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Steuerreform: Der richtige Impuls zur richtigen Zeit

Die Steuerreform erreicht alle. Besonders auch die kleineren und mittleren Unternehmen wie auch die Menschen mit kleineren und mittleren Einkommen. Damit setzt die Bundesregierung in Zeiten der kommenden Konjunkturabflachung ein wichtiges Signal für den Standort.

Unseren leistungsfähigen Unternehmen ist es zu verdanken, dass wir mit einer sehr hohen Beschäftigungsrate aufwarten können, was auch das Sozialbudget entlastet hat, sagt WKV-Präsident Hans Peter Metzler.
© istock "Unseren leistungsfähigen Unternehmen ist es zu verdanken, dass wir mit einer sehr hohen Beschäftigungsrate aufwarten können, was auch das Sozialbudget entlastet hat", sagt WKV-Präsident Hans Peter Metzler.
Zurecht, wenn man etwa bedenkt, wie sehr die Unternehmen in unserem Land etwa die soziale Sicherheit finanzieren. Die Behandlung beim Arzt, der Bezug an Arbeits- losengeld durch das AMS, die Operation nach dem Sportunfall, die Freifahrt der Schüler, das Kinderbetreuungsgeld, die Pensionszahlung pünktlich am ersten des Monats, der Zuschuss zum Eigenheim aus der Wohnbauförderung - das alles und einiges mehr zahlt nicht der „Staat“, sondern die Wirtschaft in Form der Sozialbeiträge. Jedes Jahr wächst der absolute Wert dieser Beiträge. 2018 flossen 2,3 Milliarden Euro an diversen Sozialbeiträgen (Pensionsversicherung, Arbeitslosenversicherung, Krankenversicherung und Unfallversicherung, aber auch Wohnbauförderung, Insolvenz-Entgeltsicherungsfonds oder Familienlastenausgleichfonds) in das soziale Netz.

2015 waren es noch 2,1 Milliarden Euro, 2011 1,4 Milliarden Euro. Die Hauptlast für den Sozialstaat tragen mit rund 62 Prozent der Beiträge die Unternehmer. Sie müssen ja auch die Gesamtsumme aller Beiträge – d. h. die Bruttogehälter und die Lohnnebenkosten der Arbeitnehmer – erwirtschaften und abführen, ungeachtet der Ertragssituation. Daher kann es in Bezug auf die Lohnnebenkosten nur heißen: Genug ist genug. Unseren leistungsfähigen Unternehmen ist es zu verdanken, dass wir mit einer sehr hohen Beschäftigungsrate aufwarten können, was auch das Sozialbudget entlastet hat. Jegliche zusätzliche Verteuerung von Arbeit wirkt sich wirtschafts- und standortschädigend aus.