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Technik-Ausbildung trägt Früchte: Lego-Module führen Schulen bis nach Asien

Im Rahmen der Wif-zack-Initiative Lego-Mindstorms überreichte die Sparte Industrie der Wirtschaftskammer Vorarlberg insgesamt 142 Module an Schulen – so viele wie noch nie zuvor. Das Ziel ist die Vermittlung von Technik und Naturwissenschaften für Schüler.

Im Rahmen der Wif-zack-Initiative Lego-Mindstorms überreichte die Sparte Industrie der WKV insgesamt 142 Module an Schulen – so viele wie noch nie zuvor. Das Ziel ist die Vermittlung von Technik und Naturwissenschaften für Schüler.
© WKV V.l.: Stefanie Huber, Gabriele Plaschke (MS Bregenz Stadt) und Udo Filzmaier.

„Mit Lego-Mindstorms erhalten Schüler schon früh die Möglichkeit, auf eine didaktische, altersgerechte und spielerische Art, Erfahrungen mit Technik und Naturwissenschaft zu sammeln“, erklärt der frischgebackene Bildungssprecher der Vorarlberger Industrie Udo Filzmaier. Seit Herbst 2008 eröffnet Lego-Mindstorms im Rahmen der Wif-zack-Initiative erfolgreich Chancen im Bereich der Technik-Ausbildung. Vergangenen Donnerstag wurden den teilnehmenden Schulen weitere 76 Lego-Module und 66 Zusatzmodule von Udo Filzmaier und der neuen Projektkoordinatorin Stefanie Huber überreicht. Lego-Mindstorms ist als erweiterungsfähiges System ausgelegt, das von der Volksschule bis hin zur technischen Universität eingesetzt wird. Durch die von der Wirtschaftskammer geförderte schulstufenübergreifende Zusammenarbeit kommt es zu einer Vernetzung verschiedener Schultypen sowie deren Lehrerkollegien.  

Wachsendes Interesse 

Seit Projektbeginn wurden insgesamt 51 Mittelschulen, elf AHS-Unterstufen, drei HTL sowie zwei polytechnische Schulen mit Lego-Mindstorms Robotern ausgestattet. Bildungssprecher Filzmaier freut sich über die stark wachsende Nachfrage im Land: „Die Zahl der Lego-Modul-Bestellungen ist ein Rekord: Zehn neue Schulen – acht Mittelschulen und zwei Polytechnische Schulen – haben sich bei uns gemeldet und ihr Interesse kundgetan.“ Verschiedene Wettbewerbe zeigen, dass die Vorarlberger Teams auch im internationalen Vergleich im Spitzenfeld mitspielen. Erstmalig haben sich die „ekmTecRobots“ der HTL Bregenz heuer für eines der abschließenden internationalen First Lego League Events qualifiziert. 72 technikaffine Teams aus über 40 Ländern traten beim „Open International Lebanon“ gegeneinander an. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, meint Filzmaier: „Bei so vielen internationalen Mitstreitern ist es beeindruckend, dass die Schüler der HTL Bregenz gleich in ihrem ersten Jahr den 12. Platz ergatterten.“

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