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Verkehr: Schluss mit Verzögerungstaktiken und unausgegorenen Vorstößen!

Klare Worte zu den Plänen zu einer  Lkw-Kontrollstelle in Lustenau und zur Haltung von Bundesministerin Leonore Gewessler in Bezug auf die S18.

Transit-Lkw gehören auf das hochrangige Straßennetz, darüber ist man sich im Land einig. Dafür braucht es aber auch die entsprechenden Verkehrslösungen wie insbesondere die S18.
© iStock Transit-Lkw gehören auf das hochrangige Straßennetz, darüber ist man sich im Land einig. Dafür braucht es aber auch die entsprechenden Verkehrslösungen wie insbesondere die S18.

Gerhard Berkmann, Obmann der Sparte Transport und Verkehr, findet klare Worte zu den von den Grünen präsentierten Plänen zu einer neuen Lkw-Kontrollstelle in Lustenau und zur sachfremden Haltung der Bundesministerin Leonore Gewessler in Bezug auf das wichtige Infrastrukturprojekt S18: „Derartige Verzögerungstaktiken und Aussagen werfen uns alle nur zurück!“

Transit-Lkw gehören auf das hochrangige Straßennetz, darüber ist man sich im Land einig. Dafür braucht es aber auch die entsprechenden Verkehrslösungen wie insbesondere die S18. Das entscheidende Straßenbauprojekt ist ein effektiver Beitrag für die Verkehrssicherheit und eine Entlastung der gesamten Bevölkerung. „Ein provisorischer Lkw-Kontrollplatz hingegen hat höchstens einen Placebo-Effekt und wird kaum einen Lkw davon abhalten, Vorarlberg zu durchqueren. Wenn die Verlagerung auf die S18 geschafft ist, dann kann auch der ÖPNV seine entlastende Wirkung voll entfalten“, führt der Spartenobmann aus. Die alleinige Konzentration auf den ÖPNV ohne Rücksichtname auf das große Ganze sei nicht zielführend: „Busse, die im Stau stehen verlängern diesen allenfalls und bieten so nur wenig Anreiz zum Umstieg“, sagt Berkmann.

Der Druck ist zu groß

Umso irritierender und befremdlicher sind daher auch die kürzlich von Bundesministerin Leonore Gewessler getätigten Aussagen zur S18: „Sie zeugen von wenig Gespür in der Sache. Wenn die Frau Ministerin im Zusammenhang mit dem wichtigen Verkehrsprojekt von persönlichen Befindlichkeiten spricht, stößt sie all jene vor den Kopf, die aufgrund der fehlenden S18 täglich unter dem Verkehrsaufkommen leiden – und das sind sehr viele Menschen in Vorarlberg. Wir begrüßen alle Maßnahmen zum Ausbau des öffentlichen Verkehrs, die ohnehin zu fokussieren sind. Sie als gangbare Alternative zur S18 darzustellen, geht jedoch an der Realität vorbei. Wichtig wäre, dass sich die Bundesministerin zuerst mit den betroffenen Anrainern und Betrieben in Lustenau unterhalten würde, bevor sie solche Aussagen tätigt“, stellt der Spartenobmann klar und hält fest: „Soweit wie heute waren wir mit der S18 noch nie. Wir haben dabei immer für eine seriöse Prüfung plädiert, die ihre Zeit braucht.“ Weitere Verzögerungen, etwa durch in jüngerer Vergangenheit immer wieder ins Spiel gebrachte neue Varianten – oder wie jetzt vermeintlich verkehrsentlastende Maßnahmen wie die vorgeschlagene Kontrollstelle in Lustenau – seien nicht tolerierbar. Die von Lärm und Staus geplagten Bürger und die exportorientierte Vorarlberger Wirtschaft brauchen dringend eine Lösung, „denn der Druck ist einfach zu groß.“

An Taten messen

Zudem ist die S18 im Regierungsprogramm verankert – die Grüne Regierungsfraktion sei an dieser Stelle noch an die mitgetragenen Regierungsprogramme erinnert: „Damals gab es ein klares Bekenntnis zur Nachfolgelösung S18, heute wird dieses kategorisch unter den Teppich gekehrt. Regierende Parteien werden an solchen Regierungsprogrammen gemessen. Und die S18 ist nun Mal Teil davon. Die Dringlichkeit ist bekannt, jetzt müssen die richtigen Entscheidungen für unseren Standort und die Menschen in dieser Region getroffen werden“, betont Berkmann.

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