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Unternehmen profitieren von Radonmess-Studie

Das Klimaschutzministerium (BMK) plant eine gemeinsame Studie mit der WKÖ zu Radonmessungen in österreichischen Radonschutzgebieten.

Eine Radonmess-Studie wird in Kooperation von BMK und der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) von Juni 2021 bis etwa März 2022 durchgeführt.
© iStock Das Klimaschutzministerium stellt ein Kontingent an Radonmessungen zur Verfügung.

Die erhobenen Daten fließen in österreichweite Empfehlungen zur Erhebung der Radonkonzentration an Arbeitsplätzen ein. Um die Daten zu erheben, stellt das BMK ein Kontingent an Radonmessungen zur Verfügung. Die Messungen werden von der vom Bund bei der AGES Linz eingerichteten Österreichischen Fachstelle für Radon durchgeführt und sind für die teilnehmenden Unternehmen kostenlos.  

Hintergrund sind das 2020 in Kraft getretene Strahlenschutzgesetz sowie die neue Radonschutzverordnung. Demnach müssen Betriebe, die in Radonschutzgebieten Arbeitsplätze in Erd- und Kellergeschoßen haben, bis spätestens August 2022 Radonmessungen veranlassen.

Mit den neuen Regelungen werden europaweite Vorgaben zum verstärkten Schutz der Bevölkerung vor Radon umgesetzt. Dazu wurde das österreichische Bundesgebiet im Zuge einer großangelegten Kampagne mit über 50.000 Messungen in Innenräumen vermessen und dann in Radonvorsorge- und Radonschutzgebiete unterteilt (Radonkarte (ages.at)). In Radonschutzgebieten sind zusätzlich zu baulichen Vorsorgemaßnahmen bei Neubauten auch für viele Arbeitsplätze Maßnahmen zu treffen, die sich im Erd- und Kellergeschoß befinden. 

Wer kann an der Studie teilnehmen?

Teilnahmeberechtigt an der Studie sind Unternehmen in Radonschutzgebieten, die aufgrund der geänderten Gesetzeslage erstmals der Verpflichtung zur Radonmessung unterliegen und die bereit sind, dieser im zweiten Halbjahr 2021 nachzukommen.  

Sie können sich direkt beim BMK für die Teilnahme bewerben. Die ausgewählten Unternehmen werden umgehend vom BMK verständigt. Ziel der Studie und daher der Auswahl der Unternehmen ist ein möglichst repräsentativer Querschnitt. Die Auswahl berücksichtigt daher Unternehmensgröße, Unternehmenssparte, Standort sowieso Zeitpunkt der Bewerbung.In Summe werden für die Studie rund 150 Unternehmen benötigt, die im Gegenzug für kostenlose Messungen die bei ihnen erhobenen Daten und Informationen zur Verfügung stellen. Diese fließen in österreichweite Empfehlungen zur Erhebung der Radonkonzentration an Arbeitsplätzen ein. 

Bewerbungen bis 31. Juli 2021 möglich

Bewerbungen sidn möglich bis das Kontingent ausgeschöpft ist. Detaillierte Informationen zu Radonschutzgebieten, zur Studie und zur Bewerbung unter radon.gv.at

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