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Starker Rückenwind für Pflegelehre

Langjährige Forderung nach einer Pflegelehre erhält neuerlich Rückenwind von höchster Ebene.

Dass durch Landeshauptmann Markus Wallner und NR-Spitzenkandidat Norbert Sieber unsere langjährige Forderung nach einer Pflegelehre neuerlich Rückenwind von höchster Ebene erhält, ist ein wichtiger Schritt für die Zukunft Vorarlbergs.
© iStock Bereits 2020 werden in Vorarlberg 17,7 Prozent der Bevölkerung 65 Jahre oder älter sein.

„Dass durch Landeshauptmann Markus Wallner und NR-Spitzenkandidat Norbert Sieber unsere langjährige Forderung nach einer Pflegelehre neuerlich Rückenwind von höchster Ebene erhält, ist ein wichtiger Schritt für die Zukunft Vorarlbergs“, sagt Peter Girardi, Fachgruppenobmann der Vorarlberger Gesundheitsbetriebe. 

„Bereits seit mehreren Jahren setzen wir uns mit voller Kraft dafür ein, dass die duale Pflegeausbildung endlich umgesetzt wird“, führt Girardi aus. Dass das Modell erneut Zuspruch erhalten hat, sei durchaus erfreulich und zeige, dass die Landespolitik bereit ist, angesichts des drohenden Pflegenotstands zu handeln. Denn eine alleinige Konzentration auf die bisherige akademische bzw. schulische Schiene der Pflegeausbildung wäre fahrlässig und hätte aufgrund des sich abzeichnenden demografischen Wandels drastische Auswirkungen. Bereits 2020 werden in Vorarlberg 17,7 Prozent der Bevölkerung 65 Jahre oder älter sein. In Zukunft wird sich so der Bedarf an Pflegekräften nicht decken lassen: „Schon jetzt sind wir bei der Deckung des Personalstandes auf Pflegekräfte aus dem Ausland angewiesen. Ohne diese Fachkräfte würde unser System zusammenbrechen“, sagt der Fachgruppenobmann der Vorarlberger Gesundheitsbetriebe. 

Deswegen wird der Anspruch, neue Wege in der Ausbildung zu gehen, um auch in Zukunft eine nachhaltige Pflege und Betreuung sicherstellen zu können und den Pflegeberuf für viele attraktiv zu machen, sehr begrüßt. Darum sollten Lücken geschlossen werden und gemeinsam mit Nachdruck beim Bund für die Forderungen eingestanden werden. „Unsere Fachgruppe wird sich auf jeden Fall weiterhin mit aller Kraft dafür einsetzen, dass die gesetzlichen Rahmenbedingungen auf Bundesebene angepasst werden“, betont Girardi.

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