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Trotz Corona: Positive Beschäftigungsbilanz in der Vorarlberger Lebensmittelindustrie

Die Vorarlberger Lebensmittelindustrie (VLMI) verzeichnet trotz Corona-Krise eine stabile bis positive Beschäftigungsbilanz im ersten Halbjahr 2020.

Die Unternehmen der Vorarlberger Lebensmittelindustrie bewiesen in den Wochen und Monaten der Corona-Pandemie Stabilität und Krisensicherheit – gerade auch bei den Beschäftigten. Weiterhin gibt es offene Stellen sowie auch noch letzte Lehrplätze.
© VLMI / Wirtschaftskammer Vorarlberg Die Unternehmen der Vorarlberger Lebensmittelindustrie bewiesen in den Wochen und Monaten der Corona-Pandemie Stabilität und Krisensicherheit – gerade auch bei den Beschäftigten. Weiterhin gibt es offene Stellen sowie auch noch letzte Lehrplätze.

Obwohl auch diese Branche gerade während der Zeit des Lockdowns mit großen Herausforderungen konfrontiert war, mussten keine Beschäftigten entlassen werden. Anders als in vielen anderen Bereichen wurden in der VLMI konstant neue Mitarbeiter und auch Lehrlinge eingestellt und es gibt in den Unternehmen der heimischen Lebensmittelindustrie sogar weiterhin offene Stellen. Als in der Krise systemrelevante Betriebe und durch teils sogar erhöhte Nachfrage nach einzelnen Lebensmitteln konnten die Produktionen mehrheitlich ausgelastet und inzwischen weitestgehend wieder auf hohem Niveau stabilisiert werden. Nur wenige Unternehmen mussten Beschäftigte zur Kurzarbeit anmelden – dies betraf hauptsächlich die Brauereien.

Trotz anfänglicher Herausforderungen in der Corona-Krise zieht die Vorarlberger Lebensmittelindustrie eine positive Beschäftigungsbilanz im ersten Halbjahr 2020. Der Beginn der Gesundheitskrise, insbesondere die Zeit des Lockdowns, stellte auch die VLMI-Betriebe vor große Herausforderungen: Einerseits stand der Schutz der Mitarbeitenden vor dem Virus im Fokus, verbunden mit zahlreichen Corona-Maßnahmen und innerbetrieblichen Sicherheitsvorkehrungen, andererseits wurden bestimmte Nahrungsmittel kurzfristig stärker nachgefragt. Auf den Absatzmärkten wiederum – gerade in Exportländer wie Italien oder Deutschland – waren Turbulenzen und teils starke Ausfälle zu verkraften. Dennoch erwies sich die Branche als sehr stabil und spielten die Unternehmen eine wichtige Rolle bei der Absicherung der Versorgung im Lebensmitteleinzelhandel. Auch was die Situation der rund 5.000 Beschäftigten in der heimischen Lebensmittelindustrie betrifft, wurde die Corona-Krise bislang gut überstanden.

„Glücklicherweise mussten wir krisenbedingt keine Kündigungen aussprechen. Im Gegenteilt, die Zahl der neu eingestellten Personen bewegt sich auf dem Niveau der Vorjahre, erfreulicherweise selbst was die Lehrstellen betrifft. Kurzarbeit war und ist kaum Thema bei unseren Mitgliedern. Die Branche zeigt, dass sie ein wichtiger und verlässlicher Arbeitgeber in Vorarlberg ist – auch und gerade in dieser großen Krise“, informiert Raimund Wachter, Obmann der Fachvertretung Lebensmittelindustrie in der Wirtschaftskammer Vorarlberg und Geschäftsführer von Vorarlberg Milch. Mit derzeit rund 60 offenen Stellen suchen die VLMI-Betriebe sogar weiterhin nach Fach- und Hilfskräften, vereinzelt auch Lehrlinge in den unterschiedlichsten Bereichen. Eine Ausnahme bilden die Brauereien, denen durch die teilweise starken Einschränkungen und Corona bedingten Schließungen große Liefermengen an die Hotellerie, Gastronomie und im Tourismus bzw. Veranstaltungsbereich weggefallen sind. „Die Möglichkeit der Kurzarbeit federte hier einiges ab“, ergänzt Wachter.

Digitaler Bewerbungsprozess aufgrund von Corona

Auch die Situation bei den Lehrlingen verhält sich entsprechend der Einstellungsquote. Die 15 Mitgliedsbetriebe konnten den Großteil der offenen Lehrstellen bereits besetzen, einige wenige sind jedoch noch frei, wie zum Beispiel der eines/r Brau- und Getränketechnikers/-in, einer Milchtechnologe/-in oder einer Maschinenbautechniker/-in. „Die intensive Zeit der Lehrlingsauswahl fiel heuer genau in die ‚Corona-Monate‘, was Betriebe und Jugendliche vor neue Herausforderungen stellte. So konnten beispielsweise die beliebten Schnuppertage aufgrund der verschärften Corona-Richtlinien nicht stattfinden. Auch die Bewerbungsverfahren liefen größtenteils digital ab“, erklärt Stefanie Huber, Geschäftsführerin der Fachvertretung Lebensmittelindustrie in der Wirtschaftskammer Vorarlberg.

Aktuell fehlen in den 15 Unternehmen der Vorarlberger Lebensmittelindustrie mit insgesamt mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern rund 60 Fachkräfte und Lehrlinge in Berufen wie zum Beispiel Lebensmitteltechnik, Betriebslogistik, Elektrotechnik, Metalltechnik, Labortechnik, Lager/Logistik oder IT-Technik.


Factbox zur Vorarlberger Lebensmittelindustrie:

Websitewww.vlmi.at

Mitarbeiter/-innen (gesamt): rund 3.241

Offene Stellen (aktuell): rund 60

Lehrlinge in der VLMI (insgesamt): 80

Mitgliedsbetriebe: 11er Nahrungsmittel, Brauerei Egg, Brauerei Fohrenburg, Brauerei Frastanz, Breganzia Konserven, Gastina, Hermann Pfanner Getränke, Mohrenbrauerei Mondelēz International (Suchard), Privatkäserei Rupp, Rauch Fruchtsäfte, Rudolf Ölz Meisterbäcker, Tann, Vorarlberger Mehl, Vorarlberg Milch

Quelle: WKV, Beschäftigungsstatistik 2019


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