th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery Flickr Youtube Instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Steuerreform: Der richtige Impuls zur richtigen Zeit

Die Steuerreform erreicht alle. Besonders auch die kleineren und mittleren Unternehmen wie auch die Menschen mit kleineren und mittleren Einkommen. Damit setzt die Bundesregierung in Zeiten der kommenden Konjunkturabflachung ein wichtiges Signal für den Standort.

Unseren leistungsfähigen Unternehmen ist es zu verdanken, dass wir mit einer sehr hohen Beschäftigungsrate aufwarten können, was auch das Sozialbudget entlastet hat, sagt WKV-Präsident Hans Peter Metzler.
© istock "Unseren leistungsfähigen Unternehmen ist es zu verdanken, dass wir mit einer sehr hohen Beschäftigungsrate aufwarten können, was auch das Sozialbudget entlastet hat", sagt WKV-Präsident Hans Peter Metzler.
Zurecht, wenn man etwa bedenkt, wie sehr die Unternehmen in unserem Land etwa die soziale Sicherheit finanzieren. Die Behandlung beim Arzt, der Bezug an Arbeits- losengeld durch das AMS, die Operation nach dem Sportunfall, die Freifahrt der Schüler, das Kinderbetreuungsgeld, die Pensionszahlung pünktlich am ersten des Monats, der Zuschuss zum Eigenheim aus der Wohnbauförderung - das alles und einiges mehr zahlt nicht der „Staat“, sondern die Wirtschaft in Form der Sozialbeiträge. Jedes Jahr wächst der absolute Wert dieser Beiträge. 2018 flossen 2,3 Milliarden Euro an diversen Sozialbeiträgen (Pensionsversicherung, Arbeitslosenversicherung, Krankenversicherung und Unfallversicherung, aber auch Wohnbauförderung, Insolvenz-Entgeltsicherungsfonds oder Familienlastenausgleichfonds) in das soziale Netz.

2015 waren es noch 2,1 Milliarden Euro, 2011 1,4 Milliarden Euro. Die Hauptlast für den Sozialstaat tragen mit rund 62 Prozent der Beiträge die Unternehmer. Sie müssen ja auch die Gesamtsumme aller Beiträge – d. h. die Bruttogehälter und die Lohnnebenkosten der Arbeitnehmer – erwirtschaften und abführen, ungeachtet der Ertragssituation. Daher kann es in Bezug auf die Lohnnebenkosten nur heißen: Genug ist genug. Unseren leistungsfähigen Unternehmen ist es zu verdanken, dass wir mit einer sehr hohen Beschäftigungsrate aufwarten können, was auch das Sozialbudget entlastet hat. Jegliche zusätzliche Verteuerung von Arbeit wirkt sich wirtschafts- und standortschädigend aus.  

Das könnte Sie auch interessieren

  • Meinung
Martin Wolf gründete 1994 das Familienunternehmen WolfVision – mit dem klaren Ziel, Weltmarktführer zu werden. Als das Unternehmen sich gefestigt hat, zieht sich Wolf zurück: „Es braucht mich nicht mehr.“

„Wer ein Problem gut beschreiben kann, kennt auch die Lösung“

Martin Wolf gründete 1994 das Familienunternehmen WolfVision – mit dem klaren Ziel, Weltmarktführer zu werden. Als das Unternehmen sich gefestigt hat, zieht sich Wolf zurück: „Es braucht mich nicht mehr.“ mehr

  • Meinung
Im Interview: Christian Kesberg, Wirtschaftsdelegierter in London.

BREXIT: Die Zeichen stehen auf Sturm

Der neue britische Premier Boris Johnson ist nun der Hauptverhandlungspartner der EU um den Brexit. Auch wenn Österreich vom BREXIT im EU-Vergleich geringer als andere Länder betroffen ist, geht es um einen wichtigen Exportmarkt. „Die Wirtschaft“ hat Christian Kesberg, Wirtschaftsdelegierter in London, um seine Einschätzung gebeten. mehr

  • Meinung
Der Export ist das Rückgrat unserer Wirtschaft. Die aktuellen Zahlen sind sehr erfreulich und sprechen für sich.

"Wir sollten mit Respekt in die Zukunft gehen."

Der Export ist das Rückgrat unserer Wirtschaft. Die aktuellen Zahlen sind sehr erfreulich und sprechen für sich. mehr