th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery Flickr Youtube Instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Steuerreform: Entlastung für Unternehmen und Bekenntnis zu EPU und Kleinunternehmen

WKV-Präsident Hans Peter Metzler: „Das heute im Nationalrat beschlossene Steuerreformgesetz 2020 ist ein wichtiger Erfolg für die Wirtschaft.“ EPU-Sprecherin Susanne Rauch-Zehetner ergänzt: „Vor allem unsere Klein- und Mittelbetriebe werden in bürokratischer und finanzieller Hinsicht entlastet.“

Die erste Etappe der Steuerreform bringt finanzelle und bürokratische Entlastung und ist ein deutliches Bekenntnis zur Förderung von Kleinunternehmen.
© istock Die erste Etappe der Steuerreform bringt finanzielle und bürokratische Entlastungen und ist ein deutliches Bekenntnis zur Förderung von Kleinunternehmen.

Gute Nachrichten für den Standort, insbesondere für Kleinbetriebe: Von der gestern im Nationalrat beschlossenen ersten Etappe der Steuerreform profitieren die heimischen Unternehmen. Besonders Ein-Personen-Unternehmen (EPU) und Kleinunternehmen werden doppelt entlastet – einerseits bürokratisch, andererseits finanziell. Das Entlastungspaket für die Wirtschaft soll bereits kommendes Jahr spürbare Verbesserungen für heimische Unternehmen bringen. Schon vor dem Sommer hatten alle Präsidenten der Wirtschaftskammern in Österreich einen gemeinsamen Appell für dringend benötigte Reform- und Entlastungsmaßnahmen gerichtet. „Umso erfreulicher, dass diese Forderungen nun zum Erfolg geführt haben“, begrüßt WKV-Präsident Hans Peter Metzler das Steuerreformgesetz 2020 und erklärt: „Diese erste Etappe der Steuerreform kommt gerade rechtzeitig, denn erste Eintrübungen der Konjunktur sind bereits spürbar.“ 

Weniger Bürokratie

  • Erhöhung der Kleinunternehmergrenze: Befreiung von Umsatzsteuer-Erklärungen bei einem Jahresumsatz bis 35.000 Euro
  • Einfachere Pauschalierung: Einkommensteuererklärung, Wareneingangsbuch und Anlagenkartei fallen bei einem Jahresumsatz bis 35.000 Euro praktisch weg 
  • Anschaffungen bis 800 Euro werden leichter absetzbar („Geringwertige Wirtschaftsgüter“) 

Finanzielle Entlastung

  • Senkung des Krankenversicherungsbeitrags: Dieser wird für alle Selbstständigen um 0,85 Prozentpunkte gesenkt  

Steuerreform schafft Raum für Entwicklung

Susanne Rauch-Zehetner, EPU-Sprecherin der Wirtschaftskammer Vorarlberg, sieht in der Steuerreform ein deutliches Bekenntnis zur Förderung von Kleinunternehmen: „Das Unternehmertum befindet sich im Wandel: Neben traditionellen KMU sind die kleinen, individuellen und flexiblen Unternehmenseinheiten von EPU und Kleinbetrieben längst zu einem wesentlichen Teil der Wirtschaft geworden. Die nun beschlossene Steuerreform schafft diesen Unternehmen mehr Raum, um sich zu etablieren und sich weiterzuentwickeln.“

Reformkurs fortsetzen – Wachstumsanreize schaffen 

Diese Einschätzung teilt auch WKV-Präsident Metzler: „Unsere Betriebe brauchen Luft, um auch künftig Beschäftigung zu schaffen und Wachstum und Wohlstand in unserem Land sicherstellen zu können.“ Angesicht der sich eintrübenden Konjunktur brauchen die heimischen Unternehmen aller Größen und ihre Mitarbeiter/-innen jedoch rasch weitere Entlastungsschritte. Die Wirtschaftskammer setzt sich daher für eine deutliche Senkung der Lohn- und Einkommensteuer und auch der KÖSt ein. Mit einer Anhebung des Basis-Gewinnfreibetrags von 30.000 auf 100.000 Euro soll den Unternehmen mehr Möglichkeiten zum Aufbau von Eigenkapital und Liquidität eingeräumt werden – was wiederum eine Voraussetzung für weitere Entwicklungsmöglichkeiten schafft. Während die Lohnnebenkosten unbedingt reduziert werden müssen, soll zusätzlich mit steuerbegünstigten Mitarbeiter-Erfolgsbeteiligungen Einsatz noch stärker belohnt werden. 

„Wir werden diese Anliegen der heimischen Unternehmen und ihrer Mitarbeiter/-innen bei der künftigen Bundesregierung einfordern und auf eine rasche Umsetzung der durch die Neuwahl unterbrochenen Reformschritte drängen“, erklärt Metzler und betont: „Weniger Belastungen bedeuten mehr Spielraum für unsere Unternehmen. Wenn diese Formel aufgeht, ist das ein Erfolg für unsere Betriebe, ihre Mitarbeiter/-innen und damit für den gesamten Wirtschaftsstandort Vorarlberg.“


Das könnte Sie auch interessieren

Das Förderprogramm KMU DIGITAL fördert die individuelle Beratung zum Thema Digitalisierung.

Erfolgreiches Förderprogramm KMU DIGITAL wird fortgesetzt und erweitert

Kern dieses Programms sind zwei unterschiedliche Beratungen: eine halbtägige Status- und Potenzialanalyse sowie eine zweitägige Strategieberatung. mehr

Markus Wallner holt Marco Tittler in sein Team für die kommende Legislaturperiode.

Engagiert, kompetent, sachorientiert

Die Nominierung des stellvertretenden Direktors der Wirtschaftskammer Vorarlberg, Marco Tittler, zum künftigen Wirtschaftslandesrat findet breite Zustimmung in der Wirtschaft. mehr