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Urlaub auf heimischen Campingplätzen boomt

Campingurlaube erleben einen starken Aufschwung. Davon profitieren auch die 34 Campingplätze in Vorarlberg.

Campingurlaube erleben seit einigen Jahren einen starken Aufschwung. Davon profitieren auch die 34 Campingplätze in Vorarlberg. In der Sommersaison 2017 verzeichnete man bis Ende Juli bereits 143.205 Nächtigungen.
© Spaces Images/Blend Images/Corbis Auf den heimischen Campingplätzen sind noch keine Bungalows und Mobile Homes erlaubt.

Diese Zahl ist vor allem auch deshalb außergewöhnlich, zumal  die Sperre des Arlbergtunnels den Campern die Anreise nicht wirklich einfacher machte. Ein Blick auf die vergangenen Jahre zurück bis ins Jahr 2011 zeigt die außergewöhnlich positive Entwicklung im Campingtourismus in Vorarlberg. Zählte man im Tourismusjahr 2011 lediglich 337.220 Nächtigungen, so stieg diese Jahl - mit einem leichten Ausreißer nach unten 2014 - bis 2016 kontinuierlich auf 394.381. Für heuer wird ein neues Rekord-ergebnis erwartet. Die Vorarlberger Campingplätze sind durchwegs Ganzjahrescampingplätze. Der Boom hielt im Sommer und im Winter an, sowohl was die Nächtigen, als auch was die Ankünfte betrifft.

Viele Investitionen

„Die sehr erfreuliche Entwicklung ist auch ein Verdienst der Campingplatzbetreiber, die in den vergangenen Jahren sehr viel investiert haben - vor allem in die sanitären Einrichungen und in Wellness“, weiß Renate Heiler, die Sprecherin der heimischen Campingplatzbetreiber. „Wir sind damit einem allgemeinen Trend gefolgt“, informiert Heiler. „Die Gäste wollen inzwischen auf Komfort nicht mehr verzichten. Dem wurde Rechnung getragen“, sagt Heiler. Mit der von Außenstehenden geäußerten Einschätzung, auf den Campingplätzen seien bloß die „billigen Gäste“ anzutreffen, kann sie nichts anfangen. „Wir werden in der öffentlichen Wahrnehmung unter Wert geschlagen. „Unsere Gäste unterstützen bei ihren Ausgaben das Umfeld in der Urlaubsregion mehr als zum Beispiel Hotelgäste.“

Die Campinggäste geben pro Tag durchschnittlich rund 100 Euro in der Region aus. Nutznießer sind beispielsweise der Dorfladen, das Dorfgasthaus, das Hallenbad und ähnliche infrastrukturelle Einrichtungen. Was außerdem der Einschätzung der sogenannten „billigen“ Gäste widerspreche, sei der große Anteil von Senioren - neben dem der Familien - bei den Campern. Die bleiben in der Regel deutlich länger als andere Urlauber und sind sehr zahlungskräftig.

Fixe Unterkunft

Hatten die Campingurlauber früher vielfach Zelte mit im Reisegepäck, so hat hier ebenfalls eine Entwicklung stattgefunden. Heute wünscht sich der Gast vorwiegend eine fixe Unterkunft am Campingplatz vor Ort - etwa einen Bungalow oder ein sogenanntes Mobile Home. Dabei handelt es sich um eine Art Ferienhaus. Es ist von seinen Ausmaßen her klein und fein und bietet den Bewohnern Campingfeeling, kombiniert mit gutem Komfort.
 Dass dieser Trend die Zukunft darstellt, wissen die heimischen Campingplatzbetreiber. Allerdings sind sie mit dem Problem konfrontiert, dass da aktuelle heimische Campingplatzgesetz dieser Entwicklung im Wege steht. Das lässt nämlich nur Zelte, Wohnwägen und Wohnmobile auf Campingplätzen zu. Mobile Homes und Bungalows sind hingegen derzeit in Vorarlberg nicht erlaubt. „Dem Trend wollen wir folgen, das Campingplatzgesetz soll entsprechend novelliert werden“, sagt Wolfgang Juri, Fachgruppengeschäftsführer für die Freizeitbetriebe in der WKV.  

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