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Sparte Tourismus begrüßt rasche Umsetzung der Mehrwertsteuersenkung

Elmar Herburger, Obmann der Sparte Tourismus in der WKV: „Die Umsetzung der Mehrwertsteuersenkung ist ein wichtiger Schritt für die Tourismuswirtschaft, um international wettbewerbsfähig zu sein.“

Spartenobmann Herburger: „Die Umsetzung der Mehrwertsteuersenkung ist ein wichtiger Schritt für die Tourismuswirtschaft, um international wettbewerbsfähig zu sein.“
© Markus Gmeiner Spartenobmann Herburger: „Die Umsetzung der Mehrwertsteuersenkung ist ein wichtiger Schritt für die Tourismuswirtschaft, um international wettbewerbsfähig zu sein.“

Morgen wird im Ministerrat ein Gesetzesentwurf eingebracht, um die Umsatzsteuer für Nächtigungen von 13 auf zehn Prozent zu senken. In Vorarlberg würden 4.700 Quartiergeber von dieser Steuerentlastung profitieren. Spartenobmann Herburger: „Wir begrüßen diesen ersten wichtigen Schritt zur Umsetzung des Regierungsprogrammes.“ Denn die Spitzenposition der heimischen Hotelbranche hängt laut Herburger im Besonderen von der Wettbewerbsfähigkeit ab, die durch die Erhöhung 2015 massiv bedroht war: „Die Umsetzung der Mehrwertsteuersenkung ist ein wichtiger Schritt für die Tourismuswirtschaft, um international wettbewerbsfähig zu sein.“
„Durch die Steuersenkung erwarten wir uns keine Ersparnisse, sondern ein Anziehen der für die Branche so wichtigen Investitionen und positive Effekte bei Zulieferern und Beschäftigung“, sagt der Spartenobmann.

Aus zahlreichen Studien geht hervor, dass steuerreduzierende Maßnahmen einen positiven Effekt auf die touristische Nachfrage haben. In 20 von 28 EU-Staaten ist der Mehrwertsteuersatz für die Hotellerie niedriger als in Österreich.

„In unseren unmittelbaren Nachbarländern und Mitbewerbern Deutschland und Schweiz wurde er auf 7 bzw. 3,8 Prozent reduziert. Ein reduzierter Steuersatz stellt in der EU daher keine Ausnahme, sondern eher den Normalfall dar, stellt Spartenobmann Herburger klar. „Viele Betriebe mussten die Erhöhung selbst tragen und konnten sie nicht an den Gast weitergeben“, weiß Herburger.

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