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Umfrage: Wie geht es der Wirtschaft?

Die Coronamaßnahmen und Erwartungen für die Zukunft standen im Fokus in einer der größten Umfragen für die Vorarlberger Wirtschaft durch die Wirtschaftskammer und das Land Vorarlberg.

„Wir werden alles unternehmen, um beim Aufbruch aus der Coronakrise bestmöglichst zu helfen.“
© istock WKV-Präsident Hans Peter Metzler: „Wir werden alles unternehmen, um beim Aufbruch aus der Coronakrise bestmöglichst zu helfen.“

Mit 3738 Teilnehmern von 16.452 befragten Unternehmen ist das Sample von 22,7 Prozent aller Firmen im Land sehr repräsentativ und gibt ein detailliertes Bild zur Lage der Unternehmen in Vorarlberg.

Von der Krise bislang gar nicht betroffen zu sein, gaben 6,4 Prozent der Unternehmen an, fast zehnmal so viele, nämlich 60,6 Prozent betonten allerdings, dass die Corona-Krise sich schwer bzw. sehr schwer auf ihre unternehmeriche Tätigkeit auswirkt. Auftragseinbrüche, behörliche Auflagen und Reisebeschränkungen wurden als die ausschlaggebendsten Gründe genannt. Das wird sich auch nicht so schnell ändern, denn 79,5 Prozent rechnen für 2020 mit weniger Umsatz für die kommenden drei Monate im Vergleich zum Vorjahr. Knapp fünf Prozent rechnen mit mehr Umsatz.

18,7 Prozent dieser Unternehmen werden nach eigenen Angaben einen Umsatzeinbruch zwischen 70 und 100 Prozent haben.

Mit weniger Umsatz als im Vorjahr rechneten allerdings schon vor Covid19 zu Jahresbeginn knapp 80 Prozent, denn die Konjunkturerwartungen waren schon seit dem vergangenen Jahr aufgrund der globale Wirtschaftskonflikte, dem Umbruch in der Automobilindustrie, dem Brexit, um nur einige wichtige Indikatoren zu nennen, eher zurückhaltend. Etwas optimistischer ist die Einschätzung nach den Chancen eines Weiterbestehens des Unternehmens am Markt. Über 56 Prozent beurteilen die Chancen mit sehr gut bzw. gut, 19 Prozent mit durchschnittlich und 8,5 Prozent mit schlecht bzw. sehr schlecht. Rund 16 Prozent können dies zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht einschätzen.

Beratungen und Unterstützungen

Die weitaus meisten Unternehmer haben sich in der Corona-Krise an die Wirtschaftskammer (59,57 Prozent) und ihre Steuerberater gewandt (58,77 Prozent). Es konnten mehrere Ansprechpartner genannt werden. Danach folgen die Hausbanken (28,42 Prozent) und das Arbeitsmarktservice (26,67 Prozent). Bei der Landesregierung klopften 7,23 Prozent an.
Die besten Auskünfte haben sie laut Umfrage vom jeweiligen Steuerberater bekommen, die eine Spitzennote von 1,74 für ihre Beratung bekamen. Unter den institutionellen bzw. amtlichen Stellen, konnte die Wirtschaftskammer die beste Noten einfahren: 2,15. „Die Umfrage bestätigt eindrücklich, dass unsere Mitglieder die Serviceagentur Wirtschaftskammer sehr schätzen. Wir werden alles unternehmen, um beim Aufbruch aus der Corona-Krise bestmöglichst zu helfen“, sagt dazu Wirtschaftskammer-Präsident Hans Peter Metzler.


Unternehmerumfrage

Wie zufrieden sind Sie mit den Beratungen und Unterstützungen? (nach Schulnotensystem)

• Steuerberater: 1,74
• Unternehmensberater: 1,89
• Andere Unternehmen: 1,98
• AMS 2,14:
• Wirtschaftskammer: 2,15
• Sozialversicherungen: 2,23
• Finanzamt: 2,23
• Hausbank: 2,24
• Gemeinde: 2,38
• Versicherungen: 2,59
• aws/ÖHT/OeKB: 2,64
• Land Vorarlberg: 2,70

Ausschlaggebende Gründe für Umsatzeinbrüche?

• Auftragseinbruch: 65,05 Prozent
• Behördliche Auflagen:  47,44 Prozent
• Reisebeschränkungen: 44,59 Prozent
• Nichtverfügbarkeit von Vorleistungen: 8,26 Prozent
• Arbeitskräfteverfügbarkeit/Fachkräftemangel: 4,88 Prozent
• Fehlende Kinderbetreuung: 4,52 Prozent
• Sonstige Probleme: 18,71 Prozent

3 meistgenutzte Hilfen und Unterstützungen?

• Härtefallfonds des Bundes für Selbstständige 38,98 Prozent
• Corona-Kurzarbeit 30,41 Prozent
• Stundungsmöglichkeit beim Finanzamt 20,6 Prozent

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