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Umsatzentschädigung ist erste schnelle Hilfe

Wirtschaftskammer-Präsident Hans Peter Metzler begrüßt die heute von der Bundesregierung vorgestellten Entschädigungsmaßnahmen für die aktuell behördlich geschlossenen Branchen, fordert aber gleichzeitig, langfristige Perspektiven für Hotellerie, Gastronomie und angehängten Betrieben nicht aus den Augen verlieren.

Klar ist, dass gerade die Beherbergungsbranche und die Gastronomie angesichts des bevorstehenden Winters klare Perspektiven und Planungssicherheit brauchen.
© iStock Klar ist, dass gerade die Beherbergungsbranche und die Gastronomie angesichts des bevorstehenden Winters klare Perspektiven und Planungssicherheit brauchen.
„Es sind aktuell schmerzhafte Erfahrungen für viele Branchen. Wir haben immer wieder auf die Wichtigkeit einer schnellen, unkomplizierten und unbürokratischen Hilfe aufmerksam gemacht. Daher sehen wir in der heute von der Bundesregierung präsentierten Umsatzentschädigung eine erste richtige Hilfsmaßnahme in dieser neuerlichen Ausnahmesituation“, betont WKV-Präsident Hans Peter Metzler. Unternehmen, die direkt von den behördlichen Schließungen betroffen sind, erhalten 80 Prozent ihres Umsatzes (Vergleich November 2019) bis 800.000 Euro ersetzt. Positiv sieht Metzler auch die Ankündigung von gleichwertigen Entschädigungen für indirekt betroffene Zulieferfirmen der geschlossenen Betriebe. Das sei ein Gebot der Fairness, habe eine stabilisierende Wirkung auf die Gesamtwirtschaft und sichere tausende Arbeitsplätze, erklärt der WKV-Präsident weiter. Auch dass Umsätze aus Liefer- und Abholservices sowie aus erlaubten Nächtigungen dem Zuschuss nicht gegengerechnet werden, sei erfreulich.
 
Klar sei aber auch, dass gerade die Beherbergungsbranche und die Gastronomie angesichts des bevorstehenden Winters klare Perspektiven und Planungssicherheit brauchen. Je nach Dauer und Intensität des Lockdowns müsse in den kommenden Wochen über weitere notwendige Maßnahmen gesprochen werden, sagt Metzler.
 
Dem stimmt auch Markus Kegele, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft, zu: „Wir brauchen Szenarien, damit wir bis April überleben können. Unsere Branche ist mit ihren Betrieben und den Beschäftigten unverschuldet in diese Krise geraten und braucht jetzt maximale Unterstützung.“ Kegele spricht auch den verbundenen Dominoeffekt des Lockdowns an: „Die direkte und indirekte Wertschöpfung des Tourismus in Vorarlberg betrug 2019 weit über zwei Milliarden Euro. Etwa jeder 7. Arbeitsplatz hängt in Vorarlberg vom Tourismus ab. Wir investieren und kaufen zu über 80 Prozent regional.“

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