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Verhandlungserfolg bei Saisonnier-Kontingent-Regelung

Tourismus-Spartenobmann Elmar Herburger: „Unsere Beharrlichkeit hat sich ausgezahlt. Wir können unseren Betrieben nun eine flexible Lösung mit mehr Planungssicherheit vorlegen.“

Nach intensiven Verhandlungen und konstruktiven Vorschlägen ist es gelungen, ein neues Modell der Saisonnier-Verordnung auf den Weg zu bringen.
© istock Nach intensiven Verhandlungen und konstruktiven Vorschlägen ist es gelungen, ein neues Modell der Saisonnier-Verordnung auf den Weg zu bringen.

Die Kritik der Sparte Tourismus an der bisherigen Saisonnier-Regelung des Bundes hat sich bezahlt gemacht. Nach intensiven Verhandlungen und konstruktiven Vorschlägen ist es gelungen, gemeinsam mit dem Sozialministerium und in Abstimmung mit dem Tourismusministerium ein neues Modell der Saisonnier-Verordnung auf den Weg zu bringen. „Die neue Regelung gilt für drei Jahre, ist flexibel und berücksichtigt saisonale Schwankungen. Das österreichweite Ganzjahreskontingent wurde um 15 Prozent auf 1.263 Personen erhöht und bringt den Unternehmen mehr Planungssicherheit“, betont Tourismus-Spartenobmann Elmar Herburger. Neu ist auch, dass man bei der Festlegung der Kontingente nicht mehr auf den Monatsstichtag abzielt, sondern auf den Jahresstichtag.

Zudem bringe die Regelung auch eine gewisse Brandbreite mit sich. „Die Anzahl der anrechenbaren Bewilligungen kann um bis zu 20 Prozent höher sein als die Kontingentzahl. Für Vorarlberg bedeutet dies je nach Bedarf eine Erhöhung von 200 auf rund 250 Kontingentplätze“, ergänzt Harald Furtner, Geschäftsführer der Sparte Tourismus. Damit können regionale Bedürfnisse künftig besser berücksichtigt werden. Der Verordnungsentwurf für das Saisonier-Kontingent befindet sich seit vergangener Woche in Begutachtung.

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