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Tax Freedom Day zeigt die Notwendigkeit weiterer Steuerentlastungen

Die Junge Wirtschaft Vorarlberg (JWV) macht anlässlich des heutigen Tax Freedom Day neuerlich auf die Notwendigkeit von weiteren Steuerentlastungen aufmerksam.

Die Junge Wirtschaft Vorarlberg (JWV) macht anlässlich des heutigen Tax Freedom Day neuerlich auf die Notwendigkeit von weiteren Steuerentlastungen aufmerksam.
© JWV/Chris Gaethke JWV-Vorsitzende Verena Eugster: „Der Tax Freedom Day zeigt die Notwendigkeit weiterer Steuerentlastungen.“

Bis einschließlich 4. August – ganze 216 Tage lang – haben Steuerzahler/-innen in diesem Jahr ausschließlich für den Staat gearbeitet. Das geht aus einer aktuellen Studie des Austrian Economics Centers hervor, das seit 2010 jährlich den sogenannten Tax Freedom Day berechnet. Dabei werden sämtliche Steuereinnahmen und Sozialabgaben durch das Einkommen der Haushalte und Betriebe geteilt und dieser Prozentsatz dann auf das Jahr umgerechnet. Erst ab heute, dem 5. August, hat der durchschnittliche österreichische Steuerzahler genug verdient, um Abgaben und Steuern bezahlen zu können, die Jahr für Jahr fällig werden. „Ziel muss zumindest sein, dass der Tax Freedom Day künftig wieder in die erste Jahreshälfte fällt“, kommentiert JWV-Vorsitzende Verena Eugster die aktuelle Berechnung. „Der Tax Freedom Day zeigt nicht nur, wie hoch die Belastungen für junge Unternehmer/-innen sind, sondern vor allem die Notwendigkeit weiterer Steuerentlastungen“, führt Eugster aus. Zum Vergleich: In Deutschland war der Tax Freedom Day heuer bereits am 15. Juli, in der Schweiz am 12. Juni und in Großbritannien am 30. Mai. 

Unrühmlicher Spitzenreiter 

Die errechnete durchschnittliche Belastungsquote von fast 60 Prozent sei viel zu hoch. Damit schaffe Österreich auch einen unrühmlichen Spitzenplatz mit einer der höchsten Belastungsquoten unter allen 36 OECD-Staaten, mit denen Österreich international im Wettbewerb steht. Mit einer Senkung der Körperschaftsteuer, einem neuen Einkommensteuertarif oder der deutlich verbesserten Absetzbarkeit von geringwertigen Wirtschaftsgütern sowie der Anhebung der Kleinunternehmergrenze und v. a. auch die Steuerbegünstigung für einen Arbeitsplatz im Wohnungsverband könnte schon viel erreicht werden.

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