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Udo Filzmaier ist neuer Bildungssprecher der Vorarlberger Industrie

Bei der vergangenen Spartenkonferenz Industrie der WKV wurde Udo Filzmaier (S.I.E. Group Lustenau) einstimmig zum neuen Bildungssprecher der Vorarlberger Industrie gewählt. 

Udo Filzmaier ist der neue Bildungssprecher der Vorarlberger Industrie.
© WKV Udo Filzmaier ist der neue Bildungssprecher der Vorarlberger Industrie.

Udo Filzmaier, Jahrgang 1971, CEO der S.I.E. Group in Lustenau und gleichzeitig Spartenobmann-Stv. der Vorarlberger Industrie in der Wirtschaftskammer, folgt auf Kommerzialrat DI Christoph Hinteregger, Doppelmayr Seilbahnen, in der Funktion des Bildungssprechers der Vorarlberger Industrie. „Ich freue mich, im zentralen Bereich Bildung für das Ziel, Vorarlberg zum chancenreichsten Lebensraum für Kinder zu machen, einen konstruktiven Beitrag zu leisten“, erklärte Udo Filzmaier anlässlich seiner Wahl zum Bildungssprecher der Vorarlberger Industrie.  Filzmaier selbst hatte sich nach seiner Ausbildung zum Elektrotechniker bei der Firma Blum in Höchst selbstständig gemacht und die S.I.E. Group mit heute über 400 Mitarbeitern aufgebaut und erfolgreich weiterentwickelt.

Bildungssprecher ist wichtiger Ansprechpartner 

Die ehrenamtliche Funktion des Bildungssprechers der Vorarlberger Industrie wurde vor fünf Jahren mit dem Ziel geschaffen, dem Bildungssystem einen namhaften Industrie-Vertreter als permanenten Ansprechpartner zur Verfügung zu stellen. Im Fokus stehen dabei vor allem die Themen Lehrlingsausbildung, HTL und MINT-Strategie. Seit 2018 neu dabei ist die erfolgreiche Initiative „Code4Kids“ vom Land Vorarlberg und der Wirtschaftskammer Vorarlberg, bei der sich Udo Filzmaier maßgeblich für die Entwicklung und erste Durchführung verantwortlich zeichnet. „Es ist seit langem bekannt, dass Eignung und Neigung die wichtigsten Faktoren bei der Schul- und Berufswahl sind. Damit Kinder ihre individuellen Interessen und Fähigkeiten feststellen können, bedarf es gleichzeitig Breite und Tiefe; dabei können wir – speziell mit Projekten wie ‚Code4Kids‘ – behilflich sein“, stellte  Filzmaier seinen pragmatischen und lösungsorientierten Zugang klar.


Fakten zur Vorarlberger Industrie 

  • Die Vorarlberger Industrie beschäftigt aktuell 1.590 Lehrlinge (1.314 männlich/276 weiblich).  Die Industrie ist damit der zweitgrößte Lehrlingsausbilder in Vorarlberg. Künftig soll noch mehr Augenmerk auf die Ausbildung junger Frauen in technischen Berufen gelegt werden. (Quelle: WKV-Lehrlingsstatistik)
  • In der Beliebtheitsskala ganz oben sind bei den männlichen Jugendlichen die Berufe Metall- und Elektrotechniker. Bei den Mädchen liegt die Metalltechnikerin immerhin auf Platz 4 der 10 beliebtesten Lehrberufe. (Quelle: WKV-Lehrlingsstatistik)
  • Die Vorarlberger Industrie beschäftigt insgesamt 29.078 Frauen und Männer. (Quelle: WKV Vorarlberg in Zahlen)
  • Die Industrie hat insgesamt 414 aktive Mitgliedsbetriebe, davon bilden 97 Betriebe Lehrlinge aus. (Quelle: WKV Vorarlberg in Zahlen)

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