wahrgenommen. Die Reaktionszeit nimmt zu“, weiß Rudi Präg. Wichtig ist allerdings, zu betonen, dass eine normale Alltagsbrille für den Sport nicht geeignet ist und sogar ein großes Risiko bedeuten kann: „Kommt es zum Sturz oder Unfall, kann eine herkömmliche Brille zur zusätzlichen Gefahr werden, wenn Fassung und Gläser zerspringen oder scharfe Metallteile ins Auge gelangen“, ergänzt Präg.

4. Weniger Blendung = Leistungssteigerung 

Betreibt man Sport im Freien, kommt noch ein weiterer Umwelteinfluss dazu, von dem mehr oder weniger alle Sportler betroffen sind – Blendung. Selbst im Schatten bzw. wenn der Blick nicht direkt zur Sonne geht, können Blendungen von reflektierenden Flächen das Sehvermögen gefährlich beeinträchtigen. Gerade Sportler, die schnell unterwegs sind, bewegen sich dadurch im Risikobereich. „Schon wenige Sekunden im Blindflug können etwa für Radsportler oder Surfer extrem gefährlich werden“, warnt der Landesinnungsmeister. Eine geeignete Sportbrille kann hier nicht nur für mehr Sicherheit sorgen, sondern sogar die Leistung steigern: Weniger Blendung und mehr Kontrast durch spezielle Filter in den Gläsern helfen etwa Entfernungen und Geschwindigkeiten besser einzuschätzen.

5. Mehr Spaß beim Sport 

Neben dem Schutz vor den verschiedensten Risiken, die beim Sport im Freien die Augen schädigen können, hat eine geeignete Sportbrille aber noch einen weiteren Vorteil. So sorgt eine uneingeschränkte Sicht für ein größeres Sicherheitsgefühl sowie mehr Wohlbefinden, was am Ende mehr Spaß bei der Bewegung im Freien garantiert. Die Technologien der Sportbrillen sind dabei mittlerweile so weit fortgeschritten, dass es für jede Sportart das passende Modell gibt, welches die jeweiligen Anforderungen nochmals ideal unterstützt. Es ist daher ratsam, sich vom Fachoptiker bei der Auswahl beraten zu lassen.  

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