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Frist für "erste Maßnahmen" zur Investitionsprämie soll verlängert werden

Die Wirtschaftskammer Vorarlberg begrüßt die nun angekündigte Verlängerung der Frist für die "erste Maßnahme" der Investitionsprämie: „Diese zusätzlichen drei Monate verschaffen unseren Unternehmen etwas Luft und sorgen für eine entsprechend größere Planungssicherheit“, sagt WKV-Präsident Hans Peter Metzler.

Hans Peter Metzler
© Frederick Sams

Durch die Corona-bedingten Einschränkungen und Maßnahmen ist es für Unternehmen besonders schwierig, Investitionen zu tätigen. Bestellungen, Lieferungen, Anzahlungen und andere Investitionen können oft nicht fristgerecht bis zum 28. Februar 2021 gestartet werde. Durch die nun im Nationalrat beschlossene Fristenänderung der sogenannten "ersten Maßnahme" hat sich diese um drei Monate bis zum 31. Mai 2021 ausgeweitet. „Das bringt vor allem die von unseren Unternehmen dringend benötigte Planbarkeit, wichtige Impulse und Anreize – auch für die Zeit nach der Krise“, betont Metzler. Deswegen müsse es jetzt auch Priorität sein, genügend finanzielle Mittel für die heimische Wirtschaft zur Verfügung zu stellen, „damit Investitionen auch im benötigten Ausmaß möglich sind. Denn wenn wir Investitionen fördern können, dann fördern wir nicht nur die Resilienz und die Wettbewerbsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandorts, sondern sichern auch Arbeitsplätze.“ 

Anträge auf Investitionsprämie müssen weiterhin bis zum 28.2.2021 bei der aws eingebracht werden.

Bewährtes Instrument

Durch die hohe Nachfrage war das vorerst zur Verfügung stehende Budget von zwei Milliarden Euro schnell ausgeschöpft. „Die Aufstockung der Prämie um eine weitere Milliarde Euro im November gab einen enormen Schwung. Nach wie vor ist das Instrument ein wichtiger stabilisierender Faktor für das Wirtschaftsklima“, betont der Präsident. Bisher konnte durch die Prämie bereits ein Investitionsvolumen von rund 28 Mrd. Euro generiert werden. Mehr als 80 Prozent der Anträge stammen von Kleinst- und Kleinunternehmen, die sich mit dieser Unterstützung strategisch auf die Zukunft nach Corona vorbereiten können. Etwas mehr als die Hälfte der Investitionen sind bisher in die Bereiche Ökologisierung und Digitalisierung geflossen. „Dass gerade in diesen Bereichen so intensiv investiert wird, zeigt vor allem, dass die heimischen Unternehmen ihre Verantwortung in Sachen Nachhaltigkeit und Zukunftstechnik besonders ernst nehmen. Zu Recht wird dieses Engagement mit der doppelten Prämie von 14 Prozent gefördert“, betont der Präsident und stellt klar: „Wer unternehmerische Verantwortung übernimmt und in die Zukunft investiert, der soll bestmögliche Unterstützung erhalten.“

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